"Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

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"Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Mittwoch 6. Oktober 2010, 17:54

So ich hab ja gesagt ich halte euch auf dem Laufenden im Bezug auf meinen Xenonumbau. Also heute habe ich das Umrüstkit erhalten, habe es erstmal begutachtet um herauszufinden wie es funktioniert. Also hier erstmal ein paar Bilder zum Zubehör.
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2x Brenner
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Brenner-H4 Adapter und Brenner einzeln
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2x Vorschaltgerät zum Starten mit Hochspannung und Regeln der Spannung während des Betriebes bei Schwankungen im Bordnetz Eingangsspannung 9-16V
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1x Steuergerät zum Umschalten zwischen Abblend und Fernlicht
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1x Stecker zum Anstecken an die Kontakte die an eine der "ex" H4 Birne "normalerweise" gesteckt werden.(Da werde ich aber so eine art Bypass legen um bei einem Ausfall der ganzen Sache schnell zurückbauen zu können. Man weis ja nie.)

Und 1x der Kabelbaum um das Ganze unter Spannung zu Setzen und die Komponenten untereinander zu verbinden. (Jeder weis ja wie ein Kabelbaum aussieht deshalb hab ich den jetz nicht extra fotografiert.

So jetzt zur Funktionsweise:

Bild

Das Licht entsteht in der Glaskugel (roter Kreis) und nur da!!!
Die Glaskugel befindet sich bei Abblendlichtbetrieb exakt da wo bei einer H4 Birne der Glühdraht des Abblendlichtes ist.
Sobalt man auf Fernlichtbetrieb umschaltet wird der komplette Glaskolben zurückgezogen, sodass sich die Brennkammer (roter Kreis) an der Stelle der Aussparung der Abdeckung befindet, also exakt dort wo bei der Konventionellen H4 Birne die Glühwendel des Fernlichtes sitzt. Also dürfte sich ja im Prinzip an der Lichtreflektion am Scheinwerferreflektor nichts geändert haben und das Licht genauso auf der Straße ankommen wie mit einer "normalen" H4 Birne, ausser das es wahrscheinlich ein bissel heller sein wird. Ich habe auch der Unauffälligkeit halber die Lichtfarbe 4300K genommen (mit einem leichten Gelbschimmer) anstatt schneeweis oder sogar mit Blaustich. Ich will ja nicht gleich bei der ersten Testfahrt von -Joint- der Rennleitung gefischt werden.
So das war es erstmal bis hier hin, werde mich am WE dran machen und die ganze Sache zum Laufen bringen. Ich werde euch auf jedenfall mit weiteren Berichten und Fotos selbstverständlich auch im Betrieb auf dem Laufenden halten!
Bis dahin...
Grüße rewind-slowmotion
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Mittwoch 6. Oktober 2010, 21:16

Xenon im 353er Wartburg.... 8)
Und das passt alles so 1:1 in den originalen Reflektor rein? Und wie ist das bei Fernlicht,ist da ein Stellmotor drin,der den Glaskolben verschiebt??
Gruß Thilo
"...Alles so mini hier...Ich bin Autoschlosser und kein Uhrmacher..."

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon südharzer-wartbürger » Mittwoch 6. Oktober 2010, 21:24

Also ich bin da etwas skeptisch ob das so der Scheinwerfer mitmacht {kratz}
Die Gasentladungslampe wird bestimmt extrem heiß nicht das dir die Streuscheibe platzt wenn es Regnet [smilie=hi ya!.gif]
Ich denke die Heutigen scheinwerfer sind nicht unsonst aus Plastik
Gruß Tobias {winken}
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Mittwoch 6. Oktober 2010, 21:42

Thilo Ka hat geschrieben:Xenon im 353er Wartburg.... 8)
Und das passt alles so 1:1 in den originalen Reflektor rein? Und wie ist das bei Fernlicht,ist da ein Stellmotor drin,der den Glaskolben verschiebt??
Gruß Thilo


