Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

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Wartburgbauer
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Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Freitag 30. Oktober 2015, 12:38

Gestern durfte ich mal wieder bei einem Warti einen Bremslichtschalter wechseln.

Und das nicht, weil das Bremslicht nicht ging, sondern weil die Bremse nicht mehr ging (gut, war ein W, daher ging noch ein Kreis)..


Jedenfalls stellen die auslaufenden Bremslichtschalter - insbesondere für die Freunde der Einkreisbremse (wie mich) doch ein großes Risiko dar.
Denn das passiert - Berichten zufolge - ohne jede Vorwarnung (die meisten anderen Undichtigkeiten kündigen sich ja an (undichte RBZ, gammlige Leitungen, schlechte Bremsschläuche).


Ich habe den Schalter dann interessehalber mal aufgesägt, um zu sehen, was da los ist. Das Schiefstehen des Gehäuses (aus der Bördelung gedrückt) ist offenbar keine Ursache, sondern die Folge dessen, dass die Kammer mit Flüssigkeit vollläuft und dann unter Druck steht, wenn man bremst. Damit "sprengt" es das Plastegehäuse raus.

Bei neueren Baujahren nach der Umstellung auf Steckkontakte passt übrigens der Bremslichtschalter vom Golf 1.
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon henner2203 » Sonntag 1. November 2015, 17:24

Hallo!

Verstehe ich dich recht, dass der Bremslichtschalter undicht wird und dann die Bremsflüssigkeit einfach an dieser Stelle aus dem System gepumpt wird?

LG Henning

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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 2. November 2015, 08:43

Richtig, Der Bremslichtschalter wird undicht, was den Bremskreis lahm legt und beim 353W macht, dass man den halben Rahmen unterhalb des Verteilers neu lackieren muss... :eek:
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 2. November 2015, 12:56

@ Wartburgbauer,
Jedenfalls stellen die auslaufenden Bremslichtschalter ......ein großes Risiko dar. Denn das passiert .... ohne jede Vorwarnung.

Erst einmal vielen Dank für Deine Warnung, dass ein solches Problem entstehen kann, hätte ich so nicht für möglich gehalten. Dann schriebst Du:

Ich habe den Schalter dann interessehalber mal aufgesägt, um zu sehen, was da los ist. Das Schiefstehen des Gehäuses (aus der Bördelung gedrückt) ist offenbar keine Ursache, sondern die Folge dessen, dass die Kammer mit Flüssigkeit vollläuft und dann unter Druck steht, wenn man bremst. Damit "sprengt" es das Plastegehäuse raus.

Dies hydraulisch völlig verständlich, es stellt sich hier nur die Frage, ob die Membran langsam oder schlagartig versagt hat. Da ich letzteres eher nicht vermute, müsste sich das Problem eigentlich durch ein immer schlechter werdendes Ansprechverhalten des Bremslichts angekündigt haben, da das für die Funktion des Schalters erforderlich kompressible Luftvolumen ja immer geringer und damit der aufzuwendende Druck immer höher würde. Man sollte daher wohl die Stopplichtschalter sofort wechseln, wenn sich deren Ansprechverhalten verschlechtert und nicht so wie ich dieses Jahr noch eine Weile damit rumfahren und sagen, "dann brems ich halt etwas stärker" - das könnte dann ins Auge gehen.

Bei neueren Baujahren nach der Umstellung auf Steckkontakte passt übrigens der Bremslichtschalter vom Golf 1.

Nicht nur vom Golf 1, denn die Schalter mit konischem Gewinde M10x1 sind z.B. von ATE, Bosch, FAE und Hella als Standardbauteile erhältlich (Vorsicht, gibt es auch mit Linksgewinde), hier stellt sich allenfalls die Frage nach dem passendem Druck-/Schaltpunkt, da wird man wohl ums probieren nicht herum kommen.

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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 2. November 2015, 13:15

Der vom Golf 1 hat sich mit 5bar Schaltduck in besagtem 353W gut gemacht, das Bremlicht spricht schon bei geringem Pedaldruck an.

nicht so wie ich dieses Jahr noch eine Weile damit rumfahren und sagen, "dann brems ich halt etwas stärker" - das könnte dann ins Auge gehen.


In diesem Zustand bin ich auch schonwieder. Ich habe den Bremslichtschalter (alter Ausführung mit Schraubkontakten) bei meinem Camping auch schon drei mal getauscht (seit 2012!) und immer Neuware eingebaut.
Nun ist mein Bremslicht schonwieder fast ohne Funktion, ich beobachtete unlängst mit Sorge einen sich ungebremst nähernden Passat im Rückspiegel, der es dann aber zum Glück doch noch begriff...

