die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Motor, Vergaser, Ansaug- und Abgasanlage, Getriebe, Antriebe, Störungen am Motor

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majo
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon majo » Freitag 11. Januar 2013, 12:44

Kundendienstzentrale hat geschrieben:
Wie wahr...
Letztlich haben wir alle nicht die Möglichkeiten zu einer wissenschaftlich-technischen Untersuchung. Dann bleibt eben nur die empirische Betrachtung durch Selbstversuch. Daran können sich dann Neulinge oder Zweifler orientieren. Als Vielfahrer und damit "Erfahrungsträger" kann ich ohne religiösen Eifer folgende über 20 Jahre und 500.000 km selbst "erfahrene" Erfahrungen beisteuern.

Den Versuch mit billigem 15 W 40 habe ich in zwei verschiedenen Motoren real praktiziert. Zunächst sollte man unbedingt selbst vormischen, da sonst keine vernünftige Mischung im Tank stattfindet. Mit 15W 40 hatte ich stets krustige Ablagerungen an den Kerzen, die aber den Betrieb nicht störten. Die Motoren zeigten nach der Demontage, wobei jeweils die letzten 30.000 bzw. 15.000 km fast ausschließlich 15W40 gefahren wurden, jedenfalls mehr Ablagerungen als bei reinem 2T-Öl-Betrieb und diverse festgebackene Kolbenringe auf. Damit einher ging auch ein deutlicher Kompressionsverlust, der mich letzlich zur Beendigung des Versuches und zur Demontage der Motoren bewegte. Das ganze spielte sich etwa von 1996 - 1999 bei überwiegend inerstädtischem Betrieb, Mischungsverhältnis 1:45-1:50 ab.

Im Gegensatz zu meinen 15W40 Motoren und den zu DDR-Zeiten gelaufenen Motoren habe ich wirklich feste (obere) Kolbenringe bei den mit reinem 2T-Öl betriebenen Motoren nie mehr erlebt. Die Motoren waren immer erstaunlich sauber. Ich bin im (überwiegenden) Stadtverkehr immer 1:50 mineralisch gefahren. Bei längeren Autobahnfahrten mischte ich immer etwa 1:40, da ich subjektiv das Gefühl hatte, dass er besser oder "freier" läuft. Eine festgefahrene Kurbelwelle hatte ich in der Zeit nur ein einziges Mal. Ursache war wahrscheinlich ein zu mageres Benzin-Luft-Gemisch, denn der Motor hatte keine 8.000 km runter.

Seit etwa 2005 fahre ich überwiegend das teilsynthetische Divinol. Ich verwende dieses Öl in "normalen" und "getunten" Motoren. Beobachten konnte ich u.a., dass Kolbenklemmer, z. B. infolge Überlastung beim Einfahren oder wegen Nebenluft, ganz erheblich weniger Spuren hinterlassen und später auftreten, als bei billigsten mineralischen oder anderen teilsythetischen Ölen, bei denen Kolbenklemmer ausnahmslos dauerhaft hörbaren Schaden anrichteten. Mit Ausnahme von hoher Autobahndauerbelastung bei geänderten Motoren fuhr und fahre ich dieses Öl generell 1:50, innerstädtisch auch mal 1:60. Mittlerweile fahre ich dasselbe Öl bei zwei Fahrzeugen mit der belgischen Oleomatic. Bei Serienmotor ist selbst bei Einstellung 1 Liter Öl auf knapp 1.000 km keine Änderung des Laufverhaltens zu beobachten gewesen. Bei den modifizierten Motoren spürt man hingegen an der Gasannahme und beim Ausdrehen subjektiv einen besseren weicheren Lauf. Da mehr als 1L auf 500 km durch die Anlage auch bei eingestellter Maximalförderung nicht durchgeht, gibt es auf der Bahn eben noch einen "Schwupp" in den Tank.

Ich komme damit für mich zu folgendem Ergebnis (für alle nadelgelagerten), d. h. vom Werk für 1:50 freigegebenen Motoren:

Viertaktöl nur als Notlösung (oder vielleicht als Rennöl)
1:50 reicht auch bei billigem mineralischen Zeitaktöl im Serienmotor völlig aus, insbesondere wenn der Motor nicht stundenlang extrem belastet wird.
Bei besserem Öl oder mäßiger Belastung genügt viel weniger Öl, so dass 1:50 bereits einige Reserven enthält.
Unsere Motoren dürfen zwar nostalgisch duften, ständige Qualmerei durch extreme Ölbeimischung muss man aber Umwelt und Mitmenschen nicht zumuten.

