312-300 HT 1989

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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bic
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 16. November 2018, 19:24

Scrollen Jungs, scrollen :shock: :shock: :shock: :

scrollen.JPG

Link zum Anbieter gibbet es beim Video :smile:
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Ralf Schneider
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 21. November 2018, 20:40

Die Krümel sind nun auch weg. Ich habe das Elektrolyt gesiebt und die Stoff bags um die Anoden gepackt. Bei kleinen Teilen funktioniert es jetzt super. bei großen Teilen, die Nieten haben oder eingelötete Schrauben etc. ist das Zink etwas schlierig drauf, was dann die Passivierung sehr dunkel und auch sehr blau färbt.

Für den, der überlegt das set zu kaufen:

Es ist nicht ganz billig, alleine der Versand kostet schon ca. 50 Euro. Ich habe jetzt schon drei mal was bestellt und die Kosten sind natürlich viel höher, als wenn man es weg bringt zum Galvanisator. Ich wollte einfach mal sehen, wie sowas funktioniert und es eben einmal in meinem Leben gemacht haben. Natürlich ist das auch ganz hilfreich, wenn man mal ein kleines teil hat, eine Schraube die man dann nicht unbedingt wegbringen möchte oder kann. Bei Kleinteilen für die Trommel sind in der Regel immer ca. 5 kg nötig. Alle meine teile lasse ich machen, bis eben auf die eben gesagten.

Ein gutes Netzteil ist notwendig. Man muss den Strom schon fein regeln können, so in 0,2 Amp Schritten von 0,2 bis 2,5. Der im Set mitgeliefertes Widerstandsdraht kann funktionieren, habe ich aber nicht probiert.

Ich hatte das große (10 Liter) Zink Nickel Set gekauft. Das kleine Zink Set kostet 55 Pfund, was zum probieren und für Kleinteile vollkommen reicht. Passivierung ist mit dabei. Gelb und blau. Die Beize und der Reiniger sind auch mit dabei. Aufpassen: beim 10 Liter kit sind diese beiden Sachen NICHT mit dabei. Um das bad in Bewegung zu halten, geht eine Luftpumpe von die Fischimkastenfreunden. ich selber habe einfach einen Luftschlauch aus der Druckluftringleitung eingeleitet mit ganz wenig Druck. Heizung habe ich keine, ist aber zu empfehlen.

Wichtig sind die Anoden bags, die sollte man auf jeden Fall mit bestellen. Wer die 4 Pfund sparen mag, kann sich auch welche aus einem Küchentuch selber (Abtrocknen) bauen.

Wer fragen hat, kann gerne fragen.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 21. November 2018, 20:44

Ich habe z.B. die Schrauben für das Getriebe selber gemacht, die nun wegzubringen...dazu müsste ich 5 kg Schrauben oder Nägel kaufen, um die da mit zu vermischen.

Das Getriebegehäuse ist gestrahlt mit Nussschalen. Kann nun zusammen mit den Schrauben zum Getriebezusammenbaumann geschickt werden.

Bild Bild

Bild Bild

Bild Bild

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 21. November 2018, 20:48

Kennt wer den Hersteller der W353 Scheibenbremse? ich suche das Logo. War das Skoda selber oder nen anderer Zulieferer in der damaligen CSSR?

Dieses hier über "made":

Bild

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 21. November 2018, 20:55

Müsste PAL sein.
Hier, mein Freund....
https://oz.kurzy.cz/pmp-pal-internation ... 13485u.htm
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 21. November 2018, 21:34

Hi Tom,

Super! Danke. Dann kann ich jetzt auch die Schriften auf meine Klammern machen. :idea: :smile: :eek:

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Freitag 23. November 2018, 09:15

Hat noch wer diese Haltebleche für die Bremssteine? Wie Bild weiter oben? Oder eine Quelle? Sollten aber neue sein. Rostige und dann genarbte habe ich. Ich suche neue bzw. welche, die fast neu sind.

Die neuen Haltebügel, die werde ich vielleicht einbauen, möchte aber gerne zwei Bleche zu liegen haben. :smile:

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon coolmodie » Samstag 24. November 2018, 04:23

hilft das weiter ?

