Schalthebel-Klirren

Die Fachbeitäge zum Thema Getriebe sind hier zu finden.

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MarkusH
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Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Samstag 29. Mai 2010, 23:38

Moin zusammen!
Ich bin vermutlich nicht der einzige, dessen Schalthebel (353, Lenkradschaltung) bei laufendem Motor (Vibrationen) ein
nervendes Klirren oder Rasseln produziert. (Schaltfunktionen ansonsten einwandfrei). Woher kommt das genau? Kann man das irgendwie abstellen? z.B. indem man satt Fett einbringt?
bis dann
Markus

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Sonntag 30. Mai 2010, 06:55

Kommt vom Getriebe und betrifft die Einstellung der Schaltgassen.
Da ist schon viel Spiel drin. Die Umlenkrolle überträgt das über den Kipphebel.
Ich habe da einen dünnen Gummi eingebracht.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 30. Mai 2010, 09:15

Das Klirren könnte von ein schlechte Ersatzteil an Schalthebel kommen. Der Gabel am Ende der Schalthebel sind zu breit und der Speil bekommt zu gross. Davon hat WartburgPeter Erfahrungen. Leider könnte Ich nicht die Bilde davon finden. Hoffentlich hilft es Dir nur Fett im Gabel von Ende der Schalthebel anzubringen.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Sonntag 30. Mai 2010, 10:39

Zu diesem Thema hatte ich auch schon mal was geschrieben. Vielleicht hilft Dir das weiter?
Beste Grüße
Peter

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Sonntag 30. Mai 2010, 20:23

Hab ich auch mal an einem anderen Lenkradschalter-Wartburg gehabt - Drehzahlabhängig. Könnte sein,daß bei eingelaufenen Zapfensternen u. Glocken beim Beschleunigen
Vibrationen auftreten und dann der Schalthebel Geräusche macht. Oder mir sagte mal ein Bekannter,daß das auch an nicht ausgewuchteten Felgen liegt (fuhr mal mit).
Weiß jetzt nicht ob das eher Spinnerei war oder... -roll-
Gruß Thilo
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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Montag 31. Mai 2010, 00:34

Hallo!
Um meine Frage zu präzisieren: Klar, daß Vibrationen vom Motor/Getriebe/Antrieb kommen und das Klirren im Schalthebel hervorrufen. Woher die Vibrationen kommen, ist mir in diesem Zusammenhang aber egal, sie sind m.M.n auch normal und nicht zu ändern. Mich interessiert, welches Teil am bzw. im Handschalthebel die Geräusche machen könnte, um sie abzustellen. Was Peter hier
WartburgPeter hat geschrieben:Zu diesem Thema hatte ich auch schon mal was geschrieben. Vielleicht hilft Dir das weiter?
von einer gebrochenen Feder schreibt, könnte vielleicht passen, denn es hört sich an, als würde ein kleines Teil lose herumrappeln. Oder was Stig zu einer ausgeleierten Gabel sagt. Es gibt aber anscheinend keine Patentlösung auf die Schnelle :?: und ich muß die Schalthebelmimik wohl doch mal auseinandernehmen.
bis dann
Markus

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Montag 31. Mai 2010, 18:51

Das Spiel addiert sich bei jedem Gelenk. Am Ende schüttelt sich der Schalthebel in einem weitem Bereich.
Meistens kommt das Geräusch aus der kleinen Schaltgabel. Der viereckige Metallklotz, zuständig für die Rückwärtsgangsperre, schnarrt in der Gabel. Das AWE hat deshalb dort eine kleine Feder spendiert, die nicht nur den Schalthebel in seine Ausgangslage ziehen, sondern gleichzeitig den Klotz verdrehen soll, damit er möglichst geräuscharm anliegt.
Wenn in der gesamten Mechanik der Verschleiß weitgehend beseitigt ist, schränkt man damit auch das Spektrum an Schwingungen ein.
Klar, die Übertragung von Schwingungen ist anders, wenn man mit eingelegtem 1. Gang an der Ampel steht, als im Leerlauf.
gabel.jpg
gabel.jpg (27.99 KiB) 3965 mal betrachtet


Die Verbindung Schalthebel/ Schaltstange (letzteres ist das Ding mit der Öse um den Gummi) darf nicht zu straff und nicht zu lose sein.
Meine Empfehlung: Neuer Gummi, aber mit einer Rundfeile die "Bohrung" etwas aufweiten, so das ein minimales Spiel entsteht.
Ist das Spiel zu groß, schaltet es sich schlecht.
Ist das Spiel zu klein oder gar nicht vorhanden, findet der Schalthebel "keine Ruhe" und überträgt jede Vibration 1:1.