Das passt 1:1 rein... das funktioniert wenn mich nicht alles täuscht mit E-Magneten aber 100% weis ich das jetzt nicht. Ich finds aber noch raus! Wie gesagt der Einbau ist erst am WE.
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Mittwoch 6. Oktober 2010, 21:46

DR.NO hat geschrieben:Also ich bin da etwas skeptisch ob das so der Scheinwerfer mitmacht {kratz}
Die Gasentladungslampe wird bestimmt extrem heiß nicht das dir die Streuscheibe platzt wenn es Regnet [smilie=hi ya!.gif]
Ich denke die Heutigen scheinwerfer sind nicht unsonst aus Plastik


Mmh, diese Überlegung habe ich auch angestellt... Aber laut Hersteller werden die nichtmal so heiß wie original H4 Birnen, is ja auch einleuchtend wenn man bedenkt das
1. Die Brenner mit 35 W eine geringere Leistungsaufnahme haben und
2. Glühfädenlampen viel mehr von der aufgenommenen Energie in Wärme umwandeln als Gasentladungslampen.
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon Mattse » Mittwoch 6. Oktober 2010, 22:56

Also, ich bin sehr skeptisch, denn die StVZo genehmigt Xenon-Scheinwerfer nur in Verbindung mit Scheinwerferreinigungsanlage und automatischer Leuchtweitenregulierung !
Eine genagelte Schraube hält besser, als ein geschraubter Nagel!

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 7. Oktober 2010, 07:28

Um mehr über die elktrische Seiter der HID-Lampen zu erfahren, hatte ich mit dem Suchwort " P-Kanal-MOSFET " Herrn Google bemüht :
http://imperia.mi-verlag.de/imperia/md/ ... 09_054.pdf
Prinzipell wird die Boardspannung zerhackt, transformiert und diese Wechselspannung auf 400 V gleichgerichtet. Anschliessend mit einer Brücken-PWM in den erforderlichen Lampenstrom gebracht.
Und das alles per Mikrocontroller ...
Da ist die Leuchtweitenreglung konstruktiv einfacher.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Donnerstag 7. Oktober 2010, 17:06

Matthias Uhlig hat geschrieben:Also, ich bin sehr skeptisch, denn die StVZo genehmigt Xenon-Scheinwerfer nur in Verbindung mit Scheinwerferreinigungsanlage und automatischer Leuchtweitenregulierung !



ja genau... deshalb will ich ja, falls das Licht nicht zu grausam für entgegenkommende ist, diese Sachen einbauen. Obwohl ich mir sicher bin das ich das sowieso in Verbindung mit den Scheinwerfern nicht "legalisiert" bekomme. Denn die sind nur für Halogen Birnen abgenommen sind.
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Donnerstag 7. Oktober 2010, 18:33

WABUFAN hat geschrieben:Um mehr über die elktrische Seiter der HID-Lampen zu erfahren, hatte ich mit dem Suchwort " P-Kanal-MOSFET " Herrn Google bemüht :
http://imperia.mi-verlag.de/imperia/md/ ... 09_054.pdf
Prinzipell wird die Boardspannung zerhackt, transformiert und diese Wechselspannung auf 400 V gleichgerichtet. Anschliessend mit einer Brücken-PWM in den erforderlichen Lampenstrom gebracht.
Und das alles per Mikrocontroller ...
Da ist die Leuchtweitenreglung konstruktiv einfacher.


{kratz} ok, war das jetzt nur die Feststellung das der elektr. Aufbau der Vorschaltgeräte komplizierter ist als der, der Leuchtweitenregulierung? Oder? Ich versteh nämlich gerade nicht was das eine mit dem anderen zutun hat. Naja ich steh heut sowieso iwie aufm Schlauch. -nixwissen-
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon Tommy_OAL » Donnerstag 7. Oktober 2010, 20:18

Also,
wenn du dich eh gerade verschlaucht fühlst, gleich die nächste Frage.
ich habe ja nichts gegen Umbauten irgendwelcher Art - auch nicht gegen wilde oder ungewöhnliche. Hier aber muss ich gestehen, dass ich den Sinn noch nicht ganz verstanden habe. Warum baust du denn auf Xenon um, wenn das Licht nicht heller werden und auch keine andere Farbe haben soll?