Bild
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Samstag 24. November 2018, 19:40

Ralf Schneider hat geschrieben: Dann kann ich jetzt auch die Schriften auf meine Klammern machen.

oh jeminé ... und ich dachte, tomtom sei der "homo religiosus" schlechthin ... :lol:
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Samstag 24. November 2018, 19:55

Hö??? :lol:
Ich berate nur. Die Abdeckbleche sind extrem selten, weil irgendwann wurden die eingespart. An meinem 87er waren keine dran.
Aber moodie hat Originalansichten und damit ist geholfen :smile:
Sogar am original PAL Schriftzug ham se gespart....
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Samstag 24. November 2018, 20:05

... man könnte auch an den (vorhandenen) eska-schrauben die ESKA- prägung farblich hervorheben .... {goodidea}
image-2018-11-24(1).jpg
schwarzmalerei


genug gelästert, genug OT.

:-|
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 25. November 2018, 20:26

HA HA HA. das Bild ist gut, hat eine etwas andere Teilenummer als meine...aber ich suche ja kein Bild, ich suche so ein Teil. 3 Stück habe ich. Ein nagelneues noch mit Schriften, siehe Bilder, ein neuen aber neu verzinkt und ein fast neues auch neu verzinkt. Aber das letztere ist etwas angefressen, vor allen dingen von der Unterseite! :evil: :evil: :evil:

Also, wenn jemand sowas übrig hat, bitte melden.

Verzinken und Passivieren klappt zur zeit super gut. Die Passivierung schlägt sehr ins blau zur Zeit. Ich vermute mal, das liegt am Nickel. Muss mal die Kontakte zu den Zink Anoden checken oder mal nur Zink ins Bad halten. Ein weiterer Eimer mit goldenen Schrauben trudelte auch ein. Sortieren war angesagt. ich werde langsam schraubensüchtig.

Ja...und die ESKA Schrift auf den Schrauben war ja nun leider nicht Rot, wenn....ja...hätte ich gemacht. :smile:

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Sonntag 25. November 2018, 20:48

Deine Herangehensweise ist mir doch immer wieder etwas unklar. :eek:

Einerseits verzinkst Du mit wahnsinnigem Aufwand und unglaublicher Hingabe die ESKA-Schrauben neu, achtest auf die aufgedrucken Schriftzüge der Federbleche der Bremssättel (die später übirgens durch für das thermische Verhalten günstigere Drahtspangen ersetzt wurden) und hast Vorbehalte gegen das farbliche Hervorheben der Schriftzüge, weil es nicht original ist. Soweit habe ich wirklich allergrößten Respekt, auch für die durchgeführten Klempnerarbeiten! {beifall}

....Und dann baust Du einen 312er HT, mit falschem Fahrwerk, verramschst den (seltenen) originalen 312er Rahmen, baust ein 353er Getriebe ein, verwendest das billige, masseerleichterte und fertigungskostenreduzierte Lenkgetriebe der letzen Frontkühler, willst das (in meinen Augen) potthässliche 1,3er Arnmaturenbrett, dass stilisitsch überhaupt nicht zum Fahrzeug passt wiederverwenden und hast dir eine Lackierung vorgenommen, die auch alles andere als original ist. Immerhin, die ist hübsch, das gebe ich zu.

In Summe weiß ich gar nicht so recht, ob ich nun lachen oder weinen soll. {crazy} -nixwissen- {Zahnlücke}
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 26. November 2018, 10:12

Es ist schön, wie ich einige doch so verwundere...Was soll ich sagen...

Also, ich könnte einen Wartburg 311 oder 312, Limo, Camping, HT usw. absolut original aufbauen, das bis hin zu den Gütezeichen Abziehbildern usw.

