Bremslichtschalter W353

Rahmen, Federn, Querlenker, Bremsanlage, Haupt- und Radbremszylinder, Handbremse, Reifen, Umbau

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olaf
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Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon olaf » Dienstag 17. Mai 2016, 17:19

Jedes jahr im frühling darf ich den Bremslichtschalter bei meinem 353er tauschen. -roll- {anbeten}
es sind alles neue aus DDR Zeiten und sie werden trocken in einer Tupper Dose gelagert.
Was kann da im Argen sein, weil langsam nervt es. -nixwissen-
Natürlich wirt beim Austausch des BLS die komplette Bremse endlüftet.
Gibt es da ev. Teile aus neuer Producktion. ??

Gruß Olaf
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WABUZZ
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon WABUZZ » Dienstag 17. Mai 2016, 17:26

Ich meine im IHLING gelesen zu haben, dass man auf die Polung achten muss (also + zu+ und - zu-) da eine verpolung die lebensdauer herabsetzt.

warum und wieso etc. konnte ich bei meinem zweiwöchigen Wartburg-Crashkurs noch nicht erfahren -nixwissen-
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 17. Mai 2016, 18:47

Die Gummimembran, welche den Hohlraum auf der Kontaktseite des Schalters abtrennt, ist hinne. Dadurch gelangt dann Bremsflüssigkeit in diesen Hohlraum und es muss immer mehr Druck aufgebracht werden, bis die Kontakte schließen - irgendwann gelingt dies dann gar nicht mehr. Aber hier sind die Erfahrungen unterschiedlich, ich habe z.B. voriges Jahr -über einem Zeitraum von ungefähr 35 Jahren gesehen- erst den 3. Schalter eingebaut. Nun lasse ich mich überraschen wie lange der hält.

PS. die vorgeschriebene Polung hat etwas mit der Stromrichtung und den darauf ausgelegten Kontaktmaterial zu tun, hierdurch soll ein Kontaktabtrag verhindert, bzw. vermindert werden. Hält man sich nicht daran, wird sich die Lebensdauer der Kontakte tatsächlich verringern (oder es kommt zum Kleben und damit zum Dauerbremslicht), aber nicht derart, dass man den Schalter jedes Jahr wechseln müsste - schon gar nicht bei den wenigen Oldtimer-Kilometern.

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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Dienstag 17. Mai 2016, 20:37

Bei mir so gelöst :

viewtopic.php?f=9&t=1163

Seit 10 Jahren keine Probleme mit dem Bremslichtschalter.
Meine Empfehlung für die Zukunft ....
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 17. Mai 2016, 22:10

bic hat geschrieben:PS. die vorgeschriebene Polung hat etwas mit der Stromrichtung und den darauf ausgelegten Kontaktmaterial zu tun, hierdurch soll ein Kontaktabtrag verhindert, bzw. vermindert werden. Hält man sich nicht daran, wird sich die Lebensdauer der Kontakte tatsächlich verringern (oder es kommt zum Kleben und damit zum Dauerbremslicht)...

Und das ist wo durch belegt?
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Dienstag 17. Mai 2016, 22:36

Siehe auch: viewtopic.php?f=5&t=16936&p=188439&hilit=Bremslichtschalter#p187760

Der Schalter vom Golf 1 passt 1:1 - bis auf die Schlüsselweite. Facet 7.1102
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 18. Mai 2016, 00:01

Tomtom hat geschrieben:
bic hat geschrieben:PS. die vorgeschriebene Polung hat etwas mit der Stromrichtung und den darauf ausgelegten Kontaktmaterial zu tun, hierdurch soll ein Kontaktabtrag verhindert, bzw. vermindert werden. Hält man sich nicht daran, wird sich die Lebensdauer der Kontakte tatsächlich verringern (oder es kommt zum Kleben und damit zum Dauerbremslicht)...

Und das ist wo durch belegt?


Materialwanderung bei gleichstrombelasteten Schaltkontakten - in der Elektrotechnik eigentlich bekannt, aber guckst du z.B. hier: klick.

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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon mick » Mittwoch 18. Mai 2016, 07:56

ich glaub ja, ihr fahrt einfach zu wenig. Ich habe im alltagserprobten Warti ganz zu Anfang meines Besitztums, also vor ca. 6 Jahren die Bremsen neu gemacht und da auch den Schalter prophylaktisch gewechselt. Seitdem Funktion wie am ersten Tag. Licht kommt aber schon immer nur beim wirklichen Bremsen. Auf die Polung hab ich ehrlich gesagt noch nie geachtet. Die Stecker kommen wieder so drauf, wie sie waren.