Noch etwas: Interssanterweise sind Motoren, welche mit weniger als 1:50 betrieben wurden innerlich nicht signifikant sauberer als 1:50 betriebene Motoren. Wesentlich mehr Einfluss hat die Vergaserabstimmung und die Ölsorte. Mit ein und demselben Öl kann es bei geringerer Beimischung mehr Ablagerungen geben als bei fetterer Beimischung. Die Ursache liegt wahrscheinlich daran, dass infolge der geringeren Beimischung die "Reinigungsadditive" weniger gut wirken.


Genau so sieht´s aus!
Toller Beitrag und richtig gut beschrieben! {top}
Danke!
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Montag 18. März 2013, 19:54

Um den hier gesammelten Erfahrungsschatz fortzuführen:

Ich suche aus finanziellen Gründen stets das billigste Öl.
Da das "Thomas-Philipps-Öl" nicht mehr 2,99 sondern 3,99 kostet,
habe ich bei Ebay den Anbieter motoreolguenstiger.de gefunden.
Die haben auf der eigenen Seite Markenprodukte z.B. Addinol.

Für Ebay haben sie billige Dot3 Bremsflüssigkeit ect. und
mineral. Zweitaktöl der Firma Mannol. Davon habe ich ein
25l-Faß bestellt (2,00€/l) und werde Euch berichten, wenn ich es getankt
habe.

Liebe Grüße

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Freitag 4. April 2014, 07:37

Erfahrungsupdate: Das Mannol wird seit 1000km gefahren und bisher gehts gut.
Es riecht irgendwie anders -- süßlich.
Verbrauch liegt bei 8,7l über land, warum das mal 11,5 waren, weiß ich nicht.
Vielleicht Vergasereinsteilung, die ich gemacht hab, als ich den Drosselklappenflansch getauscht
hab. Oder er mußte nach 20J Standzeit erstmal freigefahren werden.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Trabistephan » Freitag 4. April 2014, 23:35

ein gleitlager hat einen höheren ölbedarf als ein kugel oder nagellager. beim gleitlager ist es noch wichtiger das lagerbüchse und kolbenbolzen auf dem öl schwimmen und sich nicht direkt berühren. deshalb brauchts hier mehr öl.
grundsätzlich ist der wartburgmotor ja kein hochleistungsaggregat weder vom drehmoment noch von der drehzahl. heutige zweitaktöle finden gewöhnlich in motorrädern und laubbläsern verwendung, die gewöhnlich viel höher drehen und mehr PS pro liter hubraum haben.

ich bin im trabi jahrelang nur 15w40 gefahren, später dann auf günstiges zweitaktöl umgestiegen. festgegangen ist er nie.
beim sprit merke ich allerdings unterschiede, gerade mit "premium kraftstoff" läuft der motor oft viel schlechter. das kann man aber vileicht mit der feinabstimmung der zündung beheben.

ich nehme an das der wartburg thermisch weniger belastet ist als der luftgekühlte trabi, was die anforderungen an's öl weiter reduziert

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Kaulis-Wartburg-Kilometer » Samstag 17. Mai 2014, 23:14

Hallo

Ich habe mir jetzt mahl beim Tanken an der Tankstelle leider sehr Teures 2 Takt Öl gekauft das für Scoter ist,Kann ich den das auch fahren es war sehr Teuer?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Autolali » Samstag 17. Mai 2014, 23:19

Also das von Addinol ist sehr gut
Treuer Wartburgfahrer aber Russen fahren fetzt auch

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon pinokio » Sonntag 18. Mai 2014, 10:31

wenn man mit dem Wartburg mehrere Km im Jahr fährt ,dann sollte das Öl nicht an teuren Tankstellen gekauft werden ,schon garnicht wenn es zwischen Daumen und Zeigefinger knapp aussieht.
Für 3,50 L macht man keinen fehler http://www.ebay.de/itm/Zweitaktol-20-Li ... 27e3f14dca
es geht aber auch noch biliiger der Liter für 2,70,- das hier http://www.ebay.de/itm/20-Liter-2-Takt- ... 3a8b44e75d

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Dreielferschrauber » Sonntag 18. Mai 2014, 13:57

