die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Motor, Vergaser, Ansaug- und Abgasanlage, Getriebe, Antriebe, Störungen am Motor

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drpaulaner
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon drpaulaner » Sonntag 12. Dezember 2010, 11:46

wenn Du experminetieren magst, dann tu es, es hindert Dich ja niemd daran. Mir wurde gesagt: Olga gleitet, Olga schmiert 1:33 also fahre ich das auch.Punkt

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Clara
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Sonntag 12. Dezember 2010, 12:12

drpaulaner hat geschrieben:Mir wurde gesagt: Olga gleitet, Olga schmiert 1:33 also fahre ich das auch.Punkt


Wahrscheinlich ist das der richtige Ansatz, vor allem wenn man wie ich keine Ahnung hat. -nixwissen-

Von Berufswegen mache ich mir immer bloß Optimierungsgedanken, da nach den großartigen
sowjetischen Physikern Landau und Lifshitz, deren 10 Bände eines der wichtigsten Standardwerke
sind, jedes physikalische Problem ein Extremwertproblem ist (also eine Frage der mathematischen
Maximierung oder Minimierung) [Drehzahlmesser]

Also 1:33 für Roter Oktober

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon drpaulaner » Sonntag 12. Dezember 2010, 12:21

Clara hat geschrieben:Also 1:33 für Roter Oktober


Hast den so getauft ? Geil *g

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Freitag 14. Januar 2011, 15:02

Endlich habe wir unseren Wartburg! Damit gibt es auch neue Bilder von
Motorraum
Motornummer.JPG

Elektrik.JPG

Vergaser.JPG

Falls die Motornummer nicht zu lesen ist, einige zeichen sind unklar,
wie meinen, es ist etwas wie:
si710 N
5370033061
Vieleicht hilft euch das bei eurer Analyse weiter!
Bin für jede fachkundige Erklärung dankbar

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Butzemann » Freitag 14. Januar 2011, 18:12

Das was du zeigst und geschrieben hast ist nicht die Motornummer, das hat was mit dem Guß des Zylinderkopfes zu tun.
Wo sich die Motornummer beim 311er befindet das wissen die Experten hier, ich habe es leider vergessen, jedenfalls irgendwo am Motorblock auf einer abgeflachten Stelle ist die Nummer eingeschlagen.

mfg gert

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon igelsven » Freitag 14. Januar 2011, 19:28

Tolle Bilder..Wußte garnicht das mann den Vergaser auch so rum einbauen kann :lol: .Mußt noch den langen Gasbetätigungshebel dran haben.Der Motor sieht wie ein 311er Ersatzmotor aus...da sind die Angüsse vom 312/353 dran aber das Loch für die seitliche Wasserpumpe.Das Gußdatum steht unter dem Vergaserflansch und die Motornummer ,wenn es überhaupt eine gibt,steht auf der flachen Seite in Fahrtrichtung rechts oben am Motor (nicht auf dem Kopf )
Ich würde 1:50 fahren zumal es Rückwirkend vom Hersteller dafür eine Order gab auf Grund der besseren Öle.
Gruß vom Igelsven Ein Wartburg ist die einfachste Möglichkeit ein Auto zu fahren statt gefahren zu werden und dann noch zu erleben wie Es funktioniert !

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Freitag 14. Januar 2011, 20:18