Früher, Anfang der 70'er, wurden Schaltstangen mit Dämpfer verwendet, wie man sie von den 311/ 312'ern kennt. Nur eben kürzer.
schalthebel_schaltstange.jpg


Für etwas mehr Ruhe sorgt eine winzige Feder, die irgendwann ersatzlos entfallen ist.
feder.jpg
feder.jpg (25.65 KiB) 3965 mal betrachtet

In der Schaltwelle saß, wie hier im Bild, eine kurze, straffe Feder, ähnlich der eines Kugelschreibers, nur härter. Diese Feder drückt auf das Kugelende der Vorwählstange (mehr Bilder und Erläuterung der Begriffe, siehe meine HP). Durch den permanenten Federdruckt wird Verschleiß gemindert und vor allem auch hier eine Geräuschkulisse schon weit näher am Ort des Entstehens bedämpft.
Man kann das Loch in der Schaltwelle mit einem Akkubohrer selbst nachträglich setzen oder Herrn Helbing beim nächsten mal bitten , das zu erledigen. Federn hat er noch da...

Ein letzter Punkt sind die teilweise durch Alterung total verhärteten Motorlager (Silentgummis). Wer sich hier neue auf Teilemärkten beschaffen will, sollte diese prüfen: Die Gummis müssen auf Daumendruck leicht nachgeben, elastisch wirken. Hat man den Eindruck, einen unnachgibigen Betonklotz in der Hand zu halten; Finger weg!
Im eingebauten Zustand müssen diese Gummis den Motor schön weich "schütteln" lassen. Da kommt schon mal ein Zentimeter Bewegung in die Sache.
Wenn sich der Motor beim Gasgeben im Leerlauf kein Stück seitlich bewegt, als wäre er direkt Metall auf Metall befestigt, hat man viele Geräusche und Vibrationen in der Karosserie und Rahmen. Ähnliches gilt auch für den Getriebesilentblock.

Viele Geräusche kommen auch über den Bowdenzug vom Freilauf in die Lenksäule.

Klar, die Technik verkörpert einen technischen Stand der 60'er Jahre mit leichten Modifikationen nachfolgender Jahrzehnte. Und alles, was wir besitzen, ist auch bereits Jahrzehnte alt, auch wenn wir es "neu" einbauen. Folglich gilt auch hier: Die eine Schraube, an der gedreht, alles "heile" macht, findet sich wieder nicht! Wir müssen immer die Gesamtheit betrachten und überall versuchen "nachzustellen", dann klappt das meist auch zur eigenen Zufriedenheit. :smile:
Beste Grüße
Peter

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Mittwoch 2. Juni 2010, 13:57

feder.jpg


Ganz charakteristisch für "Helbing-Getriebe": Die blaue Dichtmasse :D ...
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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon Martin Rapp » Mittwoch 2. Juni 2010, 16:19

Zu dem Beitrag vom Peter muss ich aber auch noch einmal sagen - Super erklärt und schön bebildert.
Die kleine Feder kannte ich selber noch nicht, es klingt aber plausibel die besser einzusetzen.

Gruß Maddin

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Mittwoch 2. Juni 2010, 18:24

Thilo Ka hat geschrieben:...Ganz charakteristisch für "Helbing-Getriebe": Die blaue Dichtmasse :D ...

Hm, das Foto habe ich kürzlich geschossen, als wir mein modifiziertes Getriebe zusammengesetzt haben. Da habe ich auch gleich auf die Feder bestanden! :D
Beste Grüße
Peter

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Montag 7. Juni 2010, 17:09

Moin!
Gestern habe ich mal genau nachgeschaut bzw. -gehört. Das Rasseln/Klirren/Scheppern ließ sich ohne laufenden Motor auch durch leichtes Klopfen gegen den Schalthebel hervorrufen und kam aus dem Schaltgehäuse bzw. der Lenksäulenverkleidung. Wegen der Annahme, es könne von der Feder oder dem Vierkantblock in der Gabel kommen, habe ich mit einer Spritze 20 cm³ Fett in das Schaltgehäuse gedrückt, bis es herausquoll. Das Fett muß also an der Feder usw. angekommen sein. Das brachte aber außer einem besonders gut geschmierten Schalthebel nichts; das Rasseln war immer noch beim Gegenklopfen zu hören. Daher drängte sich (im nachhinein betrachtet: doch recht langsam ;--)) die Vermutung einer Schallübertragung durch das Schaltrohr auf. Nach einigem Probieren konnte ich die Feder unten auf dem Schaltrohr ausschließen und gelangte schließlich zur Verbindung von Schaltstange und Schalthebel unten am Schaltrohr. Hier ist der Gummi in der Schaltstange auf den Schalthebel gesteckt, davor und dahinter sitzen jeweils eine Scheibe und ein Splint, die Scheiben recht locker, mit Wurfpassung. Also hier auch mal etwas Fett angebracht, um die Scheiben am Klappern zu hindern, und die Klopfprobe gemacht. BINGO! :D Auch heute beim Fahren nichts mehr vom klirren zu hören. Ein ganz neues Fahrgefühl.
bis dann
Markus

