Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Motor, Vergaser, Ansaug- und Abgasanlage, Getriebe, Antriebe, Störungen am Motor

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Borgsdorfer
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Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Borgsdorfer » Montag 21. November 2016, 18:38

Hallo zusammen,
mein Name ist Daniel. Letzten Samstag habe ich meine Simson Schwalbe 1:1 gegen einen Wartburg 353S (Bj, 1988, Frontkühler) getauscht. Jener ist bedingt fahrtüchtig (seit 1997 abgemeldet, wurde aber ständig mit dubiosen Schildern illegal gefahren). Ich möchte den wieder fit machen und dann soll ihn mein Sohn kriegen. Soweit zum Vorhaben.
Mein größtes Problem ist derzeit der Tank. Der tropft nämlich unten wie sau. Leider habe ich aktuell keine Fotos von dem Tank. Ich versuch's mal zu beschreiben: An der Tankunterseite ist ja die Ablassschraube mit dem Siebrohr. Dort, wo es von der Tankunterseite in Blickrichtung Motor am Tank nach oben geht, quasi in Richtung Tankbefestigung, sind 2 Röhrchen direkt untereinander angeordnet. An einem steckt ein Stück Gummischlauch, der vorne mit einer Schraube verschlossen und mittels Schellen abgedichtet ist. Darüber steckt vermutlich die eigentliche Benzinleitung, ein Gummischlauch, der irgendwo im Längsträger verschwindet. Ist eine gewisse Menge Sprit im Tank, tropft es genau dort. Leider finde ich weder im WHIMS-Buch, noch im Internet Erklärungen bzw. Fotos, welche Funktion diese beiden Röhrchen haben. Ich finde es merkwürdig, dass das untere mit dieser Schraube im Schlauch komplett zu gemacht ist. Das Röhrchen soll doch bestimmt irgendeine Funktion haben. Entlüftung? Der Benzinschlauch lässt sich leider nicht dicht kriegen, egal ob mit neuen Schellen oder mit Kabelbindern. Keine Ahnung, was ich noch machen soll, außer den Tank komplett ausbauen. Allmählich habe ich fast den Verdacht, es ist nicht der Benzinschlauch, sondern das Röhrchen selbst, das leckt.
Falls jemand ne Idee hat oder sogar Bilder, wie es aussehen soll, wäre ich sehr dankbar.

Gruß
Daniel

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Friedolin » Montag 21. November 2016, 18:46

Hallo,
Dein Tank ist einer vom Wartburg 1,3, denn der hat eine Rücklaufleitung. Da die 1,3er Tanks innen verzinkt sind, habe ich so einen auch schonmal gegen meinen verrosteten 353er Tank getauscht und dabei, genau wie bei Deinem Wagen, die Rücklaufleitung mit einem Schlauchstück und einer Schraube verschlossen. Es ist natürlich möglich, daß das Saugrohr undicht ist, das wäre dann blöd. Wahrscheinlicher ist aber einfach, daß ein verhärteter oder im Durchmesser zu großer Schlauch verbaut ist. Durch die relativ starke Durchbiegung kann er gelitten haben. Hast Du den Schlauch mal gewechselt?
Edit: Kabelbinder sind keinesfalls zur Abdichtung von Spritleitung geeignet.

Grüße
Friedolin
Zitat des Prüfingenieurs: Ah, Wartburg! Die Perle der Landstraße!

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Borgsdorfer » Montag 21. November 2016, 18:51

Hallo Friedolin,
nein, ich habe noch nichts gewechselt, hab ja den Wartburg nur so bekommen wie er ist, ohne Ersatzteile. Was für eine Art Schlauch muss ich mir denn besorgen? Gibts sowas im normalen Autoteilehandel (ATU und Co.) oder nur als spezielles Wartburgteil? Der jetzige sieht aus wie ein dicker Gummischlauch, der dünn mit Stoff ummantelt ist. Echt blöd, dass ich keine Fotos gemacht hab, als ich heute drunter lag.
Aber danke schon mal für den Hinweis, dass es ein 1.3er Tank ist.
Gruß
Daniel

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Butzemann » Montag 21. November 2016, 19:32

Der originale Schlauch hat die Bezeichnung 7 WSQ 0315-0225 das nützt dir aber nichts da nicht mal das allwissende Google das kennt.
Von der Bezeichnung her würde ich davon ausgehen das das ein Schlauch mit 7mm Innendurchmesser ist.
Stoffummantelte Kraftstoffschläuche gibts zu Hauf im Netz (Ebaxx) in allen möglichen Durchmessern. Entweder misst du den Durchmesser des Röhrchens mal oder du kaufst verschiedene Größen 7 und 8 mm, zwei Meter Länge sollten reichen, dazu gleich die passenden Schellen.
Bei Meterpreisen um die 2 Euro (Ebxx) ist das auch keine so bedeutende Investition.

mfg Gert

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Borgsdorfer » Montag 21. November 2016, 19:58

Vielen Dank für eure wertvollen Tipps. Das sollte mir fürs Erste weiterhelfen.
Mein Nachbar hat mir heute auch einige Benzinschläuche gegeben. Vielleicht passen die ja sogar, ich probier's mal aus. Soll ja eh erst mal nur provisorisch sein. Auf die Straße darf das Auto ja noch lange nicht. Aber wenn der Tank dicht ist, kann ich zumindest auf Auffahrrampen drauf fahren, aus der und in die Garage hinein.