Auch wenn´s OT ist: Auf dem oberen Foto erkennt man gut die Ausbuchtung der Kernstütze,rechts über dem mittleren Auslaß
auf der Krümmerseite.Auf jeder Seite sind drei dieser Ausbuchtungen.Diese sind beim Wartburg in der Form eines Dreiecks
angeordnet.Um einen Zylinderblock abzuformen,also um die Form
herzustellen,braucht man einen Unter.- und einen Oberkasten.Darin aus gepresstem Formsand das Negativ der Zylinderblockoberfläche
(Ansaugseite/Auspuffseite).Um Zylinderbohrungen und andere Hohlräume zu realisieren,benötigt man einen Kern.(aus Kernsand mit
besonderem Klebstoff in einem Kernkasten geformt und mittels Coldbox/Hotbox-Verfahren gebrannt.)
Die Stirnseiten (Riemenscheibe/Schwungscheibe) werden durch die sogenannten Radkerne abgeformt.
Dieser Kern liegt logischerweise nicht lose im Unterkasten herum,sondern wird auf Kernstützen (kleine Metallröllchen),die in d.
gepressten Form des Unterkastens fixiert sind,gesetzt.Die Länge der Kernstützen entspricht der Wandstärke des
Zylinderblockes.Jedoch verschmelzen diese nicht wirklich mit dem Flüssigeisen.
Um die Röllchen besser im Formsand zu fixieren,sind im Sand kleine Aussparungen.Von diesen Aussparungen rühren also diese
normalerweise nutzlosen "Nasen" her.Wie gesagt,OT.Habe aber schon hier öfter Motornahaufnahmen gesehen und ich war ja schon mal in
einer Gießerei...Ist mir halt eben so eingefallen.Gruß Thilo
"...Alles so mini hier...Ich bin Autoschlosser und kein Uhrmacher..."

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon drpaulaner » Freitag 14. Januar 2011, 20:41

@ Igelsven: ich habe gelernt 1:50 wenn Nadellager, 1:33 bei Gleitlager

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Samstag 15. Januar 2011, 11:51

drpaulaner hat geschrieben:@ Igelsven: ich habe gelernt 1:50 wenn Nadellager, 1:33 bei Gleitlager


Womit wir wieder bei der Frage sind, was für eine Kurbelwellenlagerung in unserem kleinen steckt.

Bei der Abholung haben wir gefragt, der Motor wurde beim Neuaufbau in den achtzigern gewechselt,
nur wogegen wissen wir nicht.

Wenn es, wie igelsven vermutet ein 312/353 Ersatzmotor ist, kann man darüber sagen, welche Lagerung der
hat?

Was kann ich euch noch anbieten, um mehr Infos über den Motor zu kriegen?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon majo » Samstag 15. Januar 2011, 13:36

Der Block hat oben die Aussparung in Fahrtrichtung rechts. Das bedeutet, daß es sich um ´nen 353er Block handelt. Das wiederum würde bedeuten Nadellager, also 1:50 ist o.k..
Mach mal ein Bild von der linken und ein Bild von der rechten Seite des Motorblocks. Wenn das nicht geht, dann schreibe mal alle Zahlenkombinationen ab, die du dort sehen kannst.
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Mittwoch 26. Januar 2011, 18:06

WABUFAN hat geschrieben:Zum Öl :
Ich fahre alles was noch den Motor schmiert.
Im Moment eine Mischung aus ADDINOL MZ 405 ( 5 Liter für ca. 15,- € ) mineralisch zu 50% und altem Viertaktöl SAE 15 W 40. Das alte Öl geht durch 2 Filtertüten für den Kaffee ...
Nur bei hochsommerlichen Temperaturen > 30°C fahre ich 1:40, ansonsten 1:60 ... 1:80.
Man sollte bedenken, das unter günstigsten Bedingungen der Wartburg mit 5 Liter / 100 km gefahren werden kann. Für einen Normverbrauch von ca. 10 Liter / 100 km bei 100 km Strecke verbraucht er dann 0,2 Liter Öl / Stunde.
Bei 5 Liter / 100 km wären das 0,1 Liter Öl und damit ein Mischungsverhältniss von 1 : 100. Bei gleicher Strecke und Zeit.


1. Das mit den filtertüten hab ich jetzt nicht verstanden, war das ein Witz oder reinigst du damit das altöl?
2. Deine Rechnung halte ich für falsch, weil bei 10l/100km ist der Ölverbrauch 0,2l macht 0,2l Öl/10l Benzin =1:50.
Für 5l/100km ist Ölverbrauch 0,1l/100km also 0,1l Öl/5l Benzin=1:50
Das Mischungsverhältnis bleibt gleich!
3. Wieso fährst du bei hohen Temperaturen mehr Öl als bei tiefen?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 27. Januar 2011, 07:21

Mit den Filtertüten reinige ich das Öl von Verbrennungsrückständen. Andernfalls würde das mein Benzinfilter zusetzen.
Die Rechnung ist richtig.