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Montag 7. Juni 2010, 18:14

Ist es nicht zweckmäßig, statt 'ne Tube Fett reinzudrücken, welches dann bei 60°C in der Sonne heraustropft, einen Schraubenzieher zu nehmen und die Lenksäulenverkleidung abzunehmen?
Zugegeben, ganz so einfach ist das Aufarbeiten der Schaltmimik nicht. Für das Schaltrohr benötigt man einen Abzieher und den Stift im Lenkradschalthebel muß man auch mit einem passenden Dorn/ Widerlager austreiben.
Möglich das auch ganz simpel das obere Gummilager an Deiner Lenksäule ausgelutscht ist. Ein häufiger Fehler.
Beste Grüße
Peter

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Montag 7. Juni 2010, 19:36

Das verwendete Fett schmilzt nicht bei 60° und war es keine Tube, sondern ich habe es mit einer Spritze reingedrückt. Dazu mußte ich natürlich auch die Verkleidung abbauen, um mit der Tülle der Spritze ins Innere des Schaltgehäuses zu kommen. Überschüssiges Fett habe ich nacher auch wieder abgewischt. Bin ja nicht ganz blöde.
Wie kommst Du jetzt noch auf das Gummilager? (Das ist OK.) Ich habe doch schon geschrieben, das ich die Ursache für das Klirren in den locker sitzenden Unterlegscheiben an der Schaltstange gefunden und behoben habe.

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Montag 7. Juni 2010, 20:47

Sorry, ich wollte Dir nicht auf den Schlipps treten, aber Deine Lösung liest sich doch sehr außergewöhnlich. [Bier]

Und mit einem Schmunzeln: Da reißt man sich ein Bein aus, beschreibt tausend Arten der Problemlösung, sucht nach Fotos um 1. Hilfe zu leisten und Du füllst "ganz einfach Fett auf". {anbeten}

Vielleicht könnte man ja auch Silikon oder Gummi nehmen. Das bleibt elastsich und sollte den kurzen Schaltwegen nicht entgegen wirken?
Beste Grüße
Peter

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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon Friesentrabi » Samstag 2. September 2017, 09:51

Moin, moin,

bei mir gehts um den Schaltknüppel der insbesondere im Leerlauf, Stellung erster Gang, ziemlich rappelt und vibriert. Er vibriert aber auch während der Fahrt, nur nicht so lärmend. Der Motor ist ja noch fast neu und schnurrt wie ein Kätzchen. Ich denke nicht, dass hier die Ursache liegt. Das Getriebe ist vmtl. noch das originale.

Was kann man tun?
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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 2. September 2017, 15:22

Friesentrabi hat geschrieben:...Was kann man tun?

Nichts, oder nicht viel :sad: Die Lenkradschaltung aller AWE-Autos steckte von Anfang an in einem Dilemma. Denn die Vorteile, welche wir alle zu schätzen wissen, nämlich der gegenüber anderen Autos mit Lenkradschaltung recht filigrane Schalthebel und die kurzen Schaltwege sind damit erkauft, dass für eine wirklich wirksame Entkopplung der Schaltung von der Motorgetriebeeinheit zu wenig Platz und zu wenig Masse zur Verfügung steht. Man hat zwar im Laufe der Jahre immer wieder versucht, durch konstruktive Maßnahmen Verbesserung zu erreichen, überzeugend gelungen ist dies jedoch nicht. Einzig der komplette Austauch aller Teile der Schaltung welche Spiel aufweisen könnten und ebenfalls der Tausch aller elastischen Übertragungselemente gegen nicht verhärtete neue (wenn zu bekommen), sowie ein ordentliche Bett aus Fett an den entsprechenden Stellen wird Verbesserung bringen - nur nicht für lange. Spätestens wenn sich das Fett wieder weggedrückt hat und die Gleit und Gelenkstellen wieder etwas Luft bekommen haben, ist das Klappern wieder da - bei mir hat eine sorgfältigst gemachte Schaltung gerade mal eine halbe Saison klapperfrei gehalten. Für meinen Teil habe ich daher beschlossen, die Klapperei zu ignorieren und damit zu leben.
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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon Friesentrabi » Sonntag 3. September 2017, 20:53

Ich meine ja auch den Schaltknüppel der Knüppelschaltung, nicht die Lenkradschaltung. Ignorier ich ja auch schon seit dem ich den Otto habe. Aber vmtl. gibts auch hier keine einfache Lösung.
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Re: Schalthebel-Klirren

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Sonntag 3. September 2017, 23:40

schau dir mal diesen thread klick an. da gehts zwar vordergründig um die einstellung der schaltung, ist aber prima bebildert und für dein prob sicher auch hilfreich.
alle teile der vom getriebe zum knüppel checken und hauptsächlich die unter dem deckel zu entdeckenden sachen prüfen. hier wichtig die beiden plastik-halbschalen und die feder, die den schalthebel von unten drückt. die ist m.E.n eh zu schlabberig ausgelegt und lässt sich entweder verdoppeln oder durch eine gekürzte feder von den schwarzen neuen rückspiegeln ersetzen. gut möglich, das die im erwähnten thread angesprochene führungs-schablone z.t. ausgelutscht ist.

good luck!
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