Eigentlich steht in dem Beitrag aus der Kundendiestzentrale alles wichtige drin, auch daß für "normal" gefahrene Motoren das billige Öl vollkommen ausreicht. Die Motoren sind für DDR-Öl ausgelegt, dem man im allgemeinen eine eher lausige Qualität bescheinigt.
Die eigene Erfahrung:
Ich habe vor kurzem meinen seit 15000km mit Fertigmischung von der Tankstelle und die letzten 3000km mit Kauflandöl (gelbe Flasche für knapp 4€/l) und 1:50 gefahrenen Motor geöffnet. Kolben mit leichtem Samtüberzug, Kerzen rehbraun und frei von größeren Ablagerungen. Das sollte so passen.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Friedolin » Montag 19. Mai 2014, 18:13

Solang man nicht extrem zuviel oder zuwenig schmiert und nicht irgendwelches Altöl nimmt, sollte man dem Motor kaum was anmerken. Meinen letzten habe ich nach 110.000 km geöffnet, von denen 80.000 km von mir gefahren wurden und zwar mit zunächst GAT- Öl und dann Addinol MZ 405 , also mineralischen Ölen, im Verhältnis 1:50. Die KW- Lager zeigten Ölkohleklumpen und ein Lagerkäfig war defekt. Ob er mit besserem Öl länger gelaufen wäre? Jedenfalls finde ich eine Laufleistung von 100.000 km für einen Wartburgmotor in Ordnung und sehe deshalb an sich keine Veranlassung, am Öl oder Mischungsverhältnis etwas zu ändern. Derzeit fahre ich das teurere MZ 406 (teilsynthetisch) und bin auf die Langzeiterfahrungen gespannt.

Gruß,
Friedolin
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon frankyracing » Samstag 14. November 2015, 19:38

Friedolin hat geschrieben:Solang man nicht extrem zuviel oder zuwenig schmiert und nicht irgendwelches Altöl nimmt, sollte man dem Motor kaum was anmerken.


Ich muss das Thema einfach nochmal hochholen...

Die schlechte Ölqualität hat uns ja in früheren Zeiten sehr viel Sorgen als auch Arbeit beschert. Im Renneinsatz konnten wir dank guter Verbindungen zur ADMV-Werkstatt in Leipzig immer auf das MR33 zurückgreifen.

In den vergangenen Jahren haben wir ausschließlich vollsyntetisches Öl bekannter Marken verwendet. Die von uns gebauten DKW bzw. Wartburg-Motoren (Platz 3, 57 und 67 gesamt, bei der letzten Monte) bzw. speziell die Kurbelwellen sahen dann von innen jeweils so aus:

IMG_0410.JPG


Auch nach dem Demontieren der Kurbelwellen ergab sich folgendes Bild.

IMG_0412.JPG
IMG_0413.JPG
Die Wellen machten den Eindruck , wie gerade montiert. Kein Ansatz von Ölkohle an der Kurbelwelle, im Brennraum und auf dem Kolbenboden...

Da vor jeder größeren Veranstaltung, jeder Motor von uns komplett demontiert und kontrolliert wird, war nach Abschluss aller anderen Arbeiten am "alten Eisenacher" jetzt der eigene Motor an der Reihe. Wir haben aber für die Volán-Rallye im Mai und bei der Rajd Polski im September, handelsübliches, vollsyntetisches - aber preiswertes - No-Name-Öl verwendet. Bei der heutigen Demontage habe ich meinen Augen nicht getraut.

IMG_0508.JPG
IMG_0508.JPG (38.87 KiB) 12495 mal betrachtet
IMG_0507.JPG
IMG_0507.JPG (34.92 KiB) 12495 mal betrachtet
Fast alle Auswuchtbohrungen waren mit Ölkohle versehen. Die Welle selbst völlig grau und verschmiert. Sogar die Fenster im Kolben sind mit einem Rand von Ölkohle behaftet. Einzelne Hubscheiben hatten einen lackartigen Überzug, der dazu auch noch abblätterte.

IMG_0511.JPG
IMG_0511.JPG (43.04 KiB) 12495 mal betrachtet
IMG_0512.JPG
IMG_0512.JPG (29.9 KiB) 12495 mal betrachtet


Die Einzelteile der Kurbelwelle:

IMG_0514.JPG
IMG_0514.JPG (34.39 KiB) 12495 mal betrachtet
IMG_0515.JPG
IMG_0515.JPG (34.85 KiB) 12495 mal betrachtet
grauer Belag überall, als hätte man Firnis beigemischt.