WABUFAN hat geschrieben: ... Man sollte bedenken, das unter günstigsten Bedingungen der Wartburg mit 5 Liter / 100 km gefahren werden kann. Für einen Normverbrauch von ca. 10 Liter / 100 km bei 100 km Strecke verbraucht er dann 0,2 Liter Öl / Stunde.
Bei 5 Liter / 100 km wären das 0,1 Liter Öl und damit ein Mischungsverhältniss von 1 : 100. Bei gleicher Strecke und Zeit. ...

Andersherum gesagt und auf die Zeit bezogen :
Bei 10 Liter pro Stunde ist der Ölverbrauch 0,2 L / Stunde.
Bei 5 Liter / Stunde ist der Ölverbrauch 0,1 L / Stunde.
Im Leerlauf mit 2,5 L / Stunde dann entsprechen der Ölverbrauch 0,05 L / Stunde.
Bezieht man sich auf den Streckenverbrauch L / 100 km so ist :
100 km bei 10 L / 100 km ein Ölverbrauch von 0,2 Liter
Bei 10 km und 10 L / 100 km dann ein Ölverbrauch von 0,02 Liter.
Und bei 1 km und 10 L / 100 km letztendlich ein Ölverbrauch von 0,002 L

Und schon ergibt sich eine neue Frage :
" ... Im Leerlauf mit 2,5 L / Stunde dann entsprechen der Ölverbrauch 0,05 L / Stunde.
Und bei 1 km und 10 L / 100 km letztendlich ein Ölverbrauch von 0,002 L. ... "
Im Leerlauf wird mehr Öl verbraucht wie bei 1 km Strecke.

.... ? ? ? ? ?
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Donnerstag 27. Januar 2011, 08:54

WABUFAN hat geschrieben:
WABUFAN hat geschrieben: ... Man sollte bedenken, das unter günstigsten Bedingungen der Wartburg mit 5 Liter / 100 km gefahren werden kann. Für einen Normverbrauch von ca. 10 Liter / 100 km bei 100 km Strecke verbraucht er dann 0,2 Liter Öl / Stunde.
Bei 5 Liter / 100 km wären das 0,1 Liter Öl und damit ein Mischungsverhältniss von 1 : 100. Bei gleicher Strecke und Zeit. ...


Hab Deinen Denkfehler entdeckt. Du gehst davon aus. 1:50 zu tanken und einen Normverbrauch von 10l/100km zu haben. Der Ölverbrauch ist dann 0,2l/100km.
Dann fährst du langsam und niedrigtourig und verbrauchst nur 5l/100km und damit auch nur die Hälfte Öl: 0,1l. Diese Menge
verrechnest du mit dem Normverbrauch, was Du gern machen kannst, aber keinen physikalischen Inhalt hat.
Oder praktisch gesprochen: Du merkst, daß du bei 5l/100km nur die Hälfte Öl verbrauchst und willst deshalb das Mischungsverhältnis auf 1:100
reduzieren. Dann kriegt dein Motor 5*1/100 l/100km=0,05l Öl auf 100 km, was nicht der gewünschten Menge von 0,1l/100km entspricht.
Das ist auch offensichtlich, da Du den Ölverbrauch von 0,2l bei 10l/100km und 0,1l bei 5l/100km mit einem Gemisch von 1:50 errechnet hast.
WABUFAN hat geschrieben:Andersherum gesagt und auf die Zeit bezogen :
Bei 10 Liter pro Stunde ist der Ölverbrauch 0,2 L / Stunde.
Bei 5 Liter / Stunde ist der Ölverbrauch 0,1 L / Stunde.
Im Leerlauf mit 2,5 L / Stunde dann entsprechen der Ölverbrauch 0,05 L / Stunde.
Bezieht man sich auf den Streckenverbrauch L / 100 km so ist :
100 km bei 10 L / 100 km ein Ölverbrauch von 0,2 Liter
Bei 10 km und 10 L / 100 km dann ein Ölverbrauch von 0,02 Liter.
Und bei 1 km und 10 L / 100 km letztendlich ein Ölverbrauch von 0,002 L


