Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Motor, Vergaser, Ansaug- und Abgasanlage, Getriebe, Antriebe, Störungen am Motor

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Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Sonntag 3. November 2013, 15:52

Hallo,

Hab heute mal meinen 900er Motor zerlegt, da ich nach 25 Jahren Standzeit überprüfen wollte, bevor ich ihn starte. Was ich bisher herausgefunden habe, ist dass es ein 900er ist - war nicht so leicht, das hinter all den 353er Teilen zu sehen :lol: . Er hat das 3. Schleifmaß (71,50). Nun habe ich die Kolbenbolzen ausgedrückt, die Kolbenringe abgenommen (und dabei 2 von 4 festsitzenden zerbrochen :x ) und das ganze mal grob gereinigt. Jetzt habe ich auf den Kolben diverse Fressstellen mit Verfärbungen entdeckt & möchte Euch ein paar Bilder dazu zukommen lassen (in der Hoffnung, Eure Meinungen dazu zu erfahren :lol: )

image.jpg
Kolben zwei hat Cellulite ;-)

Hier fällt auf das Kolben 2 ( & ganz leicht auch Kolben 3) Einschlagspuren aufweisen. Da wäre ich leicht mit Nassschleifpapier drüber gegangen, sollte später kein Problem sein, da ich die Ursache in Ölkohleverschmutzung sehe.

Was ich noch nicht herausgefunden habe: ist die Vergaserseite der Kolben nun Druck- oder Gegendruckseite? -nixwissen-

image.jpg
Vergaserseite der Kolben

Die Vergaserseite der Kolben weist Fressspuren im oberen Bereich über die Kolbenringe hinweg auf.

image.jpg
Krümmerseite der Kolben

Die Krümmerseite der Kolben weist noch stärkere Fressspuren mit Verfärbungen auf. Hier bin ich mir nicht sicher, ob man das mit Schleifpapier noch retten kann (ich weiss, das Reparaturhandbuch empfielt einen Korundstein in Kraftstoff-Öl-Gemisch getaucht).

Was mein Ihr dazu?

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 3. November 2013, 18:49

Hallo Schweffe, was soll man Dir hier raten? Die Fresser von Nr. 1 und 2 sehen auf der Einlaßseite wie Spielfresser aus (45 Grd.-Fresser), auf der Auslaßseite scheine ich die Gegenstücke zu sehen, wenn auch kleiner. Solche Schäden entstehen hauptsächlich durch zu starkes Belasten des kalten Motors. Hierbei kann der Kolben innerhalb weniger Sekunden seine Betriebstemperaur und damit auch seine größte Ausdehnung erhalten, während der Zylinder noch kalt und damit nicht weit genug ausgedehnt ist. Hierdurch wird dann das Laufspiel des Kolben zu sehr eingeschränkt und während die dünnen Stellen des Kolbenhemdes nachgeben können, weil diese elastischer sind, können die massiveren Bereiche des Kolbens dies nicht, was hier dann zum Durchdrücken des Schmierfilms und zu eben diesen Fressern führt.
Natürlich kannst du die Fresser nacharbeiten, dies macht aber nur Sinn, wenn die Kolben aber noch nicht durch das Fressen fest gegangen waren, denn dann hatten sich die Kolben derart erhitzt, dass es zu Gefügeänderungen im Material und einen "Zusammenfall" des Kolbens kommt, dieser wird deutlich kleiner, das Laufspiel größer und das Kolbenkippen schon extrem.
Problematisch wird auch der Wechsel von Kolbenringen bei schon längere Zeit gelaufenen Motoren, denn hier haben dann die Zylinder schon eine gewisse Ovalität ausgebildet. Neue Kolbenringe sind jedoch rund, beim Einbau kann ein Spalt entstehen, durch welchen dann die Verbrennungsgase durchschlagen, das Kolbenhemd dann unzulässig erhitzen, was wiederum durch Überdehnung zu Klemmern führen kann.
Zusammnefassend würde ich daher sagen, wegschmeißen die Kolben. Machst Du dies nicht und baust den Motor so wieder zusammen, wird er zwar laufen, aber die Gefahr dass Du eine Rasselkiste kriegst ist groß und auch die Gefahr, dass dieser Motor immer wieder zum Klemmen neigt. Hattest Du den Motor eigentlich vorher schon einmal laufen hören und kannst Du beurteilen, wie sich ein solcher Motor anhören sollte? Wenn Du beides bejahen kannst und der Motor hörte sich "normal" an, dann ist Deine Chance größer, den Motor noch vernüftig nutzen zu können - bleiben jedoch noch die Kolbenringe.
PS. hatte ich noch vergessen, "Einschlagstellen" auf dem Kolbenboden entstehen -wenn nicht durch irgendwie in den Motor gelangte Fremdkörper oder Abbrüche irgendwo im Kurbeltrieb- durch Erosion durch klopfende Verbrennung, vor allem dann, wenn aus der klopfenden Verbrennung dann eine Glühzündung wird.
Zuletzt geändert von bic am Sonntag 3. November 2013, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Mossi » Sonntag 3. November 2013, 18:53