Ich hätte zwar keinerlei Bedenken wg. Überhitzung der Scheinis; denn Xenon ist als Gasentladelampe ja doch, soweit ich das verstehe und festgestellt habe, ein recht KALTES Licht (da glüht ja im eigentlichen Sinn nichts). (Genau das gehört zu den Dingen, die mich auch ausgesprochen an Xenonbefunzelten Autos stören: Weil die Deckscheiben so kalt bleiben - zumal mit diesen Polykarbonat-Deckgläsern - sind im Winter bei Schneefall ruckzuck die Lampen dicht - und man muss immer wieder anhalten und sie freischaben ... Lästig!) Das tageslichtähnliche Licht der Dinger mag ich eigentlich schon, aber fies ist, wenn es nur Mono-, kein Bi-Xenon ist (wie bei dem Auto, mit dem ich zurzeit beruflich herumfahre). Wenn man dann das Fernlicht draufschaltet, das nur Halogen ist, kommt es einem vor, als ob man lediglich ein Streichholz anzündet - die Farbe stimm nicht; und je nach Hersteller wirkt das (an sich vielleicht sogar brauchbare) Fernlicht matt und schäbig.

Ich glaube festgestellt zu haben, dass man auch mit Halogen beim Wartburg ein sehr ordentliches und harmonisches Licht zustande bekommt. GANZ wichtig ist natürlich ein tadelloser, peinlich staubfrei sauberer Zustand der Reflektoren (nach Jahren ist es eine gute Idee, die Dinger mit Destilliertem Wasser (berührungsfrei! - NICHT Reiben!!!) auszuwaschen und danach mit Druckluft zu trocknen); außerdem einwandfreie Kabel- und Masseverbindungen, die keinen Spannungabfall hervorrufen. - Ich persönlich habe mir außerdem (sogar zulässige) hellweiße H4-Lampen eingebaut - eben weil ich diese (ein bisschen xenonähnliche) Lichtfarbe mag. Ich bin vollkommen zufrieden damit - auch weil ich die Fernscheinwerfer durch Zusatz-Weitstrahler unterstütze. (Ich wohne auf dem Land - da ist Fernlicht durchaus ein Thema - denn man kann es benutzen. Stadtbewohner werden vielleicht gar nicht verstehen, was das mit dem Fernlicht überhaupt soll ...)

Tja also von daher: Wozu das Xenon?

Gruß
Tommy
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Donnerstag 7. Oktober 2010, 22:32

Servus Tommy,

eins vorweg, es soll doch heller sein, ohne Frage. Ich möchte nur nicht das es überall hin streut und andere Verkehrsteilnehmer blendet. Und richtig es soll nicht so einen krassen Blaustich haben, der Unauffälligkeit halber, denn es ist illegal! Warum der Umbau? Ja was soll ich sagen...? Ich bin nunmal so, ich mag es halt "alte einfache" Technik mit modernen Techniken zu Verbinden. Die einen können es gar nicht verstehen so wie du, andere finden es interessant, wieder andere finden es total bescheuert. Ansichtssache! Und das mit dem Mono Xenon da haste auf jeden Fall recht, da kann man auch ein Streichholz anzünden!
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon Tommy_OAL » Donnerstag 7. Oktober 2010, 23:38