Ich finde, daß Du viele Sachen ungehemmt durcheinander wirfst. Deine zeitliche Rechnung ist zwar formal richtig, aber ohne Realitätsbezug.
wenn Du die Verbräuche auf 1h (eine Stunde) beziehst, mußt du von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h ausgehen, sonst kannst Du
die Verbräuche nicht von l/100km auf l/h 1:1 übertragen. Wie Du bei durchschnittl. 100 km/h nur fünf Liter verbrauchen willst, ist mir
rätselhaft, aber noch fragwürdiger ist, dies im Leerlauf zu tun. Bei allen Sachen die Du rechnest ist das Mischungsverhältnis 1:50.
Das muß auch so sein, weil deine Tankmischung sich nicht ändern kann, und der Motorr
nicht nach Bedarf mehr Öl oder mehr Benzin zieht. Wäre bei Gemsichschmierung auch ziemlich unpraktisch.

WABUFAN hat geschrieben:Und schon ergibt sich eine neue Frage :
" ... Im Leerlauf mit 2,5 L / Stunde dann entsprechen der Ölverbrauch 0,05 L / Stunde.
Und bei 1 km und 10 L / 100 km letztendlich ein Ölverbrauch von 0,002 L. ... "
Im Leerlauf wird mehr Öl verbraucht wie bei 1 km Strecke.

.... ? ? ? ? ?


Hab gerade aus dem Fenster geschaut: Nachts ist es kälter als draußen.
Denn Ölverbrauch 0,05l/h von einer Stunde Leerlauf (2,5l/h )mit dem von
einem Kilometer Fahren bei 10l/100km zu vergleichen, hat nun wirklich
keine Aussagekraft. Oder anschaulich: Wenn Du Deinen Motor eine Stunde leerlaufen läßt
und das mit 1km Fahren bei 10l/100km, sagen wir mit 60km/h über eine sächsische Landstraße (wegen mir bergauf)
vergleichst, stellst du fest daß du für den 1 km 1 Minute Zeit brauchst.
Und für eine Stunde Leerlauf mehr Sprit bzw. Öl zu brauchen als für 1 Minute Fahrt, ist weder verwunderlich,
noch eine neue Erkenntnis.


Ich hab vielleicht nicht viel Ahnung von Wartburgs oder generell von Kraftfahrzeugen aber rechnen kann ich noch :idea:

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon drpaulaner » Donnerstag 27. Januar 2011, 10:46

GRINS...


J E T Z T weiss ich, warum der deutsche Strassenverkehr zum erliegen gekommen ist.
Wenn jeder Zweitaktfahrer erst den Rechenschieber zückt, um den Durchscnittsölverbrauch zu errechnen, anstatt die Kiste einfach anzuwerfen und zu fahren ist das klar

:shock:

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Donnerstag 27. Januar 2011, 12:30

Daß die Diskussion etwas länglich und unproduktiv geworden ist, stimmt,
Ok das ist irgendwie keine Einheit von Theorie und Praxis....

doch ist es meine Berufskrankheit:
Mathematische Rechnungen (sofern man das POS-Niveau hier mathematisch nennen kann) müsse:
1. Richtig sein :smile:
2. Physikalisch sinnvoll, d.h. realitätsnahen Inhalt haben. {goodidea}
Deshalb meine Auslassungen.

Was das "Losfahren" angeht, haben wir in unserer ersten Wartburgwoche 270 km geschrubt, weil das Wetter gut war.
Nach diesem durch unseren Händler bedingten vollsynthetischen (viewtopic.php?f=12&t=10421) Schock, haben wir
uns das billigste mineralische Öl (dvb) bestellt, aber weil das vollsynthetische nicht alle ist noch nicht gefahren.
Weil nicht klar war ob 1:33 oder 1:50 sind wir 1:40 gefahren. [Drehzahlmesser]
Jetzt steht Roter Oktober leider ohne Batterie einsam in der Garage... :oops:
Wenn es wieder wärmer und salzarmer ist (Göttingen salzt immer vorsorglich: Weiße knirschende Körner auf trockener, Schneeloser Straße :evil: )
werden wir das mineralische dvb 1:50 (da ich dieser diskussion entnehme, daß wir einen 312/353 Motor haben) in den Tank schütten und
Sübniedersachsen unsicher machen. [Cabrio]