Der hat satten Blow by gehabt - vermutlich wg. der schon vor langer Zeit festgegangenen Kolbenringe. Ob man sowas wirklich wieder zusammenbauen sollte? Ringe hin oder her..... da wäre mal Kolben und Buchse zu vermessen.
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon rallye311 » Montag 4. November 2013, 12:50

Hallo!

Zu deiner Frage: Die Vergaserseite ist die Druckseite, Auslaßseite die Gegendruckseite. Ich persönlich würde den Motor so nicht mehr zusammenbauen und mich nach einer Alternative (vielleicht 1000er) umsehen. Der Motor würde zwar sicher laufen aber wie bic schon gesagt hat wird der Kolben im Bereich der Fresser eingefallen sein und starke Geräusche verursachen. Ebenso ist die Abdichtung auch nicht mehr wirklich gut (schwarze Ablagerungen).

Schöne Grüße: rallye311

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 4. November 2013, 14:12

Hier mal ein Link zu einem Foto, auf dem nicht nur die Fressstelle am Kolben gut zu erkennen ist, sondern auch noch die Ursache. :lol:

Kolbenfresser
Viele Grüße

Carsten

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Hanner » Montag 4. November 2013, 16:45

Hallo,

sehr schön der Kolbenfresser.
Freundliche Grüße
Hanner



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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Montag 4. November 2013, 21:05

Na dann mal vielen Dank für die Hinweise - besonders das Nagetier fand ich gut. Kann mir nur nicht vorstellen, durch welche Öffnung das in den Motorblock kam :lol:
Im Ernst: dieses Ergebnis im Motor & Eure Beurteilung dazu überrascht mich. Ich hatte den Motor bei Kauf von Hand drehen können & sogar noch einiges an Kompression gespürt - also Widerstand beim Drehen wenn einer der Kolben den OT erreicht. Naja, ist eben doch sehr subjektiv. Da der Motor das letzte Schleifmaß hat, ist dann wohl Schluss. Schade. :x

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 4. November 2013, 21:56

Schweffe hat geschrieben:Ich hatte den Motor bei Kauf von Hand drehen können & sogar noch einiges an Kompression gespürt

Das konnte ich bei meinem aller- allerersten Motor auch, trotzdem sprang der nur noch mit Angießen an. Unter schrecklichen Geräuschen lief der auch noch und bewegte sogar das Auto noch fort. Also drehen können und gefühlte Kompression ist leider kein Qualitätskriterium.

Schweffe hat geschrieben:Da der Motor das letzte Schleifmaß hat, ist dann wohl Schluss. Schade. :x

Warum keinen 1000er daraus machen?
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 4. November 2013, 22:09

Stimmt.
Der Block gibt - vom Guss her - die 1000er Bohrung her.
Und wenn er schon zu DDR-Zeiten in den KFZ-Brief deines Wartis eingetragen wurde, hat er sogar dennoch ein gewisses "Recht" auf seinen angestammten Platz... :smile:
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Dienstag 5. November 2013, 13:38

Hm, der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Ich frage mich allerdings, warum zu DDR-Zeiten beim 3. Schleifmaß Schluss war, wenn das möglich ist...
Was bräuchte man alles dafür? Klar: Motorblock ausschleifen, neue Kolben, Kolbenbolzen & Kolbenringe. Bekommt man da was mit zb. 72mm oder erst wieder ab 1000er Nullmaß? Brauch ich dann auch den 1000er Zylinderkopf? Was ist mit Zündkerzen? Anderer Wärmewert?