Meinen HT nun so aufzubauen, ist nicht mein Plan. Kurzum gesagt, baue ich den HT so auf, wie ich ihn 1989 fuhr. Also ich baue den ORIGINAL 1989 auf. Dabei verwende ich aber nur Wartburg Teile, auch wenn sie vom 353 oder 1.3 stammen. Auch soll das Auto zuverlässig, sicher und gut fahren. So sind dann eben die "modernen" Komponenten verbaut, also Scheibe vorn usw. Ja, das 1.3er Brett passt da nicht optisch rein, aber ich habe es damals so gemacht und damals war das endgeil, da haben alle mega gestaunt. Das war aber nicht unter dem Gesichtspunkt, alter Wartburg original usw., wir wollten damals vielmehr ein "West-Niveau" erreichen. Drum haben wir auch alle die neuen mattschwarzen Türgriffe an Trabant und 353 verbaut, und Dachkantenspoiler am Tourist angebastelt oder sonst was gemacht. heute erscheint das alles irrsinnig, aber diese Zeit soll in meinem HT irgendwie verewigt bleiben. Auch die Worte meines Vaters damals: "Junge!! versau das Auto nicht!" Auch das klingt in meinen Ohren und er hatte Recht. Aber es geschah halt. Auch der Umbau auf 312 oder 353 damals, den kann ich eh nicht mehr rückgängig machen oder ich möchte eben kein 311 fahren. So bleibt eben 312 oder 353 unten drunter.
Auch wird der Lack nicht ala 1965. Hier hätte ich dann einen alten MS 2K Lack genommen, der zwar glänzt, aber doch nicht so sehr speckig wirkt, wie ein Klarlacküberzug. Aber genau der kommt, zwei Lagen mit Zwischenschliff. Megaglatt und nen Hingucker. Alle Spaltmaße werden eingenullt, das war auch nicht origonal so. Aber ich möchte das Niveau von heute ala Audi und Co. verwirklichen. Und auch das Farbschema soll eben Wartburg sein, als Coupe oder Cabrio. Sieht halt gut aus und steht dem HT ganz gut, er wirkt dann länger und nicht wie ein U-Boot.
Rundum ein nagelneues Auto, technisch "modern", optisch (hier nicht harmonisch gemeint) vom Lack und der Innenaustattung her, super sauber und hochwertig verarbeitet.
Die gelben Schrauben finde ich einfach nur optisch geil und den Namen ESKA noch mehr, deshalb der Aufwand mit den Schrauben und ja, auch weil alles Wartburg sein soll.
Das Projekt mag umstritten sein, aber ich bin mir zu hundert Prozent sicher: Steht irgendwann mal dieser HT auf einem Platz mit seinen vielleicht super originalen Brüdern, wird die Menschentraube um diesen stehen.
Ich weiß wo der Bruder meines HT steht, also Karosserienummer eine weiter. Also beide standen hintereinander auf dem Band. Wenn ich den bekommen würde, dann würde ich den super mega original bauen. Es war nen blauer.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 26. November 2018, 20:26

Aber ich kann natürlich alle die verstehen, die etwas Gänsehaut bei diesem Projekt bekommen. Vielleicht klappt es mal mit der 138 mal.

Ich habe heute den LAD zusammen gebaut und auch gleich eingebaut. Neue Schrauben kamen nun auch und so konnte ich dann die Vorderachse links auch soweit fertig machen. Die Bremssättel waren nicht mehr schön, auch nach dem Verzinken nicht. Alter dreckiger Guß geht nicht so gut. So habe ich sie mit einer speziellen Farbe lackiert.

Getriebegehäuse hatte einen Riss, wo der Halter für die Freilaufsperre sitzt, musste ich noch schweißen. Die Gehäuse sind auf dem Weg zum Getriebezusammenbauer.

Kater Bruno immer mit dabei.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 26. November 2018, 20:31

Aber mal ne Frage zum Lenkgetriebe. Ich habe ja beide Varianten da. Mir geht es eigentlich um die Sicherheitslenksäule, das hat mein alten Neues nicht. Welches Lenkgetriebe ist denn nun besser? Das Neue soll ja leichter gehen?

Beim alten aber Neuen müsste ich dann die Welle tauschen, um auch die Sicherheitslenksäule verwenden zu können.

Übrigens ist die Zahnstange krumm, bzw. das muss so sein. Also ist meine nicht verbogen, habe mir noch ein zweites gekauft und die Sache gecheckt.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Montag 26. November 2018, 20:51

ich bin ja auch bekennender fan von goldenen schrauben un so .... die federringe und scheiben solltest du aber besser für die vitrine
aussortieren. nach meiner erfahrung zerlegt es die nämlich bei anwendung (grad erst wieder gehabt..).
gruß an bruno.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Dienstag 27. November 2018, 19:49

Lange Bremsleitung heute verlegt, aber die ist meiner Meinung nach 10 cm zu kurz. habe einmal hinten angefangen, vorne zu kurz, dann vorne angefangen, hinten zu kurz, wieder hinten angefangen und wieder vorn zu kurz. Daumen tun weh und ne stunde gequält. {aergerlich}

Oder habe ich ein Verlegefehler? Komischerweise ist sie genau so lang, wie die alte.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 28. November 2018, 08:30

...mal eine kleine Anekdote zum Thema Beschriftungen.