Also einfach losfahren funktioniert schon :smile:

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon mick » Samstag 5. Februar 2011, 11:37

angeregt durch die diskussion habe ich ein wenig experimentiert und in meinen augen folgende überraschende feststellung gemacht:

wie bereits berichtet, bin ich bisher mit ca. 1:80 gefahren ohne sicht- oder hörbare probleme. jetzt habe ich den ölanteil erhöht auf 1:60. ergebnis war ein deutlich niedriger verbrauch. hatte ich bisher ca. 11l + x auf 100 km, brauche ich jetzt nur noch ca. 10l. alles überwiegend stadtverkehr und kurzstrecke. da ist natürlich das mehr an öl eindeutig das preiswertere. als nächstes werde ich auf 1:50 gehen, vielleicht braucht er dann gar kein sprit mehr ;-)

gruß mick
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon widel » Samstag 5. Februar 2011, 21:45

Hallo Zusammen,
mal eine andere Frage,wo bekommt man noch günstig teilsynthetisches Zweitaktoel zu kaufen ? Kaufland,wo ich mein Oel immer kaufte hat den Preis von 3,65 EUR auf 4,99 den Liter erhöht. {aergerlich}
Schöne Grüße
Widel

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon drpaulaner » Samstag 5. Februar 2011, 21:55

in der bucht, der 20 liter kanister um 54 öro

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Sonntag 6. Februar 2011, 09:28

mick hat geschrieben:wie bereits berichtet, bin ich bisher mit ca. 1:80 gefahren ohne sicht- oder hörbare probleme. jetzt habe ich den ölanteil erhöht auf 1:60. ergebnis war ein deutlich niedriger verbrauch. hatte ich bisher ca. 11l + x auf 100 km, brauche ich jetzt nur noch ca. 10l. alles überwiegend stadtverkehr und kurzstrecke. da ist natürlich das mehr an öl eindeutig das preiswertere. als nächstes werde ich auf 1:50 gehen, vielleicht braucht er dann gar kein sprit mehr ;-)


Wenn Du durch "zu wenig" Öl erhöhte Reibung hattest, ist Mehrverbrauch verständlich, weil ja dann dein Wirkungsgrad im Keller war. D.h. aber auch, daß Dein Motor ziemlich heiß geworden sein muß, oder hattest Du damit keine Probleme?

Heiß ist für uns auch ein Thema. Wir haben unseren kleinen roten ja erst seit 300 km und die Kühlwasseranzeige verharrt bei Fahrt mit
höherer Geschwindigkeit d.h. über 60 ;--) gern kurz unterhalb des Grenzstriches zum roten Bereich. [Drehzahlmesser]

Unser Händler meinte, daß sei ok. Auch wenn sie kurzzeitig in den roten Bereich gehen würde, sei das noch kein Problem. Nur wenn es dauerhaft so
wäre, "müßda n gleines Päußschen einlejen" (O.Ton).

Der Kühler wurde auch grad neu gemacht und ist bis zum Rand voll.

Meine Frage ist nun, ob das so wirklich stimmt, ist das Instrument so ungenau, daß "kurz unter Grenzwert" nicht so kritisch ist, oder
müssen wir mittelfristig etwas ändern.

Dazu hab ich überlegt, ob man mit Verfettung der Ölmischung d.h. statt 1:50 --> 1:40 da etwas Entspannung reinbringt. Oder überwiegen dann die Risiken von Ölkohle ect.