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon rallye311 » Dienstag 5. November 2013, 16:03

Hallo!

Ob der Block wirklich eine 73er Bohrung hergibt wage ich zu bezweifeln. Ich gehe schon davon aus dass man andere Kerne für die 900er Ersatzmotoren verwendet hat um nicht zu dicke Zylinderwandungen zu bekommen. Zudem gebe ich noch zu bedenken dass die 900er und sie allerersten 1000er einen 18er Kolbenbolzen hatten, die Motoren ab 64 einen 20er. Man müsste also wenn man keinen der ultraseltenen 1000er Kolben mit 18er Bohrung bekommt die Welle mitwechseln. Würde auch Sinn machen, denn die Nadelgelagerte Welle kann man mit 1:50 statt 1:33 fahren.

Natürlich braucht man auch einen anderen Kopf, es sei denn der verbaute ist schon ein 1000er. Miss mal bitte den Außendurchmesser der Quetschkante vom Kopf, das sagt dir ob es ein 900er oder 1000er ist. Das Maß beim 1000er liegt irgendwo bei 76mm.

Grüße: rallye311

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Mittwoch 6. November 2013, 00:06

rallye311 hat geschrieben: Man müßte also ... die Welle mitwechseln. Würde auch Sinn machen, denn die Nadelgelagerte Welle kann man mit 1:50 statt 1:33 fahren.


Danke für diesen Tipp! Super!

rallye311 hat geschrieben: Miss mal bitte den Außendurchmesser der Quetschkante vom Kopf, das sagt dir ob es ein 900er oder 1000er ist. Das Maß beim 1000er liegt irgendwo bei 76mm.


Brauche ich nicht. Die Wasserpumpe in zylinderkopf sagt 353 :smile: Aber es gibt ja auch 1000er
Zylinderköpf für den 311er. Dann wärs ein bischen mehr original. - den muss ich mir aber erst besorgen -roll-

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 6. November 2013, 00:35

rallye311 hat geschrieben:Ich gehe schon davon aus dass man andere Kerne für die 900er Ersatzmotoren verwendet hat um nicht zu dicke Zylinderwandungen zu bekommen.

Glaubst du wirklich, das die sich früher die Mühe gemacht haben? Dann wäre ja de Rationalisierungseffekt nahezu futsch. Der Wärmedurchgangskoeffizient von Grauguß ist nicht so schlecht, dass hier die knappen 2mm Unterschied in der Wandstärke tatsächlich etwas ausmachen, die entscheidenden Wärmedurchgangswiderstände liegen bei den Medienübergängen und daran ändert sich ja nichts.
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon rallye311 » Mittwoch 6. November 2013, 09:16

Hallo!

Ja, ich glaube das man sich die Mühe gemacht hat. Sie es einmal anders herum: Wenn man die gleichen Kerne für alle Motoren verwendet hätte, hätte man um von 70mm auf 73,5 zu kommen 3,5mm bohren müssen, das macht wenn man die Stückzahlen und den Materialbedarf betrachtet keinen Sinn.
Ich gehe davon aus dass man eben ab und zu mal ein Charge 900er Blöcke gemacht hat.
Hatte nicht mal jemand hier im Forum Kontakt zu einem Mitarbeiter der Gießerrei in Leipzig?

Grüße: rallye311

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 6. November 2013, 11:45

Da kann Thilo was dazu sagen.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Mossi » Mittwoch 6. November 2013, 12:37

Dazu kommen die Stege im Zulauf, die (überflüssigen) Bohrungen für das Zündgehäuse und den Motorhalter und anderer Kleinkram.

Es konzentriert sich bei den 900er-Einheitsblöcken bei mehreren Beispielen gerne auf den Zeitraum 1967/68. Zumal die Grantie- und Bereitstellungszeit für die 900er sich dann ja auch dem Ende entgegenneigte.
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Mittwoch 6. November 2013, 22:07

Schön & gut. Das bezieht sich jetzt eher auf die damaligen Fertigungspraktiken. Was mich jetzt aber eher interessiert ist, ob der Block mit 71,5mm Bohrung am Ende ist, oder ob man den weiter auf schleifen lassen könnte. Die dazu benötigte Kurbelwelle & Zylinder sieht von außen keiner & mit der alten Zündverteilerplatte würde es dann trotzdem noch ziemlich orginal aussehen.
Ich habe gerade mal gemessen: mein Zylinderkern hat einen Durchmesser von 90mm. Das ergibt abzüglich 71,5er Bohrung ca. 9mm Zylinderwandstärke. Würde man das jetzt auf 73,5mm auf schleifen, hätten wir noch 8mm. Wäre das ausreichend? Hat jemand zufällig nen 1000er Block offen & kann mal messen, wie es da aussieht?