Ja nee - also: Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich sowas grundsätzlich nicht verstehe; das durchaus. Nur - halt in diesem Fall nicht so ganz.
Gut, wenn die Lichtleistung wirklich besser ist als mit guten Halogens, ist das was anderes; ich denke, man kann das schön vergleichen, wenn man eine Seite schon umgebaut hat und die andere noch nicht ...
Wie ist es denn - wo kommen denn da die Vorschaltgeräte hin? Einfach "irgendwohin"? - Anders gesagt: wie lang kann/darf/soll das Hochspannungskabel sein?
Das Problem, wenn du das "irrtümlich ohne Eintragung" einbaust, würde ich beim nächsten TÜV-Termin sehen. Denn unabhängig von der Lichtfarbe sieht man ja beim Einschalten am charakteristischen "Aufflammen" beim Durchzünden des Xenon-Brenners, dass es sich um einen solchen handelt. Insofern wäre es sinnig, die alte Verkabelung parallel drin zu lassen, damit du mit halbwegs wenig Aufwand wieder das normale H4-Glühobst reinpflanzen kannst ...


Was ich nicht so ganz beurteilen kann, ohne es probiert zu haben: Wie ich es verstehe, ist so ein Xenon-Brenner ja eine sehr konzentrierte, fast punktfürmige Lichtquelle - die Glühwendel in einer Glühlampe (egal, welchr Typ) hat hingegen ja eine gewisse räumliche Ausdehnung. Die Bedenken, die ich hätte: Wenn man nun so einen "Lichtpunkt" in einen Refklektor platziert, der für eine "längliche" Wendel gedacht ist: Haut die Streuung da noch hin? - Denn das Streuglas ist ja auf das "weichere" Glühlampenlicht ausgelegt ... Ich hätte evtl. Bedenken, dass das Licht eher zu wenig gestreut ist - die Fahrbahn also nur schmal oder ungleichmäßig oder streifig ausleuchtet ...

Na - ich hoffe, du berichtest von den weiteren Fortschritten deiner Aktion. - Vielleicht bringt es ja wirklich was - auch wenn ich die Notwendigkeit im Moment nicht so recht sehe. (Andererseits wäre das Leben eine recht traurige Angelegenheit, wenn man immer nur das machen würde, was wirklich notwendig ist ... :-| )

Gruß
Tommy (der nichts gegen die Kombination von moderner mit alter Technik hat - und beispielsweise im 353 ein Radio mit iPod-Anschluss, auf dem Dach seines 67er B1000 eine Solaranlage und im Wolga eine funkferngesteuerte Zentralverriegelung spazierenfährt. Ui, jetzt habe ich mich aber als Originalzustandsversaubeutler geoutet ;--) ;--) ...)
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Freitag 8. Oktober 2010, 18:27

Nochmal an den Tommy...

als erstes ist mir heute in deinem ersten Beitrag von meinem Projekt ein kleiner Denkfehler aufgefallen...

Ich hätte zwar keinerlei Bedenken wg. Überhitzung der Scheinis; denn Xenon ist als Gasentladelampe ja doch, soweit ich das verstehe und festgestellt habe, ein recht KALTES Licht (da glüht ja im eigentlichen Sinn nichts). (Genau das gehört zu den Dingen, die mich auch ausgesprochen an Xenonbefunzelten Autos stören: Weil die Deckscheiben so kalt bleiben - zumal mit diesen Polykarbonat-Deckgläsern - sind im Winter bei Schneefall ruckzuck die Lampen dicht - und man muss immer wieder anhalten und sie freischaben ... Lästig!)