Zumindest bei mick scheint sich ja die Erhöhung der Ölmenge als positiv erwiesen zu haben, allerdings fuhr er ja eine äußerst magere Mischung.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon mick » Sonntag 6. Februar 2011, 10:19

nein, der motor war laut anzeige temperaturmäßig normal, und auch vom gefühl her nicht irgendwie kritisch, aber was muß ja gewesen sein, sonst ließe sich der unterschied ja nicht erklären.

früher mein 31 war temperaturmäßig immer völlig unauffällig, nur schwer angesprungen ist er immer, wenne r mal lief, war alles super, da habe ich auch immer 1:50 getankt, allerdings bin ich damit mangels zulassung höchsten 500 km im jahr gefahren, als es noch kumpels mit roten nummern gab.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon majo » Sonntag 6. Februar 2011, 10:21

... na ja ausgelegt sind die Motoren auf 1:50. Bei 1:40 wird´s nicht ganz so tragisch werden, aber der eigentl. Sinn die Ölverkohlung so gering wie möglich zu halten wäre ja dann nicht mehr erreicht. Die Temperaturanzeigen sind so ´ne Sache für sich. Ich bezeichne sie, genau wie auch die Tankanzeigen gerne als Schätzeisen. Fahre Deinen kleinen roten doch mal bis die Temperaturanzeige wieder auf besagter Position " unterhalb Grenzbereich " ist und miss dann mal die Temperatur mittels Thermometer nach. Sollte die sich im Rahmen des erlaubten/möglichen bewegen, registriere es mit Erleichterung. Sollte sie aber wirklich im Grenzbereich liegen, dann währe eine komplette Spülung des Kühlsystems mal angebracht. .... auch wenn der Kühler " neu " und somit sauber ist, so ist er doch nur ein Bauteil im Kühlsystem. Wenn sich die Wasserkanäle im Block über die Jahre zugesetzt haben, nützt ein " neuer " Kühler wirklich nicht viel. :?
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Hanner » Sonntag 6. Februar 2011, 12:36

Hallo,

lese wieder, mit Interesse, die Öldiskussion. Ich glaube, das die Probleme noch aus DDR Zeiten rühren und
mit den Materialschwierigkeiten zusammen hingen?! Habe schon öfter hier gesagt, der Wartburg braucht
Öl. Das Thema Ölkohle sehe ich nicht so gefährlich, wie zu wenig Öl. So lange der Motor gefahren wird,
passiert mit der Kohle nichts. Sollte sich welche lösen, denke ich, wird sie rausgedrückt?! Ich hatte noch
nie einen Motorschaden durch Kohle. Wohl aber durch zu wenig Öl. Deshalb fahre ich 1:50. Bei Autobahnfarten kommt immer ein Schuß Öl dazu. Früher gab es an der Tanke immer ,Obenöl' .Das muß ja seinen Grund
gehabt haben?
Noch ein Wort zu den Berechnungen für den Ölverbrauch. Ich denke, egal ob der Wagen im Stand läuft
oder 100 Kmh fährt, der Verbrauch ist immer gleich. Denn, es kommt doch eine bestimmte Menge
Gemisch in den Zylinder. Die ist doch immer gleich, oder? Damit kommt dann auch immer die gleiche
Ölmenge rein? Oder liege ich da falsch?

Freundliche Grüße
Hanner
Freundliche Grüße
Hanner



Man kann nur gewinnen, wenn man schon verloren hat.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Sonntag 6. Februar 2011, 12:50

majo hat geschrieben:.. dann währe eine komplette Spülung des Kühlsystems mal angebracht. .... auch wenn der Kühler " neu " und somit sauber ist, so ist er doch nur ein Bauteil im Kühlsystem. Wenn sich die Wasserkanäle im Block über die Jahre zugesetzt haben, nützt ein " neuer " Kühler wirklich nicht viel. :?


Ich hab mich nicht klar ausgedrückt. Da der Motor laut Anzeige zu heiß lief, hat unser Händler die Kühlanlage spülen lassen. Daß das Bauteil "Kühler" erneuert wurde glaube ich nicht.
Das meinte ich mit "Kühler neu gemacht". Wenn da nicht geschlampt wurde, gehe ich davon aus, daß das Kühlsystem sauber ist. Deine Vorschlag werden wir mal machen, müssen
ebr erstmal Thermometer mit dem ensprechenden Meßbereich besorgen...

In welchem Bereich sollte denn die Kühlwassertemperatur liegen.? Ich meine, wenn ich mich recht erinnere, in der Fahrschule gelernt zu haben zwischen 90°C und 120°C.