IMG_0519.JPG
IMG_0521.JPG
Das Tragbild der Rollenkäfige im Pleuelfuß eine Katastrophe. Hier hat der Einsatz versilberter Stahlkäfige Schlimmeres verhindert. Im Zylinder 1 sind messbare Verschleißspuren zu finden(schön zu vergleichen mit dem Bild oben).

Wir wollten das preiswerte Öl einfach mal ausprobieren, aber solche Bilder hatte ich nicht erwartet. Wenn man bedenkt, dass insgesamt nur ca. 3000 km damit gefahren wurde und man Rallyekilometer ungefähr mit dem Faktor 4 multiplizeren kann, um Rückschlüsse auf normale Verhältnisse zu ziehen, kann ich nur sagen => Spart nicht am Öl!
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 15. November 2015, 11:04

Hier mal noch eine Eskalation des Ganzen! Zu der vermutlichen Ursachen hatte ich da auch schon was geschrieben, also entweder durch zu langes Rumstehen oxydierter Biosprit oder Öl ohne Antioxidantien.

@frankyracing, mal in diesem Zusammenhang, wie oft übersteht den eigentlich eine KW eine Demontage? Irgendwann sollten dann doch Passungen hin sein?
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon frankyracing » Sonntag 15. November 2015, 19:35

bic hat geschrieben:
@frankyracing, mal in diesem Zusammenhang, wie oft übersteht den eigentlich eine KW eine Demontage? Irgendwann sollten dann doch Passungen hin sein?


...da hier teilweise mit Überdeckungen mit max. 0,1 mm gefertigt worden ist, stellt sich das nicht ganz so kritisch dar. Das Material der Hubscheiben vom Wartburg ist da sehr brauchbar. Eine Außnahme sind die alten 1000'er ohne Auswuchtbohrungen. Außerdem wird nach dem System Einheitsbohrung gearbeitet. Früher gab es die Hubzapfen in verschiedenen Toleranzen. Heute schleife ich die Zapfen dann entsprechend nach Maß. Einige Grundsätze des Maschinenbaus sollte man natürlich trotzdem beachten...

Des Weiteren merkst Du das sofort beim Einsetzen von einem Lehrdorn, allerspätestens aber beim Messen vom Stichmaß der einzelnen Hubscheiben. Daher kommen auch die blauen, gelben und grünen Farbmarkierungen auf den Hubscheiben...

image.jpeg
...unglaublicherweise wurde das gute Messmittel als Teileablage mißbraucht {rolleyes} ...ich hatte aber gerade kein anderes Foto... :smile:
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Trabantfahrer » Sonntag 15. November 2015, 23:44

Mal OT:
Könntest du mal eine Doku vom Zerlegen einer KW machen?
Ich möchte es einfach mal bildlich vor Augen haben.

Wie machst du das mit Wuchten oder ist es ähnlich wie bei EKM?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon ifa_alex » Montag 16. November 2015, 11:46

Eine Frage: Ist heutiges Mz405 von Addinol genauso mies wie das Mz22 aus DDR- Zeiten?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Gustl » Montag 16. November 2015, 13:07

Also ich fahre meinen Wartburg (im Alltag, gemischter Betrieb) mit dem MZ406. Seit diesem Sommer bin ich auf 1:75 runter gegangen und kann nur gutes berichten. Die blaue Fahne ist deutlich zurück gegangen, Klingelneigung ist (wenn auch nicht viel) gesunken und der Motor klingt weicher.
Den Kanister 406 werde ich jetzt so leer fahren, dann eventuell auf das vollsynthetische umsteigen... Mal schauen!
Denk - immer - daran - mit - dem - Öl - nicht - spar - sam - sein!

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Pille » Montag 16. November 2015, 13:48

Ich würde an eurer Stelle nicht immer Rumexperimentieren (es sei denn für Rennsport).

Meiner hat sein ganzes Leben nur das normale und billige mineralische 2-Takt-Öl bekommen und auch immer nur im Verhältnis 1:50.

Die originalen 151000Km auf der Uhr von meinem 86er Frontkühler und der immer noch super klingende und laufende Motor beweißen, dass Tanken nach Werksvorgaben dem Motor sehr gut tut. :smile:

Es sind schon viele Motoren durch solche Experimente viel zu früh übern Jordan gegangen. {bedrückt}

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 16. November 2015, 14:18

ifa_alex hat geschrieben:Eine Frage: Ist heutiges Mz405 von Addinol genauso mies wie das Mz22 aus DDR- Zeiten?