also da ich mich in der letzten Zeit ausgiebig mit Lampen bzw. Lichtarten beschäftigt habe möchte ich mein Wissen diesbezüglich mit dir teilen {Ärgern} .
Wenn man von "kaltem Licht" redet meint man in der Regel die Farbtemperatur, also das ausgegebene Lichtspektrum der Lichtquelle. Dies wird in der Einheit Kelvin (K) angegeben. Je höher dieser Wert ist desto "kälter" ist das licht. Denn je niedriger der Wert desto mehr rot gelb Anteile (wärmer) je höher der Kelvin Wert desto mehr weiß blau anteile sind im ausgegebenem Licht vorhanden. Deshalb wird Xenon Licht als "kalt" bezeichnet. Das hat nichts mit dem Nebenprodukt einer Lichtquelle zu tun die Hitze die diese entwickelt! Auch Xenonbrenner werden heiß, nur nicht so schlimm wie Halogenbirnen. Denn Gasentladungslampen Wandeln weniger der aufgenommenen Energie in Wärme um als Glühfädenlampen. Das die Scheinwerfergläser kalt bleiben und im Winter sogar einfrieren bei Xenonscheinwerfern liegt meineserachtens daran, dass die Xenonscheinwerfer Linsenscheinwerfer sind und sich der Brenner im Linsengehäuse befindet. Und bis zur eigentlichen Scheinwerferscheibe sind es von da noch gute 5cm. Ich hatte nämlich das selbe Problem in meinem vorigen Auto das hatte auch Linsenscheinwerfer allerdings mit H7 Halogenbirnen. Der ist trotzdem ewig nicht aufgetaut.

So jetzt zu deinem zweiten Beitrag

Ob das Licht der Nachrüstkits besser ist kann ich noch nicht sagen, denn wie du schon sagst wegen der reflektion und so... aber Licht Strahlt doch immer gleich von einer Lichtquelle ab... oder hab ich in physik was verpasst? Und wenn du dir in meinem Beitrag die Funktionsweise angeguckt und dir den dazugehörigen Text durchgelesen hast dann wirst du festgestellt haben das die Position der Lichtquelle in Bezug auf eine konventionelle H4 Birne nicht geändert hat.
Also die Vorschaltgeräte sollen an eine gut belüftete Stelle im Motorraum, sollte ja im Warti nicht das Problem sein! :D Und die kabel... Das ist ein Riesen Kabelbaum mit unverwechselbaren Steckern also Plug&Play! Ja genau ich lege sozusagen eine dritte leitung um es ratz fatz wieder umbauen zu können.Brenner wieder raus, Birnen wieder rein und stecker wieder drann die geräte können glaub ich drin bleiben, geht die eig. nix an wenns nicht in betrieb ist. nein Xenonbrenner sind keine Punktförmige Lichtquelle, das ist eine ganz normale Gasentladungslampe, google mal "Metallhalogendampflampe" die ist im aufbau fast identisch nur in groß, für andere Zwecke und mit anderen Gasen gefüllt. Die strahlen das Licht genauso wie alle Glühlampen nur das sie vielviel effektiver sind weil sie wie schon gesagt nicht 70% der aufgenommenen energie als Wärme sinnlos abgeben.
Na auf jeden Fall werdet ihr noch weitere Bilder zu sehen bekommen und ich hatte sowieso vor erstmal nur eine Seite zu machen um einen Vergleich zu haben und diesen auf Bild fest zu halten.

Und du hast WAS? im B1000... wozu denn das? :lol:

also bis dahin.
Grüße rewind-slowmotion
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon Tommy_OAL » Freitag 8. Oktober 2010, 19:16

rewind-slowmotion hat geschrieben:...
Wenn man von "kaltem Licht" redet meint man in der Regel die Farbtemperatur, also das ausgegebene Lichtspektrum der Lichtquelle. Dies wird in der Einheit Kelvin (K) angegeben. (...)

Danke für die Erhellung, sie hat sicher vielen weitergeholfen. - Mir selbst allerdings weniger - da ich mich beruflich seit etwa 20 Jahren recht intensiv mit Fotografie beschäftige, (hobbymäßig schon ein paar Jahre länger :-| ) waren mir diese nominklatorischen Fragen bekannt. - Eben deshalb hab ich das Wort KALT ja in Versalien geschireben und näher erläutert, was ich damit meine ...
... Auch Xenonbrenner werden heiß, nur nicht so schlimm wie Halogenbirnen. Denn Gasentladungslampen Wandeln weniger der aufgenommenen Energie in Wärme um als Glühfädenlampen.

Richtig. Das gleiche hatte ich ja auch gesagt ...
Das die Scheinwerfergläser kalt bleiben und im Winter sogar einfrieren bei Xenonscheinwerfern liegt meineserachtens daran, dass die Xenonscheinwerfer Linsenscheinwerfer sind ...