Meine Sorge ist nur, daß wenn das Kühlsystem i.o. ist, der Motor ja von selbst auf die Idee kommt heißzulaufen, also etwas mit ihm nicht stimmt.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon majo » Sonntag 6. Februar 2011, 13:13

... nun ja Händler erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Wahrscheinl. ist dein roter auch der beste 311er Wartburg gewesen, den man für so wenig Geld überhaupt kaufen konnte. :roll: Erfahrungen mit der Wahrheit hast Du ja schon machen dürfen. ( siehe Wasser im Fußraum .... wäre bei ´nem ehrlichen Fahrzeug erwähnt worden, oder zumindest nicht vorhanden ). Und wenn der 5 mal erzählt, was er alles gemacht hat, nachvollziehen wird´s wohl vor dem Kauf keiner können. Sind ja nur Tips die wir Dir hier geben können. Wie Du damit umgehst, liegt ganz bei Dir.
Die optimale Betriebstemperatur sollte beim Ottomotor zwischen 82°C und 95°C liegen. Alles drüber ist zu heiß. Geschlossenen Kühlsysteme wurden erfunden, um den Siedepunkt des Kühlmittels ( Wasser + Kühlgedöhns ) heraufzusetzen. Unter Druck liegt der Siedepunkt nicht bei 100°C, sondern in etwa zwischen 110 und 120 °C. Es gibt im Handel diese kleinen elektron. Thermometer für kleines Geld, die reichen für sowas völlig aus. Das Thermostat würde ich auch mal prüfen. Vielleicht liegts ja auch daran. .... ja ja , auch das wurde vom Händler erneuert .... nur sind diese " Neuteile " mittlerweile auch schon 21 Jahre und älter. Wie man einen Thermostat prüft kannst Du auf Peters HP nachlesen : http://www.wartburgpeter.de/tk_thermostat.htm
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Sonntag 6. Februar 2011, 13:36

@majo:

Ok, ok was die Ehrlichkeit unseres Händlers angeht, kann ich nur die subjektive Wahrnehmung und die
Erfahrungen mit dem Wagen wiedergeben. Was das Wasser angeht, habe ich ihn vor dem Kauf gefragt, was
es unter der Fußmatte zu suchen hat und er meinte, das sei Kondenswasser, weil der Wagen in seinem
beheizten Autohaus gestanden hat und dann raus in die Kälte kam.

Wie Du in der Diskussion nachlesen kannst, hat sich das bestätigt.
viewtopic.php?f=4&t=9411#p112538

Bei dem Kühlsystem war es so, daß er uns vor dem Kauf von selbst angerufen hat und
gesagt hat, daß der Motor heiß läuft und er das Kühlsystem noch spülen läßt.
Wenn er uns verarschen wollte, hätte er doch davon nichts sagen brauchen.

Wir hätten das zu heiß laufen doch erst beim Motorschaden bermerkt.

Aber vom Prinzip her hast Du natürlich recht, wir haben ohne jegliche Autoerfahrung
einen 45 Jahre alten Wartburg gekauft und er hätte uns alles erzählen können.
Es kann sich auch noch herausstellen, daß wir abgezockt wurden, doch
nun sind wir ... moment... insgesamt schon 354,5 km in einem Monat
gefahren und sind immer nur positiv überrascht worden. Gestern gerade
Heiligenstadt und zurück, kein Problem.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Dirk 311 » Dienstag 8. Februar 2011, 09:36

Jaja die Temp Anzeigen im Wartburg 311 erst hatte ich die flüssige Temp Anzeige mi9t dem Kapilare die brach dann hatte ich ne zeilang gar keine nun hab ich ne elektrische temp Messung und der zeigt etwa bei normaler längerer Fahrt im oberen drittel an als mehr wie halb eine Messung hat bei mir ergeben das waren knapp neunzig grad und mein Wartburgkollega aus Leipzig der sagte mir das wäre völlig okay das der zeiger dort steht da ich es anfangs dann doch seltsam fand.