Wie kommst Du denn darauf? Die heutige ADDINOL Lube Oil GmbH hat mit dem ehemaligen VEB Mineralölwerk Lützkendorf außer der Branchenzugehörigkeit nichts gemein und ist wohl auch keine Rechtsnachfolger. Erst 1998 installiert wurden deren ersten Schmierstoffen in Diusburg hergestellt und erst seit 2007 wird in Leuna produziert (ob alles -nixwissen-). An sonst ist ADDINOL weltweit tätig und kann sich schon daher nicht leisten, so ein Produkt wie das DDR-MZ22 anzubieten - welches vor allem deshalb so schlecht war, weil es auf minderwertigen russischen Grundöl basierte (bis in die 50er-Jahre kamen die Grundöle noch von Matzen aus Österreich). Wie gut oder schlecht nun das neuen MZ-Öl von Addinol im Vergleich zum Wettbewerb tatsächlich ist, weiß ich aber nicht, hier hilft vielleicht ein Blick auf die ausgewiesene Klassifikation. Hier bei Wikipedia erhält man einen ersten Überblick, für näheres muss man etwas suchen. Ich würde mich vorrangig nach den ISO-Klassen richten, den JASO ist für die einfache Nutzung in Asien gedacht und für die API-Klassen gibt es keine Prüfmotoren mehr (deshalb fehlt bei neueren 2T-Ölen diese Angabe).
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Trabantfahrer » Montag 16. November 2015, 14:29

Du das MZ 22 kam aus dem Hydrierwerk Tröglitz :smile:

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 16. November 2015, 16:36

Trabantfahrer hat geschrieben:Du das MZ 22 kam aus dem Hydrierwerk Tröglitz :smile:

Sicher? Das Vorgängeröl MZ 20 kam von da und später war es dann sowieso eine "Wichse", da wurde das Schmierstoffkombinat Zeitz gebildet und das Mineralölwerk Lützkendorf war da "Betriebsteil", kurz darauf kam dann Petrolchemische Kombinat Schwedt dem dann auch das Schmierstoffkombinat Zeitz samt dem Betriebsteil Mineralölwerk Lützkendorf zugeordnet war - spätestens ab da kam dann praktisch alles von überall her :shock: . Aber sicher hast Du recht - ich hatte dem MZ 22 voreilig das Prädikat "Addinol" zugeordnet.
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Montag 16. November 2015, 17:07

Moin!
Trabantfahrer hat geschrieben:Mal OT:
Könntest du mal eine Doku vom Zerlegen einer KW machen?
Ich möchte es einfach mal bildlich vor Augen haben.
Wie machst du das mit Wuchten oder ist es ähnlich wie bei EKM?
Da schließe ich mich mal an, das wäre sehr interessant!

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon frankyracing » Montag 16. November 2015, 21:20

MarkusH hat geschrieben:Moin!
Trabantfahrer hat geschrieben:Mal OT:
Könntest du mal eine Doku vom Zerlegen einer KW machen?
Ich möchte es einfach mal bildlich vor Augen haben.
Wie machst du das mit Wuchten oder ist es ähnlich wie bei EKM?
Da schließe ich mich mal an, das wäre sehr interessant!


...hatte ich vor...gibt dann aber einen separaten Artikel... :smile:
...fährst Du quer, siehst Du mehr...

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon ifa_alex » Montag 16. November 2015, 22:02

Ich finde die Seite leider nicht mehr. Habe vor nicht allzulanger Zeit genau das gelesen und da ist sogar Werbung mit gemacht worden, dass ja das "gute MZ 22" quasi heute als MZ 405 weitergeführt wird. Ich glaube, es war sogar Addinol selbst, die das so beworben haben. Trabant, Wartburg etc. wurden auch erwähnt. Ich finds wie gesagt nur leider nicht mehr.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 17. November 2015, 16:16

ifa_alex hat geschrieben:Ich finde die Seite leider nicht mehr. Habe vor nicht allzulanger Zeit genau das gelesen und da ist sogar Werbung mit gemacht worden, dass ja das "gute MZ 22" quasi heute als MZ 405 weitergeführt wird. Ich glaube, es war sogar Addinol selbst, die das so beworben haben. Trabant, Wartburg etc. wurden auch erwähnt. Ich finds wie gesagt nur leider nicht mehr.