Irrtum. Das gilt meist, aber nicht immer. Bei als Reflektorscheinwerfer gebauten Gasentladescheinwerfern (ich hatte das Vergnügen, anderthalb Jahre ein Auto mit sowas zu fahren) ist der Effekt der Gleiche. - Dass Linsenscheinwerfer (auch bei Halogen"befeuerung") das gleiche Problem haben, ist mir auch bekannt - hat aber ja nun nicht direkt etwas mit dem Problem des Umbaus von Reflektorscheinwerfern zu tun.

Ob das Licht der Nachrüstkits besser ist kann ich noch nicht sagen, denn wie du schon sagst wegen der reflektion und so... aber Licht Strahlt doch immer gleich von einer Lichtquelle ab... oder hab ich in physik was verpasst?

Ja, geradlinig. Bitte nochmal genau nachlesen: Ich sprach auch nicht von der Abstrahlrichtung oder einer anderen Stelle der Lichtquelle, sondern von deren RÄUMLICHER AUSDEHNUNG. Wenn diese KLEINER ist als die einer Halo-Glühwendel, dann streut (bei sosnt unverändertem System) das Licht enger - wenn sie größer ist, weiter ... Ich kann auch gern nochmal eine Zeichnung dazu machen, wenn unverständlich ist, was ich meine ...

Also die Vorschaltgeräte sollen an eine gut belüftete Stelle im Motorraum,

Aha, danke ...
ist eine ganz normale Gasentladungslampe, google mal "Metallhalogendampflampe" die ist im aufbau fast identisch nur in groß, für andere Zwecke und mit anderen Gasen gefüllt. Die strahlen das Licht genauso wie alle Glühlampen nur das sie vielviel effektiver sind weil sie wie schon gesagt nicht 70% der aufgenommenen Energie als Wärme sinnlos abgeben.

Siehe oben; und nochmal siehe oben - daher ja eben meine Annahme, dass übermäßige Wärme NICHT das Problem sein wird.
Na auf jeden Fall werdet ihr noch weitere Bilder zu sehen bekommen und ich hatte sowieso vor erstmal nur eine Seite zu machen um einen Vergleich zu haben und diesen auf Bild fest zu halten.

Das wäre schön! Ich finde die Sache wirklich interessant ... - halt uns auf dem Laufenden. :smile: :smile:

Und du hast WAS? im B1000... wozu denn das?

Naja, es ist ein Camper ...
(Ich hab das Ding aber auch schon als "Starthilfeinrichtung" nutzen können; bei der ersten Fahrt hatte die Lima eine Macke (Massefehler); die Batterie war zu schwach geladen und hatte sich in der Nacht weiter entladen - und dann ging morgens nix mehr. - ich hebe aber die Möglichkeit, Start- und Versorgungsbatterie auch im Stand zusammenzuschalten; Das habe ich gemacht - und tatsächlcih hat das, was das 50-Watt-Paneel in den folgenden 4 Stunden reingeblasen hat, gereicht, dass der Wagen wieder startete. (Naja, sooo weit hatte es nicht gefehlt - es hatte halt nur GERADE SO nicht mehr gereicht ...)

Gruß
Tommy
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Montag 11. Oktober 2010, 20:54

Sooooo....

ich hab das Zeug jetzt mal eingebaut und ich muss sagen ich war eigentlich ganz schön baff...
...seht selbst.

Abblendlicht rechts Xenon, links Halogen (in Fahrtrichtung gesehen)
Bild

Ohne Gegenblitz
Bild

Mit Gegenblitz
Bild
Bild
Bild
Bild

Beide Seiten Xenon Abblendlicht
Bild

Beide Seiten Xenon Fernlicht
Bild

Also ist jetzt auf den Fotos nicht zu sehen Das Abblendlicht streut nicht wild umher und blendet nicht! Die Hell-Dunkel Grenze wird auch (wenn auch nicht zu 100%) eingehalten!