Gruß mick
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Hanner » Mittwoch 18. Mai 2016, 09:15

Hallo,

habe als Lehrling in einer 110Volt Batterieanlage(abgelegenes Gehöft) oft Abzweigdosen reparieren müssen.
Dort war immer der Minuspol(?!) stark oxydiert und mußte dann neu gemacht werden.
Später bekam das Gehöft Drehstrom. Dann war das vorbei.
Beim Schalter habe ich es auch noch nicht erlebt und fahre sie jahrelang ohne Probleme.
Vielleicht habe ich ja immer die Polung richtig gehabt -nixwissen-
Freundliche Grüße
Hanner



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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Mittwoch 18. Mai 2016, 17:46

Ich habe - da ich viel mit WoWa und Klaufix unterwegs bin, immer mal wieder Probleme gehabt (irgenwann sind dem Schalter die 7 Ampere bei 4x21 Watt auf Dauer zu viel). Dann habe ich umgebaut - und bin wie so häufig ein klein wenig übers Ziel hinaus: Taster ans Pedal, Relais dahinter - seitdem ist Ruhe. Und die roten Dinger hinten gehn schon beinahe an, wenn ich mit dem Fuß nur in die Nähe des Pedales komme... :shock:

Tobias
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 19. Mai 2016, 05:13

Hanner hat geschrieben: ... habe als Lehrling in einer 110Volt Batterieanlage ( abgelegenes Gehöft ) oft Abzweigdosen reparieren müssen. Dort war immer der Minuspo l( ?! ) stark oxydiert und mußte dann neu gemacht werden. ...

In der ZB - Fernmeldetechnik bis SYSTEM 50 war der Pluspol der Amtsbatterie mit 30 Zellen a 2 V geerdet. Prinzipell wurden von der - 60 V - Spannung die Relaisspulen geschalten und die Kontakte lagen zur Erde hin. Für mess - und Prüfarbeiten ohne Kurzschluss wunderbar. man konnte ja das Telefonamt ( VSTW ) nicht einfach stromlos machen.
...
In der Berufsschule 1980 hatten wir einen Ausbilder, der mit Nagellack seiner Frau die Kontakte der Relais zur Fehlersuche isolierte. Das sah man nicht und musste dann echt suchen. Er grinnste ...
Einer von den " Stiften ", fragt nicht wer, kam auf die Idee, an seinem neuen 6 Volt TRABANT 601 ihm eine Lektion zu erteilen. Im Spätdienst wurden am Regler die Kontakte des Rückstromschalter mit farblosem Lack behandelt. Die Ladeleuchte geht aus aber es fliesst kein Ladestrom. Nach 3 Tagen kam er mit der Strassenbahn und lass im TRABANT - Schaltplan - der Herr Ingeneur ... Er suchte verzweifelt einen 6 V - Fehler ... Von da war es der Herr 6 V - Ingeneur ...
...
In der Studiotechnik wurde bis zur Einführung der Silliziumtransitoren auch der Pluspol der 24 V Versorgungsspannung von Einschüben und Verstärkern mit Erde verbunden.

Tobias Yello' Thunder hat geschrieben: ... Ich habe - da ich viel mit WoWa und Klaufix unterwegs bin, immer mal wieder Probleme gehabt ( irgenwann sind dem Schalter die 7 Ampere bei 4x21 Watt auf Dauer zu vie l). Dann habe ich umgebaut - und bin wie so häufig ein klein wenig übers Ziel hinaus : Taster ans Pedal, Relais dahinter - seitdem ist Ruhe. Und die roten Dinger hinten gehn schon beinahe an, wenn ich mit dem Fuß nur in die Nähe des Pedales komme... :shock: Tobias ...