Als ich damals das 1.3er Armaturenbrett eingebaut hatte, verwendete ich aber nicht die neuen dicken Blinkerhebel, sondern den alten dünnen. der stoß dann aber nach oben geschaltet an das Armaturenbrett an. Es stand einfach zu weit raus. So baute ich mir einen neuen Hebel, zwei mal gewinkelt. der war aus Kunststoff und hatte die Form des neuen oder eben "Westniveau". Er war also schön dick und eckig. Ich muss den noch irgendwo haben, wenn ich den finde, mache ich mal nen Bild.
Nun hatten ja die Gölfe und Co und auch der 1.3 die weißen Zeichen drauf, also die Pfeile und das Hupensymbol, und das Aufblendlichtsymbol. Das wollte ich damals unbedingt haben, wusste aber nicht, wie man das da so drauf bekommt. Mit dem Pinsel, das würde zu unsauber ausschauen. Also ließ ich das dann ohne diese Beschriftung.
Irgendwie ließ mir das keine Ruhe, andere dem Hobby geschuldete Dinge ließen mich dann ca. 15 Jahre später eine Firma gründen, die sich ausschließlich mit Beschriftungen befasst. Heute sind wir Marktführer und stellen alle möglichen Beschriftungen her. Das geht von Wasserschiebebildern über Lackierschablonen bis hin zu Aufreibe Schriften. Das heißt, es ist für mich heute gar kein Problem mehr, diesen Hebel neu zu beschriften, so dass es industriell gefertigt aussieht.
Vielleicht auch deshalb diese kleine Macke mit der Beschriftung der Haltebleche. Es kribbelt immer in meinen Händen, wenn ich sowas entdecke und es dann wieder original beschriftet kriege.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 28. November 2018, 19:23

Splinte gekauft als passend für W353, zu lang! Neue müssen her.

Ja, Kupferdichtungen fehlen noch.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 28. November 2018, 20:30

Dimensionen der Splinte laut ET Katalog 1988: 5 x 80 mm TGL 0-94, also DIN 94...
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 28. November 2018, 20:35

Jawohl.

Aber wenn man heute Splinte 5x80 beschafft, dann sind die auch zu lang. Seitenschneider. :smile:
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Mittwoch 28. November 2018, 23:30

Wartburgbauer hat geschrieben:.. Seitenschneider..

"Pssst!!" :?

:-|
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Donnerstag 29. November 2018, 00:30

Wartburgbauer hat geschrieben:Jawohl.

Aber wenn man heute Splinte 5x80 beschafft, dann sind die auch zu lang. Seitenschneider. :smile:


Ergibt auf einen Schlag 8 neue blanke Flächen, wenn auch nur kleine.
Da muss die Haus.- und Heimgalvanik gleich nochmal in Aktion treten... {crazy}
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Donnerstag 29. November 2018, 06:40

Das muß sie nach dem Umbiegen der Splinte so oder so. :-|
Viele Grüße
Jörg

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Donnerstag 29. November 2018, 07:37

Habe noch zwei neue 80er da und 4 alte. alle neu vergoldet. Abkneifen geht gar nicht, Das sieht ja dann so ausgefranst aus. Auch wenn neu galvanisiert. Ich werde schon was finden.

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Donnerstag 29. November 2018, 07:38

Was ist denn nun mit dem Lenkgetriebe? Welches ist besser? Alte oder neue Ausführung?

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Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 29. November 2018, 09:47

Mal was ganz anderes, was ist mit der selbstsichernden Mutter des unteren Schwenklagers? Sitzt die noch nicht endgültig? So wie es im Moment aussieht, sichert die alles Mögliche, nur nicht sich selbst. Damit diese ihrer Aufgabe nachkommen kann, sollte das Gewinde schon vollständig durch die Mutter hindurch reichen, besser noch ist, wenn 1-2 Gewindegänge überstehen. So wie es jetzt aussieht, schwebt der Kunststoffring in der Luft.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Donnerstag 29. November 2018, 11:13

Die Traggelenksmuttern sind leider nicht 0815.
Ausser Gewindesteigung 1,5mm haben die auch eine andere Bauhöhe. Sind um einiges flacher.
Der darunterliegende Federring braucht ja auch noch etwas Platz. Normal schliesst die orig. Mutter relativ bündig mit dem
Kugelbolzen ab. Viel Platz ist da nicht.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Donnerstag 29. November 2018, 11:24

Lenkgetriebe, das neuere lenkt leichter, das alte hält wohl länger -nixwissen-
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