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon rallye311 » Donnerstag 7. November 2013, 10:29

Hallo!

Darf ich mal fragen wie du die 90mm gemessen hast? Falls es wirklich 90mm sein sollten wäre es ausreichend. Mir stellt sich halt die Frage warum einen Motor so weit aufbohren wenn man sowieso eine andere Welle braucht. Da kann man sich besser einen anderen Motor besorgen, 1000er Blöcke kosten kein vermögen. Zudem sollte man sich bei einer neuen Welle dann um die Abdichtung Gedanken machen, es lohnt sich auf bessere Wellendichtringe oder Kolbenringe umzustellen.

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 7. November 2013, 14:54

Naja, wenn der Motor schon seit 35 Jahren im Fahrzeugbrief des betreffenden Autos eingetragen ist, wäre, historisch gesehen, die Instandsetzung schon lohnenswert, denke ich.
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Donnerstag 7. November 2013, 20:46

rallye311 hat geschrieben:Darf ich mal fragen wie du die 90mm gemessen hast?
Grüße: rallye311


Darfst Du natürlich: mit der Schieblehre:

image.jpg


Mein Problem ist, dass ich, wenn ich einen Motor kaufe, erst nach dem Öffnen - also nach dem Kauf weiss, welches Schleifmaß er besitzt. D.h. Für mich, dass bei den 900er Motoren, die ja älter sind & nur 3 mal ausgeschliffen wurden, die Chancen recht groß sind, einen Motor zu bekommen, der nicht mehr lang hält. & die Firmen, die einen regenerierten Motor anbieten, wollen im Austausch einen Alten, der noch aufgearbeitet werden kann. Bei den 1000er Motoren sind die Chancen zwar besser, etwas gutes zu bekommen, aber damit ists einerseits nicht mehr so authentisch und zum anderen tuts mir mir irgendwie leid, diesen Motor zum Altmetall zu geben.
Andererseites könnte man da noch einen guten Bierflaschenkühler für 3 Flaschen draus bauen {sehrfreuen}

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 7. November 2013, 21:32

Schweffe hat geschrieben:die Chancen recht groß sind, einen Motor zu bekommen, der nicht mehr lang hält.

Da würde ich mir nicht so sehr die großen Sorgen machen. Was meinst Du denn, wie oft Du einen Motor schleifen lassen musst, wenn du diesen nur im Oldtimerbetrieb fährst? Mein letzter ist jetzt 18 Jahre drinn, hatte schon eine mir unbekannte Laufzeit hinter sich und ein Ende ist im Moment noch nicht abzusehen.
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Donnerstag 7. November 2013, 23:52

bic hat geschrieben: Was meinst Du denn, wie oft Du einen Motor schleifen lassen musst, wenn du diesen nur im Oldtimerbetrieb fährst?


Ist wohl war, ich rechne mit 2000 - 3000km im Jahr. Ist irgendwie so ne Eigenart von mir, dass ich immer für die Ewigkeit vorsorgen will -roll-

Hier habe ich gerade das gemessene Bohrungsmaß der Zylinder gepostet:
http://w311.info/viewtopic.php?f=2&t=15108&p=161534#p161534
Ich denke, ich sollte erst mal mit neuen Kolben im alten (ungeschliffenen) Block anfangen. ;--)

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 8. November 2013, 10:31

Schweffe hat geschrieben:Ich denke, ich sollte erst mal mit neuen Kolben im alten (ungeschliffenen) Block anfangen. ;--)

Mach bitte nicht so einen Unsinn, neue Kolben ohne neuen Schliff gehen nur dann, wenn der Motor nur wenige Kilometer gelaufen hat und die Zylinderbohrungen noch nicht oval gelaufen sind. Das dürfte bei Deinem Block aber kaum der Fall sein, die Folge ist seitliches Durchschlagen der Verbrennungsgase, dadurch übermäßiges erhitzen der Kolbenhemden, in Folge zu große Ausdehnung und Fressen/Klemmen und wieder Schrott. Mach es doch gleich richtig.
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Samstag 9. November 2013, 08:06