Der Strom fliesst wenn der Glühfaden warm ist.
Beim Einschalten hat ein Lampenfaden 0,4 Ohm und es fliesst ein Strom von 35 A bei 14 V. Bei 4 Lampen somit 140 A !
Der Widerstand des Kabel mit 0,75 mm² begrenzt diesen Einschaltstrom und es dauert länger, bis die Lampen ihre volle Helligkeit haben.
Daher meine Schaltung im Heck und ein extra Pluspolkabel mit 6 mm².
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Donnerstag 19. Mai 2016, 11:48

Eines darf nicht vergessen werden.
Der Bremslichtschalter 8640.7 ist einzig zugelassen für die Scheibenbremse (Todraum 0,15qcm)
Der 8640-101/1 ist für die Trommelbremsen (Todraum 0,5qcm)
Wenn plus und Minus beim Anschluss nicht berücksichtig werden sprich Herr Ihling von drastisch reduzierter Lebensdauer.
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon olaf » Donnerstag 19. Mai 2016, 17:20

ffuchser hat geschrieben:Eines darf nicht vergessen werden.
Der Bremslichtschalter 8640.7 ist einzig zugelassen für die Scheibenbremse (Todraum 0,15qcm)
Der 8640-101/1 ist für die Trommelbremsen (Todraum 0,5qcm)
Wenn plus und Minus beim Anschluss nicht berücksichtig werden sprich Herr Ihling von drastisch reduzierter Lebensdauer.


Ach du grüne Nase
-roll-

Danach hab ich ja noch nie geschaut {geschwärzt} {anbeten}

Da werd ich am WE gleich mal nach schaun , was ich da noch an Teilen habe.
Danke und Gruß
{winken}
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 19. Mai 2016, 18:52

Wenn Du nix mehr hast Ole, schaue ich mal in meine Kiste. Ich muss am weekend eh vorbeikommen. Du "darfst" was schweißen :lol:
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon olaf » Donnerstag 19. Mai 2016, 20:54

Ich hab mal in meinem ET Katalog von 88 geblättert -roll-
Es ist die 8. Auflage und is für den W353 und S353
Da wirt nur der 8640.7kp08146 aufgelistet.
-roll-
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon WABUZZ » Donnerstag 19. Mai 2016, 21:28

OT

Oh mann...

Nur gut bin ich vorgewarnt... damit rückt die bremsbeleuchtungs-elektrik weit nach oben auf der agenda..

...
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon olaf » Freitag 20. Mai 2016, 20:41

Verpolung kann eigendlich nicht sein -nixwissen-
Hab heute noch mal meinen Bestand an BLS durch gesehen
Alle haben keine Nummern/Kenzeichnung. Weder die alte noch die neue Ausführung.
TomTom wirt morgen mal ein Auge drauf weren. {anbeten} [Bier] -roll-
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Freitag 20. Mai 2016, 20:53

Hab zwar keine Zeit, aber das kriegen wir hin. Habe schon mal ein Konvolut herausgesucht :shock:
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Hanner » Freitag 20. Mai 2016, 22:37

Hallo,

habe meine Schalter auch mal nachgesehen. Es haben nicht alle eine Nummer und nur zwei haben einen Kontakt
mit+ gekennzeichnet. Ich habe nie auf die Polung geachtet und auch nie einen defekten Schalter gehabt.
Freundliche Grüße
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Freitag 20. Mai 2016, 23:52

Das + ist übrigens direkt in eine der Steckfahnen eingeprägt.
Also nicht im Plaste-Verschlussdeckel.
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Hanner » Freitag 20. Mai 2016, 23:58

Hallo,

bei meinen ist Isolierplaste abgeschrägt und darauf das Zeichen. Gab es verschiedene Hersteller?
Freundliche Grüße
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Samstag 21. Mai 2016, 00:20

Habe 2 Bremslichtschalter hier liegen von FER (Ruhla).
Beide haben einen runden, nicht abgeschrägten Deckel. Das + steht auf einer Steckfahne.
Einer der Schalter ist ein 8640.7, also für Fahrzeuge mit Trommelbremsen ringsum bestimmt.
Merkwürdig ist, daß der Sechskant bei beiden Schaltern relativ stark ist (ca. 12mm), ich kenne den
normalerweise etwas schmaler. Wahrscheinlich liegt das aber am Herstellungsdatum.
Beide Schalter sind von 88 und 89.
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon olaf » Samstag 21. Mai 2016, 15:21

Dank Tomtom is das Proplem behoben [Bier]
Ein großes Dankeschön {anbeten}
Das Symbol mit dem + haben wir gefunden,das is aber ganz schön winzich -roll-
Die Kabel hatte ich auch richtig an geschlossen. :smile:

Der defeckte BLS hat die Bezeichnung S10/F 6/4 und stamt aus dem Jahre 78 {kratz}
{beifall} {winken}
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Samstag 21. Mai 2016, 19:54

Toll! Konnte heute leider nicht länger bleiben.
Bin aber mit Schwitzen in der Garagerie vorangekommen :D

Was die Schalter angeht kann ich gerne gute Bilder machen, falls jemand im Wiki was einstellen will.
Mir fehlt leider die Zeit im Moment zum schreiben.
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Samstag 21. Mai 2016, 23:09

Paar Bremslichtschalter fotografiert.
Im Grunde genommen, ist fast jeder einzelne Schalter ein Unikat, was seine Abmessungen
angeht. So groß waren also die Fertigungstoleranzen...

BLS 001.JPG

BLS 002.JPG

BLS 005.JPG

BLS 006.JPG

BLS 007.JPG

BLS 009.JPG

BLS 010.JPG


Deutlich ist die Kennzeichnung der Polung, je nach Typ, zu erkennen.
Alle Schalter sind vom Typ 8640.7 - Scheibenbremse.
Oben in meinem letzten Thread ist mir übrigens ein Fehler unterlaufen.
Die Ausführung für Trommelbremsen vorne, hat natürlich nicht die Nummer 8640.7.
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Sonntag 22. Mai 2016, 00:35

Thilo.K hat geschrieben:Im Grunde genommen, ist fast jeder einzelne Schalter ein Unikat, was seine Abmessungen
angeht. So groß waren also die Fertigungstoleranzen...

.. vermutlich in PA im zuge vom UTP in (kinder)handarbeit aus dem ganzen gefeilt .. :lol:

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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 22. Mai 2016, 16:32

ffuchser hat geschrieben:Eines darf nicht vergessen werden.
Der Bremslichtschalter 8640.7 ist einzig zugelassen für die Scheibenbremse (Todraum 0,15qcm)
Der 8640-101/1 ist für die Trommelbremsen (Todraum 0,5qcm)
......

Wie Ich verstehe gibt es im Einkreishaubtbremszylinder eine Ventile, wie ein kleines Drück im Bremsröhren beibehalten. Dafür könnte ein BLS geeignet für Zweikreisbremssysteme montiert im Einkreisbremssyteme noch schalten obwohl man die Bremspedal nicht pressen. Was hast Du für Bremssysteme, Einkreis oder Zweikreis?
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Sonntag 22. Mai 2016, 17:12

Ich hab umbauen lassen von einkreis Trommel 353 auf 2 Kreis vorne mit innenbelüfteten Scheiben, ob ich den richtigen Bremslichtschalter eingebaut habe weiss ich gar nicht.
Ich hab einige mit 08 und welche mit 07, wofür ist der 08ter??

Ganz schlimm hat es mich heute erwischt, hab bei einem 312 die vordere Trommelbremse überholt, hat der keine selbstnachstellenden Bremsen vorne? Wie macht man denn das? Der Wagen ist absolut original, 3000Tkm gelaufen, wie vom Band.
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Re: Bremslichtschalter W353

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 22. Mai 2016, 20:07

ffuchser hat geschrieben: Ganz schlimm hat es mich heute erwischt, hab bei einem 312 die vordere Trommelbremse überholt, hat der keine selbstnachstellenden Bremsen vorne? Wie macht man denn das?

Wie beim 311er, die Bremsträger sind vorn identisch. Die Exenter (immer!) in Raddrehrichtung (Vorwärtsfahrt) so lange verstellen, bis die jeweilige Backe schleift. Dann einen Tick zurück bis die Trommel gerade so freiläuft (leichtes Schleifgeräusch ist ok). Das Ganze sollte man zwei- bis dreimal wiederholen und dazwischen immer einmal die Bremse kräftig betätigen, damit die Backen tatsächlich in ihren endgültigen Sitz rutschen. Wenn sich nichts mehr ändert, daher nach einem Tritt auf die Bremse sich die Exenter nicht mehr weiter verstellen lassen, ohne das die Bremse augenblicklich schleift, ist es gut. Nach 500 - 1.000 km ist ein Nachstellen angesagt, danach hat man lange Zeit Ruhe. An der Hinterachse geht es genau so, wobei jedoch hier nur die in Fahrtrichtung vorderen Exenter in Raddrehrichtung verstellt werden, die hinteren jedoch entgegen der Drehrichtung.


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