Du hast Recht, ist mir auch so in Erinnerung, aber dies ist eben auch nur Werbung um sich den DDR-nostalgischen Käuferkreis zu erschließen.
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon henner2203 » Dienstag 17. November 2015, 18:17

.... der als eine große Gruppe mit Zweitaktautos ganz erhebliche Mengen von dem Öl verheizt im Gegensatz zur "westlichen" Zweitaktgemeinschaft.

LG
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Gustl » Montag 8. Februar 2016, 08:55

So, ich eröffne nun Raum für Spekulationen ;)

Gestern auf der Heimreise vom Winterurlaub ist bei 120 km/hauf der Bahn schlagartig mein Motor fest gegangen. Ohne Voranmeldung, ohne Klingeln oder sonstiges. Einfach quietsch und fest. Auch nach dem Auskühlen lies er sich keinen mm mehr bewegen (gesperrter Freilauf, 4. Gang und Auto schieben).
Was es nun war, wird sich erst zeigen wenn ich den Wagen wieder in Wien und den Motor offen habe.

Gestern Abend habe ich den 1. Motor mal rausgekramt, der ist mir ja kurz nach dem Kauf praktisch im Standgas fest gegangen. Fix aufgeschraubt und was war es dort: Pleuelfußlager am 3. Zylinder hats erwischt. Zermahlen und fest.

Ich glaube nicht daran, dass der aktuelle Motor am 1:75 Gemisch gestorben ist, vermutlich lässt sich das kaum nachweisen, aber mal abwarten was das Schadensbild sagen wird.

Jetzt erst Mal nen Ersatzmotor aufstellen...
Bis die Tage,
Grüße aus Wien,
August
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mick
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon mick » Montag 8. Februar 2016, 09:20

Hi Gustl,

laut deinem letzten Post wolltest du auf synthetisch umsteigen, wenn ja, könnte des sehr wohl der Grund sein. Hab ich auch schon mal am 123er Benz gehabt. Ansonsten aufrichtige Beileidswünsche, wird aber wieder, son Wartimotor ist ja etwas leichter zu händeln als der m102. Den hab ich übrigens weggeschmissen ohne weitere Kontrolle, gibt noch noch genug dadevon.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Gustl » Montag 8. Februar 2016, 09:27

Fahre Addinol MZ406 seit ich das Auto habe. Vor etwa 2000km auf 1:75 umgestellt. Vorher 1:50.
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Dienstag 9. Februar 2016, 04:51

Schlimm der feste Motor ...

KW_2.JPG

Gleiches Schadensbild !
Pleuellager Zylinder 1 lässt sich nicht bewegen.
Aber warum ?
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Gustl » Dienstag 9. Februar 2016, 08:38

Ist das bei dir am Bild nicht Zylinder 1? Egal...

Ich könnte mir vorstellen, dass es mit der Bauart der Pleuel und unguten Betriebszuständen zu tun hatte.

Kurzer Rückblick: Damals vor 3 Jahren wurde ich gerade von der Vollabnahme/Einzelgenehmigung Richtung Parkplatz geschleppt. Geschleppt weil noch keine Zulassung, schleppen ist aber erlaubt.
Es war saukalt, daher hatte ich den Motor laufen und die Heizung an. Immer wieder leichte Gasstöße gegeben, damit er auch etwas Wärme produziert. Kleine Stöße, nicht hoch gejubelt oder so. Dann, quietsch, fest.

Ich denke dass die unteren Pleuelaugen einfach suboptimal gebaut sind. Das Öl muss von außen durch die Halbmonde bis zu Mitte. Besser wäre wohl ein Schlitz in den Mitte. Dann käme Öl von beiden Seite. Dazu eben bei mir ein recht Fetter Motorlauf, (Gasstöße und Beschleunigerpumpe) und da hats wohl einfach den Ölfilm (wohlgemerkt damals 1:50 Addinol MZ406) augespühlt.

Der Motor lief vorher ohne Nebengeräusche in allen Drehzahllagen. Anders kann ichs mir nicht erklären. {kratz}
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Hanner » Dienstag 9. Februar 2016, 09:45

Hallo,

der Wartburg braucht Öl. Ich würde niemals weniger wie 1:50 fahren, lieber noch einen Schluck drauf.
Diese Erfahrung habe ich, nach einigenJahrzehnten Wartburg fahren, gemacht. Wir haben früher Waschbenzin gefahren mit 1:20 Mischungsverhältnis. Hat geklingelt wie verrückt, aber fest ist er nicht gegangen.
Dass das Öl heute besser ist, wie drückt sich das aus?!
Freundliche Grüße
Hanner



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