Ich sag mal so, dafür das es nur einen Bruchteil des Originalxenon gekostet hat bin ich sehr zufrieden damit.
Grüße rewind-slowmotion
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Montag 11. Oktober 2010, 23:58

beeindruckend!
Beste Grüße
Peter

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Dienstag 12. Oktober 2010, 08:10

WartburgPeter hat geschrieben:beeindruckend!

ja das war auch mein erster Gedanke
Grüße rewind-slowmotion
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Dienstag 12. Oktober 2010, 08:18

Ich sehe drei zu lösende Probleme :

1. fehlende Lichthupe
2. Wisch - und Waschanlage
3. Leuchtweitenregulierung

Persönlich stört mich der aprupte Übergang der Hell - Dunkelgrenze.

Wenn es möglich wäre : Stelle das Fahrzeug an eine weisse Wand in 2 Metern Abstand und bestücke eine Seite mit Halogen H 4. Mich interessiert die Streuung über der Grenze beim Abblendlicht.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Dienstag 12. Oktober 2010, 09:01

Lichthupe hab ich! Hab ja noch die 2 Zusatzhalogener vorne dran. Und die anderen2 Sachen gibts auch zum Nachrüsten!

ich weis nicht ob ich es heut schaffe mit der wand aber mir ist gestern eins aufgefallen:
Bei einer H4 birne ist die Grenze exakt wo sie sein soll (schwarze Linie) bei dem Xenon ist es ein wenig abgewichen.(rote Linie)
Aber wenn man bedenkt das das ja auf x und y achse gespiegelt auf der straße ankommt ist es ja auf beiden seiten tiefer und somit dürfte es ja keinen blenden.
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Dienstag 12. Oktober 2010, 19:51

Interessante Sache. Auf jedenfall vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Ich denke am schwierigsten wird es die Leuchtweitenregulierung umzusetzen.
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Dienstag 12. Oktober 2010, 20:20

Naja das schwierigste wird sein die Stellmotoren der Scheinwerfer zu verbauen wegen Platz und so, der Rest wie z.B. der Sensor für die Hinterachse ist eig kein Problem.
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 13. Oktober 2010, 07:55

Es ist nur eine Leuchtweitenregulierung gefordert - keine automatische.
Ich hatte mir die Scheinwerferbefestigung gestern an meiner neuen Frontmaske ( ab 1985 Kühler vorne ) angesehen.
Der Verstellweg ist ca. 15 mm. Eine Verstellung an der oberen Befestigung ist möglich.

Die geringer Ausleuchtung auf der Streuscheibe ist den Toleranzen der Lampenfassung zu zuordnen. Diese könnten ± 1° um die Längsachse sein.
Einen Scheibenwischer einzubauen - Platz ist vorhanden. Nur der Arm und Wischwinkel bedeuten, einen Umbau eines Pendelwischermotors. Einbau Endabschaltung und Veränderung der Kurbel sind nötig.
Die Waschanlage ist auch nicht Problemlos. Einen weiteren Waschbehälter mit Pumpe und Druckventil braucht man. Einen Verteiler und 2 Waschdüsen. An denen wird man eine Düse von den vorhandenen verschliessen müssen. Das Druckventil muss erst bei Betrieb öffnen, andernfalls läuft der Behälter leer. Auch ohne Pumpe.
Das erfordert auch einen weiteren Wischerschalter. Die 2 - stufige Ausführung für den Heckwischer vom Tourist reicht dafür. Dort ist auch der Anschluss 53 c für den Waschmotor vorhanden.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Mittwoch 13. Oktober 2010, 08:22

BGuten Morgen WABUFAN,

bist du dir sicher das nur eine normale LWR erforderlich ist, keine automatische? Denn überall wo ich "geforscht" habe ist immer von einer automatischen LWR die Rede. Damit die Scheinwerfer je nach Winkel zur Straße aber auch für Berg-bzw Bergabfahrten automatisch nachreguliert werden können.
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 13. Oktober 2010, 08:27

Neuwagen ab 1990 müssen eine LWR vom Fahrersitz bedienbar aufweisen.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Mittwoch 13. Oktober 2010, 08:31

WABUFAN hat geschrieben:Neuwagen ab 1990 müssen eine LWR vom Fahrersitz bedienbar aufweisen.