Gruß
Daniel

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Kolumbus » Montag 21. November 2016, 20:56

Tank ausbauen ist übrigens in ein paar Minuten erledigt. Da kommt man dann wunderbar an die Bremsschläuche der Hinterachse ran, die sowieso gewechselt werden müssen bei der Standzeit :-).

Sind nur 8 Schrauben mit einer 10er Schlüsselweite. Vorher natürlich den Schlauch zur HINTER dem Rahmen liegenden Spritleitung abklemmen bzw. abschneiden. Die sollte man sowieso gleich wechseln.

Ich nehme 7,5mm Benzinschlauch mit Armierung. Gibt es preiswert bei eBay als Meterware.

Den zusätzlichen Anschluss kannst Du auch zulöten lassen, wenn das Benzin und der Dampf raus ist.
Zwei linke Hände, aber man kann es doch mal versuchen ;-)

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Dienstag 22. November 2016, 08:36

Ich benötige den Abstand Boden zum Deckblech in mm vom Tank 44 L ( 60 L ).

Ich habe keinen Tank um diesen Abstand zu messen.

Wer kann da helfen ?
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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 22. November 2016, 12:33

Du meinst die Höhe des Tanks?
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 23. November 2016, 06:29

Ja genau die Höhe brauche ich.
Soll ein Tankgeber ohne Mechanik hinein kommen.
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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Mittwoch 23. November 2016, 12:31

Moin!

Zollstock-Messung durchs Geberloch, 44L-Tank,
Boden bis Geberdichtfläche: 203mm +-2mm

Ohne Mechanik? Optisch?

bis dann
Markus

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon EMST » Mittwoch 23. November 2016, 12:46

Elektronisch? Vgl. Wartburg 1.3

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Mittwoch 23. November 2016, 13:08

EMST hat geschrieben:Elektronisch? Vgl. Wartburg 1.3

Meine Frage bezieht sich darauf, wie die Pegelhöhe in ein elektrisches Signal um gewandelt wird, wenn nicht mechanisch. Wie ich einer Ersatzteilliste entnehme (ich habe selbst keinen 1.3), ist der Tankgeber im Prinzip der gleiche wie im 353. Also mit Schwimmer. Vorhandensein bewegter Teile heisst für mich Mechanik.
Ohne Mechanik wäre die Pegelermittlung ohne bewegte Teile, z.B. bei Wasser über den Widerstand, das funktioniert bei Sprit vermutlich weniger. Oder optisch über Lichtdurchgangsintensität mit Photosensoren...
Oder...?

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 24. November 2016, 10:58

MarkusH hat geschrieben: ... Ohne Mechanik wäre die Pegelermittlung ohne bewegte Teile, z.B. bei Wasser über den Widerstand, das funktioniert bei Sprit vermutlich weniger. Oder optisch über Lichtdurchgangsintensität mit Photosensoren ... Oder ... ? ...

Dankeschön für die 200 mm Tankhöhe.
Erste Gedanken gehen in Richtung Kapazitätsänderung.
Ich habe die Leitfähigkeit von Benzin gemessen und da bleibt nur eine indirekte Messung.
Es wäre auch eine stufige Messung über Reedkontakte mit einem Widersstandskettenleiter und einem Schwimmer mit Magnetring ( Bremsflüssigkeitsbehälter ) möglich. Bedingung wäre, das immer 2 Kontakte geschlossen wären.

Mein Tankgeber wird demnächst ausfallen, da der Widerstandsdraht sehr dünn ist ...
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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Donnerstag 24. November 2016, 14:31

WABUFAN hat geschrieben:Mein Tankgeber wird demnächst ausfallen, da der Widerstandsdraht sehr dünn ist ...

man könnte das auch ganz ohne elektrotechnik lösen. mit einem schauglas. :lol: .. oder ggf mit einem steigröhrchen im armaturenbrett ...
:-|
Wartburg - aus freude am schrauben ...