Ich habe die Zylinder natürlich gemessen, bevor ich so eine These aufstelle :lol: Die Zylinder liegen zwischen 71,54mm & 71,56mm und sind max. 2 Hundertstel unrund. Was meinst Du dazu? Ist das schon zu schlecht? Mir scheint, dass der Motor nach dem Schliff auf 71,50mm nicht all zu lange gelaufen ist. & Da das Reparaturhandbuch eine max. Durchmesseraufweitung von 3/10 toleriert, hätte ich das jetzt mal so akzeptiert.
Zumal die andere Alternative ein Ausschliff auf 1000er Nullmaß ist, was dann aber nach neuen Kolben, neuer Kurbelwelle und neuem Zylinderkopf verlangt....

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 9. November 2013, 11:04

Schweffe hat geschrieben:Was meinst Du dazu? Ist das schon zu schlecht?

Das ist ja jetzt eine Gewissensfrage! Die von Dir genannten 0,3 mm beziehen sich nach meinen Verständnis auf die Weiterverwendung von Block und den zugehörigen Kolben und erscheinen mir trotzdem ziemlich groß. Komischer Weise betrug das Maß beim F9 nur 0,15 mm (ansonst gleicher Text in der BA) und beim 353 heißt es eher lapidar "wird nur geringer Verschleiß und keine Ovalität ... festgestellt, kann ausgehohnt werden", was im Umkehrschluß bedeutet, das bei Ovalität aufs nächste Maß gebohrt werden soll. Zu den absoluten Zahlen können Dir hier sicher andere Forenmitglieder etwas sagen, ich selbst würde in einen schon unbestimmte Zeit gelaufenen Block nie neue Kolben stecken, auch wenn -wie bei Dir- der Verschleiß als gering erscheint. Das kann -nach verlängerter Einfahrzeit- gut gehen, muss aber nicht und passt eigentlich nicht zu Deinem Anspruch, immer für die Ewigkeit vorzusorgen. Außerdem hast Du bei Deinem Vorhaben nun das Problem, zu den vorhandenen Bohrungen mit vergrößertem Durchmesser passende Kolben zu finden.
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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Samstag 9. November 2013, 21:01

Schweffe hat geschrieben:... Die Zylinder liegen zwischen 71,54mm & 71,56mm und sind max. 2 Hundertstel unrund. ....

Hast Du die Durchmesser gemesst im Oberteil von Zylinderlauf an der "Wendekante" oder könntest der Zylinderlauf grösser im die Mitte gewesen?
Ich verwundern mich, warum der Zylinderlauf nicht mehr verschliesst sind, wenn die Kolben so schlecht aussehen.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Schweffe » Sonntag 10. November 2013, 21:02

bic hat geschrieben:... und passt eigentlich nicht zu Deinem Anspruch, immer für die Ewigkeit vorzusorgen.


So war das eigentlich nicht gemeint: ich versuche zwar meistens, es wenn, dann gleich richtig zu machen, aber hier scheint mir der Aufwand doch recht hoch im Vergleich zum Nutzen.

Warre 1000 hat geschrieben:Hast Du die Durchmesser gemesst im Oberteil von Zylinderlauf an der "Wendekante" oder könntest der Zylinderlauf grösser im die Mitte gewesen?


Ich haben an mehren Stellen, von oben & von unten in den Block gemessen (ok, war von oben, nachdem ich den Motorblock umgedreht hab).
{sehrfreuen}
Den größten Verschleiß habe ich dabei oberhalb der Überstromkanäle gefunden und das sind die Zahlen, die ich hier genannt habe.

Warre 1000 hat geschrieben:Ich verwundern mich, warum der Zylinderlauf nicht mehr verschliesst sind, wenn die Kolben so schlecht aussehen.


Ich mich auch. Messfehler schließe ich aus, da ich mehrfach mit neuer Kalibrierung gemessen & mit unterschiedlichen Messmitteln (Mikrometer & Schieblehre) verglichen habe.

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 10. November 2013, 22:26

Schweffe hat geschrieben:...Den größten Verschleiß habe ich dabei oberhalb der Überstromkanäle gefunden und das sind die Zahlen, die ich hier genannt habe....