Aber doch nicht in Verbindung mit Gasentladungslampen. Oder doch?
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon Butzemann » Mittwoch 13. Oktober 2010, 12:23

In der StVZO ist das in §50 eindeutig geregelt:
(10) Kraftfahrzeuge mit Scheinwerfern für Fern- und Abblendlicht, die mit Gasentladungslampen ausgestattet sind, müssen mit
1.einer automatischen Leuchtweiteregelung im Sinne des Absatzes 8,
2.einer Scheinwerferreinigungsanlage und
3.einem System, das das ständige Eingeschaltetsein des Abblendlichtes auch bei Fernlicht sicherstellt, ausgestattet sein

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon rewind-slowmotion » Mittwoch 13. Oktober 2010, 13:10

Ich wusste doch das ich mich nicht geirrt habe
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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon telefoner » Mittwoch 13. Oktober 2010, 13:28

Butzemann hat geschrieben:In der StVZO ist das in §50 eindeutig geregelt:
(10) Kraftfahrzeuge mit Scheinwerfern für Fern- und Abblendlicht, die mit Gasentladungslampen ausgestattet sind, müssen mit
1.einer automatischen Leuchtweiteregelung im Sinne des Absatzes 8,
2.einer Scheinwerferreinigungsanlage und
3.einem System, das das ständige Eingeschaltetsein des Abblendlichtes auch bei Fernlicht sicherstellt, ausgestattet sein

mfg Gert


selbst punkt 3 wäre ja mit dem testleuchten (umschaltung zischen fernlicht und abblendlicht per magnet) nicht möglich. damit dürfte es sich ja wohl erledigt haben... leider.

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 13. Oktober 2010, 15:27

Nicht heiss machen ...
Es steht : 3. einem System, das das ständige Eingeschaltetsein des Abblendlichtes auch bei Fernlicht sicherstellt, ausgestattet sein

Es steht nicht da, das das Abblendlicht ständig auf die Strasse leuchten muss.
Das rührt aus der Zeit her, das jede Gasentladungslampe eine bestimmte Zeit braucht, um ihre nominelle Helligkeit zu erreichen. Man beobachte die Natrium - Hochdrucklampen der Strassenbeleuchtung wenn diese Spannung erhalten.
Da es sich um eine einzige Entladung und damit Lichtquelle handelt, ist die Forderung nach Abblendlicht bei Fernlicht automatisch erfüllt. Dazu sieht man auf den Scheinwerfer frontal : Bei Fernlicht leuchtet auch der Bereich, der allein nur für das Abblendlicht zuständig ist.
Die obrige Forderung hiesst dann auch, das bei H4 - Halogen oder alte Wolframfadenlampe die Abblendlichtwendel bei Fernlicht eingeschalten sein muss ! Wie ökonomisch und von der Hitze im Reflektor einmal abgesehen ....
Und neuere Fahrzeuge mit H 4 - Scheinwerfern verstossen damit auch gegen STVZO § 50 Anstrich 3, produziert nach Gesetzesverkündung ....
Oder kennt jemand einen PKW / LKW / Bus Krad oder Moped, bei dem zum Abblendlicht die Fernlichtwendel in der Lampe zugeschaltet wird ? Ich kenn kein KFZ mit dieser Schaltung.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: "Ich probiers..." Bericht Xenonumbau

Ungelesener Beitragvon Butzemann » Mittwoch 13. Oktober 2010, 16:59

H4-Lampen sind aber keine Gasentladungslampen und auf diese bezieht sich der von mir erwähnte Text aus der StVZO.

mfg Gert


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