Auch diesen Schalter werde ich öffnen, sobald ich ihn ausbaue. Dann werde ich auch sehen, ob hier die Kammer tatsächlich vollgelaufen ist oder ob einfach nur die Membane verhärtet ist (wie ich bisher vermutete).
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 2. November 2015, 16:30

Wartburgbauer hat geschrieben:....ich beobachtete unlängst mit Sorge einen sich ungebremst nähernden Passat im Rückspiegel, der es dann aber zum Glück doch noch begriff...

Was hast Du denn, der ist doch weicher :shock:
Nee, mal im Ernst, es wäre schön, wenn Du tatsächlich auch diesen Schalter öffnen könntest. Sollte sich bestätigen, dass tatsächlich regelmäßig die Gefahr besteht, dass die Membrane aufgeben, dann wären alle alten DDR-Schalter dringenst zu entsorgen auch wenn ich bisher nicht die Erfahrung mit einer verringerten Haltbarkeit gemacht habe - mein letzter Schalter hat seinen Dienst mindestens 20 Jahre anstandslos verrichtet.

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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Tobias-F » Montag 2. November 2015, 19:37

Dieses Problem hatte ich ebenfalls dieses Jahr . Neuteil aus DDR Zeit . Ich hatte Glück da ich wohl schon nach kurtzer Zeit von einem nachfolgenden Autofahrer informiert wurde . Das Bremslicht leuchtete nur wenn man mit aller Kraft bremste sprich nur im stand. Gewechselt. MfG Tobias-F
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 4. November 2015, 20:40

Also hier der undicht gewordene Bremslichtschalter mit der kleinen +Markierung an einer der Fahnen.
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 5. November 2015, 00:15

Sieht ja hübsch aus, aber irgendwie erschließt sich mir die Funktion nicht. Ist der auf dem Kopf stehende Pilz in der Mitte elastisch? Soll der sich unter dem Bremsdruck verformen und in die Platte einsinken (in welcher er ja sitzt) und dann die Kontakte schließen? Der Weg schein ziemlich weit zu sein. Oder wie funktioniert das Teil? Ich glaube, säge auch mal einen auf.

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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 5. November 2015, 08:29

Im Nachinein betrachtet war das mittige Zersägen nicht ganz optimal, außerdem hat es mir ja die Schaltwippe (oder wie auch immer das mal gebaut war) total zerlegt. Die Bügelsäge ist ja vllt. auch etwas brutal.

Also richtig gummiartig weich ist der Pilz nicht. Vor ein paar Monaten funktionierte das Bremslicht noch ohne Auffälligkeiten.

Evtl. arbeitet man auch mit sehr kleinem Weg und der Pilz wird komplett verschoben.

Auf jeden fall sieht man, dass die Membrane totaler Brösel ist.
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 5. November 2015, 16:48

Ahja, jetzt wird auch die Funktion klar! Bisher dachte ich, der Krümel im linken Teil des Schalters gehört zu dem Dreck daneben! Der Pilz dienst also als Druckbolzen, welcher über die Membran die Kontakte betätigt und gleichzeitig schützt dieser die Membran vor Überlastung. Der Kopf des Pilzes dient augenscheinlich einmal als Anschlag und gleichzeitig als Dichtung gegenüber dem Membranraum, so lässt sich ein kurzer und vor allem weitgehend druckunabhängiger Schaltpunkt realisieren - nicht doof das!

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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Donnerstag 5. November 2015, 21:46

Ich bin mal so böse und sage: Das Prinzip ist einfach Sch....
Das beste ist eben ein Kontaktschalter direkt am Bremspedal, so wie
es bei jedem anderen, normalen Auto gehandhabt wird.

Aber so wurde das früher eben gebaut. :-|
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Hanner » Donnerstag 5. November 2015, 22:24

Hallo,

habe noch nie einen Schalter wechseln müssen. Wenn iher einen aufmachen wollt, macht oben die Börtelung
auf. Dann kann man den Plastekörper rausnehmen und sieht die Funktion.
Freundliche Grüße
Hanner



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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 5. November 2015, 22:33

Thilo.K hat geschrieben:Das Prinzip ist einfach Sch....

Dann fuhren und fahren noch Millionen von Autos mit Sch... rum. Die hydraulischen Schalter sind jahrzehntelang bewährte und noch heute verwendete Bauteile, welche wohl erst dann aufgegeben wurden, als die Bremsdrücke wegen immer schwererer und schnellerer Autos immer größer werden mussten. Man darf die hydraulischen Schalter eben nur nicht 20 Jahre im Auto eingebaut oder auch im Regal liegen haben und sollte diese -wie eben auch die Bremsschläuche- doch des öfteren gegen wirklich neue Teile wechseln.