Intressantes! Das hatte Ich nicht gedacht.

Der original Motorblock von meiner 353 Bj. 1968 haben auch 90 mm aussere Zylinderdurchmesser. Also wie Ich verstehe, könntest Du der Block zum 353 nullmass ausdrehen. Aber stimmt die Öffnungzeiten von Kanalen denn mehr? Möglicherwise hat man eine andere "Zylinderkerne" mit andere Kanalen gebraucht für 900 cm3 Ersatzblock.

Jahr 1984 hatte Ich nach 141 000 km ein gebrauchte Motor in meiner 353 montiert. Bei wechseln von Zylinderkopf hatte Ich braune Flächen in Zylinderlauf entdeckt. Und nach 148 000 km hatte Ich der Motor geöffnet. Der oberste Kolbenringe war fast von russ, aber die Kolben hatte nicht schlecht ausgesehet. Der drittes Pleuelstange war ausgetauscht und der grosse Lager von zweites Pleuelstange hat Spiel. Die Kolbenringe losgemacht und alles wieder montiert. 40 000 km später habe Ich der Zylinderkopf nochmahl gewechselt. Der Spiel zwichen Kolben (oben der Kolbenringe) und Zylinder war denn etwas 0,20 und 0,30 mm.

Das Motor lauft noch. Ich habe dieser Sommer nahezu 1000 km gefahren. Aber ein Reise über 4000 km zum Deutchland damit habe Ich nicht Mut genug zu machen. (Wäre intressantes da Ich wieder ein Wartburg mit 00 000 km bekommen sollen.)

Ich verstehe dir, wenn Du nur die Kolben austauschen wünshen. Und Ich glaube das es gelungen können. Leider habe Ich davon keine Erfahrung. Bitte doch die "Wendekante" wegmachen vorest Du neue Kolbenringen montieren. Oder vielleicht die ganze Zylinderlauf etwas aushohnen. Denn bekommst Du kein 0,06 mm Spiel, sonst etwas 0,12 mm Spiel zwichen Kolbe und Zylinder.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Montag 11. November 2013, 22:38

WABUFAN hat geschrieben:Da kann Thilo was dazu sagen.


Ich fühle mich geschmeichelt, aber du überschätzt meine Möglichkeiten... :smile:

Ich arbeitete vom Oktober 2007 bis Oktober 2008 bei Halberg-Guß (ehemals
Megu, das neuere ab 1983 gebaute Japanwerk, in Leipzig Rückmarsdorf, Merseburger
Straße).
Einer der alten Garde, ist ein gewisser Bernd Neumann. Er war zu tiefsten
Ostzeiten Schichtleiter in der Formerei. (da habe ich selbst auch gearbeitet)
Hier werden die Gußformen der Zylinderblöcke, Köpfe usw. abgeformt.
Kastenformerei = Oberkasten/Unterkasten usw.
Zu meiner Zeit hat dieser Neumann dann eine andere Funktion ausgeübt.
Gut möglich, daß er zwischenzeitlich in Rente gegangen ist...
Er wohnt in der Gegend um Kötzschau (bei Merseburg).
Die Chefin der Leipziger "Teamkompetent"-Zweigstelle (Leiharbeitsfirma,
in der ich tätig war) wird aber seine Privatadresse bestimmt kennen, ist bekannt
mit ihm. Hier könnte man - wenn auch etwas mühsam - Kontakt herstellen.
Die Frau bei Teamkompetent heißt Kerstin Erdmann.

Gruß Thilo
"...Alles so mini hier...Ich bin Autoschlosser und kein Uhrmacher..."

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Re: Beurteilung von Fressstellen am Kolben

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 15. November 2013, 11:39

Schweffe hat geschrieben:.... Was mich jetzt aber eher interessiert ist, ob der Block mit 71,5mm Bohrung am Ende ist, oder ob man den weiter auf schleifen lassen könnte. Die dazu benötigte Kurbelwelle & Zylinder sieht von außen keiner & mit der alten Zündverteilerplatte würde es dann trotzdem noch ziemlich orginal aussehen.

Es scheint doch zu gehen: aufgebohrter 900er, über den aufgerufenen Preis braucht man wohl nicht zu sprechen.
Lieber Old School als gar keine Erziehung.


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