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Donnerstag 24. November 2016, 16:57

man könnte das auch ganz ohne elektrotechnik lösen. mit einem schauglas. :lol: .. oder ggf mit einem steigröhrchen im armaturenbrett ...
:-|
Genau. Da der Tank tiefer liegt als das Armaturenbrett, sodaß das Steigröhrchen mehr im Fußraum platziert sein müßte, um eine Funktion zu haben, würde ich das Schauglas im Tank vorziehen, plus eine Spiegeloptik mit mehrfacher Umlenkung, sodaß ich das Schauglas vom Fahrersitz aus sehen kann und nicht nach hinten klettern muß. {joint}

Um auf Elektronik zurückzukommen: es gibt IC-Drucksensoren, die eine Druckabhängige Ausgangsspannung bereitstellen. Vielleicht auch ein Möglichkeit, es gibt ja einen geringen, aber durchaus meßbaren Druck unten im Tank, der mit der Pegelhöhe variiert.

Wenn man nicht grade die Gelegenheit nutzt, seine Bastelwut auszuleben, könnte man auch einfach einen neuen Tankgeber verwenden, bekommt man ja noch. :lol:

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 24. November 2016, 18:06

MarkusH hat geschrieben: ... Wenn man nicht grade die Gelegenheit nutzt, seine Bastelwut auszuleben, könnte man auch einfach einen neuen Tankgeber verwenden, bekommt man ja noch. :lol: ...

Die Kosten eines Tankgebers sind ca. 40,- €.
Ein kapazitiver Geber ist vom Material auch bei der Summe. Aber es gibt keinen Verschleiss.
Und die Anzeige ist analog und nicht digital oder quasidigital.

Mal sehen, wie ich zum fertigen Gerät komme ...
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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 24. November 2016, 19:10

Die Kosten für die Dinger sind ganz schön hochgeschnellt. Das stimmt. Soll ich Dir einen schicken Andreas?
Was das Basteln angeht:
Vielleicht kannst Du das Plättchen mit Widerstandsdraht neu wickeln?
Wenn ich mir was besseres ausdenken sollte, würde ich bei der bewährten Mechanik bleiben und anstelle der Schleifer über eine Opto-Spiegel-Mechanik oder eine kapazitive Mechanik nachdenken.
Nur es macht keinen Sinn, da Tankgeber auch heutzutage kaum anders aufgebaut sind als schon beim Wartburg.
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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Borgsdorfer » Mittwoch 14. Dezember 2016, 10:33

Hallo zusammen,

inzwischen haben mein Sohn und ich den Tank ausgebaut. Mit bloßem Auge kann ich dort kein Leck erkennen. Wir werden ihn aber noch spülen, reinigen und vor dem Einbau nochmals testen.
Nebenbei haben wir bemerkt, dass die Bremse hinten rechts fest ist und bei den 3 übrigen Rädern leicht fest - sie lassen sich drehen, aber etwas schwergängig. Die vorderen Scheibenbrems-Räder drehen von allen noch am leichtesten. Die Bremsen müssen wir aber sowieso überholen, fragt sich halt nur, was alles genau. Aber das werden wir ja sehen, wenn sich irgendwann der Rostlöser durchgearbeitet hat und wir die Räder abnehmen können.

Zum Zwecke des Rein- und Rausfahrens aus der Garage habe ich einfach einen Blumentopf in den Motorraum eingebaut, diesen mit Benzin gefüllt, einen Benzinschlauch an die Benzinpumpe angeschlossen und das andere Ende in den Blumentopf gesteckt. Fertig war das umweltfreundliche (Blumentopf) 1-Liter-Auto ;)

Das Kupplungspedal kann ich derzeit mindestens den halben Pedalweg durchtreten (Spiel), ehe ein Widerstand spürbar ist. (2 neue Kupplungsbeläge hab ich da, falls es daran liegen sollte) Gänge lassen sich aber einwandfrei einlegen. Bis auf den Rückwärtsgang, der meist gar nicht rein oder raus gehen will. Hier muss sicher die Schaltung eingestellt werden, wie ich bei Wartburgpeter gelesen habe.

Aber jedenfalls wird der Motor mit der Zeit warm, Kühler und Schläuche auch und aus der Heizung kommt warme Luft.

Die (Rück) Sitze müssen wir wahrscheinlich komplett neu sattlern lassen. Aus der Stroh-Einlage rieselt nämlich bei jeder Bewegung eine Art feines Mehl heraus. Der Stoff ist an manchen Stellen rissig, löchrig oder schimmelig.

Soweit erst mal der aktuelle Stand.

Gruß
Daniel

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Re: Brauche Hilfe in Sachen Tank 353S

Ungelesener Beitragvon Kolumbus » Mittwoch 14. Dezember 2016, 14:42

Wenn alle Bremsen fest sind, klingt das nach Problemen des Hauptbremszylinders. Schmeiss aber auch die alten Bremsschläuche raus, denn selbst die Westbleche haben nach 20 Jahren zugequollene Schläuche. Das haben wir gerade erst wieder beim X5 bemerkt.
Zwei linke Hände, aber man kann es doch mal versuchen ;-)


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