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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 2. Dezember 2015, 09:20

Hier mal eine Seite aus den Werkstattinformationen zum B1000. -roll-
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 2. Dezember 2015, 09:39

Bissl klein das! Das bekomme ich mit meiner Lesebrille nicht mehr scharf gestellt, was steht da, 1 Jahr?

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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 2. Dezember 2015, 13:08

Größer als so geht es nicht. Ansonsten Strg und "+" (zumindest beim Feuerfuchs)

Ja, ein Jahr... -roll-
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Mittwoch 2. Dezember 2015, 14:59

bic hat geschrieben:
Thilo.K hat geschrieben:Das Prinzip ist einfach Sch....

Dann fuhren und fahren noch Millionen von Autos mit Sch... rum. Die hydraulischen Schalter sind jahrzehntelang bewährte und noch heute verwendete Bauteile, welche wohl erst dann aufgegeben wurden, als die Bremsdrücke wegen immer schwererer und schnellerer Autos immer größer werden mussten. Man darf die hydraulischen Schalter eben nur nicht 20 Jahre im Auto eingebaut oder auch im Regal liegen haben und sollte diese -wie eben auch die Bremsschläuche- doch des öfteren gegen wirklich neue Teile wechseln.


Daß die Autos von Haus aus Scheiße gewesen sein sollten, schrieb ich doch gar nicht.

Kontaktschalter ist eben deswegen auch besser, weil die Bremsleuchten im Optimalfall nämlich
schon dann leuchten sollen, wenn der Bremsvorgang noch nicht geschieht.
Also schon dann, wenn man das Pedal nur zart antippt.
Damit der rückwärtige Verkehr merkt, aha, der fängt jetzt an zu bremsen, also bremsbereit bleiben.
Und nicht erst dann, wenn der eigentliche Bremsvorgang schon lange läuft.

Auch mit unbenutzten hydr. Schaltern wird das nie so gut funktionieren, wie mit dem Pedalschalter / Taster
oder wie auch immer.
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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 2. Dezember 2015, 16:39

Wartburgbauer hat geschrieben:Größer als so geht es nicht. Ansonsten Strg und "+" (zumindest beim Feuerfuchs)

Ja, ein Jahr... -roll-
Grenznutzungsdauerorig - Kopie.jpg

So ist es doch fein - und nur ein Jahr, das hätte ich nicht erwartet, dann hätte man den Schalter gleich mit einer Schnellwechselkupplung austatten sollen :shock: Mein letzter war jetzt 20 Jahre drin, man, was habe ich da gespart!

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Re: Bremslichtschalter - nicht ganz ungefährlich...

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 2. Dezember 2015, 16:49

Thilo.K hat geschrieben:
Daß die Autos von Haus aus Scheiße gewesen sein sollten, schrieb ich doch gar nicht.

Hatte ich jetzt so auch nicht verstanden oder gemeint, ich bezog mich nur auf den Schalter.


Damit der rückwärtige Verkehr merkt, aha, der fängt jetzt an zu bremsen, also bremsbereit bleiben.
Und nicht erst dann, wenn der eigentliche Bremsvorgang schon lange läuft.
Auch mit unbenutzten hydr. Schaltern wird das nie so gut funktionieren, wie mit dem Pedalschalter / Taster
oder wie auch immer.

Doch, zumindest bei mir mit dem neuen Schalter - ist der Schalter nämlich i.O. spricht dieser bereits bei geringstem Druck an, also schon dann, wenn die Bremsbacken noch nicht oder kaum an den Trommeln anliegen. Bei mir reicht es z.Z. aus, den Fuß gegen das Pedal zu lehnen, gewollt Druck brauche ich nicht erst auszuüben. Wird aber wohl auch wieder schlechter werden, man sollte dies immer im Auge behalten.

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Re: Bremslichtschalter - aufgesägt

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 27. Juni 2016, 20:37

Ich habe mal den spät schaltenden Bremslichtschalter des B1000 HP meines Kumpels geöffnet. Es handelt sich um einen aus Mitte der 70er.

Die Suppe im Kontaktraum richt nach alter Bremsflüssigkeit, voll in dem Sinne war das Gehäuse allerdings (noch) nicht - aber gut feucht. Nach einiger Zeit läuft ein kleiner Tropfen zusammen.
Ursache für das späte Schalten ist auch hier also wohl nicht der hydraulische Gegendruck im Gehäuse, sondern schlechte Kontakte - was wohl hier auch was mit der Bresflüssigkeit an den Kontakten zu tun hat.
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