Kopfdichtung wechseln

Motor, Vergaser, Ansaug- und Abgasanlage, Getriebe, Antriebe, Störungen am Motor

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Gert
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Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon Gert » Donnerstag 31. Mai 2018, 18:06

Hallo zusammen!!
Ich habe seit einiger Zeit immer mal etwas Öl im Kühlwasser.
Ich glaube das könnte von der Kopfdichtung her kommen? Das wechseln ist ja nicht das Problem
aber das anziehen der 8 Mutter. Die Reihenfolge ist auch klar. Nur das Drehmoment ist verschiden
angegeben. Bei Wartburg Jhling "Wie helfe ich mir selbst" mit 4,8 KPM und im "Reparaturhandbuch für
PKW Wartburg 311" mit 3,8-4,1 kgm.
Also mit wie fiel NM sollte man das heute machen?
Danke für eine Antwort. Und immer GUTE FAHRT

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W311/58
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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon W311/58 » Donnerstag 31. Mai 2018, 18:24

Sollten es bei Dir nicht auch 10er Stehbolzen sein :?: Schlüsselweite 17. Unter Suche habe ich auf die Schnelle das gefunden.
http://w311.info/viewtopic.php?f=2&t=18 ... pf#p200481
Gruß Andreas

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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon onkel_jens » Donnerstag 31. Mai 2018, 19:24

Er hat sicher 10er Schrauben, aber nur 8 an der Zahl. Hab auch 2x gelesen. Warum auch immer. :smile:

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Warre 1000
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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Donnerstag 31. Mai 2018, 19:30

4,8 KPM sind 48 Nm. Selbst ziehen Ich die Muttern zum 65 Nm, wenn mir so oft die Zylinderkopfdichtung gelecken hat.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon Gert » Freitag 1. Juni 2018, 18:05

Hallo Ich noch mal.
Erst mal danke für alle Antworten.
Ich habe mir die Sache etwas anders vorgestellt. Geht leider doch nicht so einfach.
Also Wasser abgelassen, Keilriemen gelöst und die 8 Muttern abgeschraubt. Die Stehbolzen sind alle
im Block geblieben.Aber der Kopf geht nicht ab. Den "Trick"mit den eingeschraubten Zündkerzen und
dann mit Anlasser durch drehen hat nichts gebracht. Auch mit Gummihammer bearbeiten, keine Besserung.
Jetzt hat mir jemand einen Tipp gegeben, ich solle die 8 Stehbolzen rausschrauben. Ja des bringt bestimmt was
und es lässt sich dann natürlich auch besser die Dichtfläche reinigen.
Aber ich bin immer froh wen ich an einen alten Motor immer nur das nötigste abschrauben muss.
Mit den Bolzen ist das ja auch immer so eine Glückssache. Und rohe Gewalt bringt ja sicher auch nicht viel.

Hat da jemand noch einen guten Rat für mich??


Grüße und danke

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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Freitag 1. Juni 2018, 20:22

um die dichtfläche klar zu machen ist es tatsächlich empfehlenswert die bolzen zu entfernen. is einfach so.

will der kopf sich nicht lösen, treibe ich z.b. die klinge eines cuttermessers an verschiedenen stellen vorsichtig
ein. peu à peu und eher an der dichtung als an den flächen. mit fuil gfuil! :-|
in aller regel "spaltet" sich dann die dichtung, die reste sind dann an kopf- und blockplanfläche. daher s.o..

viel erfolg
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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Freitag 1. Juni 2018, 20:29

Ich vermute Du schon mit zwei Mutter fastzogen zu einander geprüft hattest. Denn gibt es noch ein Tipp. Mutter an die Stehbolzenende fastschweissen. Hat mir an eine Saab 99 geholfen. Naturlich müsste Du denn neue Stehbolzen kaufen.

Ein andere ungeprüfte Möglichkeit wäre die Zylinderkopf viel erhiessen aber nicht gesmolzen. Der Aluminium bekommt grösser als Eis bei Erheizung. Wahrsheinlich müsste der Zylinderkopf denn geplant werden.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Freitag 1. Juni 2018, 20:40

ob sich die bolzen rausschrauben lassen weiss er ja noch gar nicht, stig. :-|
mir ist aber noch keiner untergekommen, der sich erfolgreich gewehrt hätte. im fall des falles: kriechöl über nacht,
3(!) muttern kontern (am gewindeende), block erwärmen (nicht glühen *g*), bolzen kühlen (eisspray) ...
brutal geht auch: bolzen glühen und abschrecken .. zur not mehrmals. der bolzen ist dann aber ex.

Anm. d. Mod.: Themen zusammengeführt. Bitte nicht wegen jeder Frage einen neuen Thread eröffnen!
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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Mittwoch 4. Juli 2018, 18:23

Eventuell das Kriechöl auch länger einwirken lassen als nur eine Nacht. Meistens ist es gar nicht die Dichtfläche, wo das alles so festgebacken ist, sondern die Bolzen rosten richtiggehend im Kopf fest. Und bis da das Kriechöl sen kompletten Bolzen entlang bis unten durchgewandert ist, kann schon mal etwas Zeit vergehen. Wie sagte letztens jemand hier: Kriechöl, kein Rennöl!
Und bei der Wiedermontage nicht vergessen: Die Gewinde vorher mit'ner Gewindefeile säubern, und dann mit etwas Kupferpaste einschmieren. Und - wenn Zweifel über den Zustand der Stehbolzen da sind - neue verwenden!

Gruß

Tobias
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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Dienstag 10. Juli 2018, 17:57

Gert hat geschrieben:...Ich habe seit einiger Zeit immer mal etwas Öl im Kühlwasser...


Wo kommt das Öl her?


@ Tobias, ich nehme seit einiger Zeit das hier für die Stehbolzen: https://onlineshop.tunap.com/werkstatt-produkte-kaufen/bremse/bremsen-pflege/113-bremsenpaste-tunap-professional.html

, funktioniert prima.
in diesem Sinne

aus dem IFA Altenpflegeheim
D. Grau

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Re: Kopfdichtung wechseln

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 11. Juli 2018, 06:19

Im schlimmsten Fall :

Kopf_4.JPG

Schlimm das ...
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter


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