Zum Thema Mischungsverhältnis und Verbrauch ich fahre 1:50 das gute GAT Öl (Preis um die 3 Euro) die 1liter flasche und mein Verbrauch liegt innerorts bei ca 10 Litern und außerorts bei einer durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h bei ca 8 Litern. Also dann kann ich mich echt nicht beschweren. Ich habe das mal auf Strecke getestet vom Wartburgtreffen in Dornburg zurück an den Rhein da habe ich in Jena vollgetankt und bin bis kurz vor Limburg (B49) gekommen und die Anzeige Stand knapp am roten bereich unter viertel voll

Also bei so einem Verbrauch da macht Oldtimer fahren noch mehr Spass und wenn man es dann auch noch einen Wartburg dafür nutzt das ist die Krönung des Fahrgenusses und spasses das kann keiner toppen.

Schöne Grüße

Dirk 311

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Ungelesener Beitragvon ffuchser1 » Montag 7. März 2011, 17:44

Leute ich habe einen Artikel in " Der deutsche Straßenverkehr" März 73 Seite 84ff gelesen:
Vom Automobilwerk Eisenach wurde ab Januar 1973 für alle Motore!!!!!!!!!!!!!!!
der BM 353/1 353/0 312/1; 312/0 ab Motor nummer 6416792 d.h. ab Bj April 1964 also ab Einführung der nadelgelagerten Kolbenbolzen im kleinen Pleulauge 1:50 vorgeschrieben.
Also Leute kaum einer von Euch muß noch die KW verölen mit 1/33.
Denn bei den umfangreichen Tests kam durch Änderung des Mischungsverhältnisses von 1/33 auf 1/50 nur folgende Änderung bei den Teilen des 2 Takt Wartburgmotors zum tragen; DIe KW verkokt nicht mehr so stark und die ABgasfahne wird deutlich reduziert, die Kerzen halten viel länger.
Verschleiß der Kolben Lager Kolbenringe ect alles gleich.
Demzufolge sollte sicher beim Einsatz moderner Öle weiter reduziert werden können. Ich selbst fahre immer vollsyntetisch und 1/70.
Artikel wird gescannt und Peter demnächst zugestellt.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Montag 7. März 2011, 19:32

ffuchser hat geschrieben:...Artikel wird gescannt und Peter demnächst zugestellt...

Danke gerne!
Ich selbst fahre auch 1:70 bis 1:90. Ich gebe mir nicht extra Mühe, das penibel und exakt zu machen; vollsynthetisches Öl. Ich verwende kleine Fläschchen mit 400ml für eine Tankfüllung, daher die Schwankung.
Eine Zeitlang fuhr ich Divinol, dann ein Öl von Polo, nun DBV und Pennasol. Ein bisschen Probieren eben...

Was macht uns so sehr Sorge? Das bei der Fahrt der Motor klemmt? Das die Kurbelwelle bei 60.000km schlapp macht? (Motore noch aus Werkslieferung erreichen oft das Doppelte, selten das Dreifache, aber eben auch nicht alle)
Das man wieder einmal in die Tasche greifen muß, um die Reparatur zu finanzieren? Naja, es gibt Schlimmeres und auch Langweiligeres -roll-

Wenn der Schmierfilm reißt, gibt es einen Klemmer, der den Motor u.U. kaputt macht. Angst habe ich dennoch keine, obwohl ich das in früheren Jahren (mit mineralischem öl) oft genug erlebt habe.
Motoren, die doppelt so hohe Drehzahlen (oder höhere) erreichen und in sportlichen Rennen heftig belastet werden (Motorsport, Kart, Rennboote etc.) haben viel mehr Streß, als unsere Wartburgmotore. Weniger schädliche Ölkohle ist für mich ein jedenfalls überzeugendes Argument. Das hilft letztlich auch, daß die KW-Lager länger Leben und nicht im Öl ertränkt werden müssen. Aber kann ja jeder machen, wie er will. [Bier]
Beste Grüße
Peter

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Mittwoch 9. März 2011, 22:32

...Und hier ist der Beitrag, den uns FFuchser gefunden und zur Verfügung gestellt hat. Danke dafür!
Bild
Zitat aus der Zeitschrift "Der Deutsche Straßenverkehr" 03/ 1973, Seite 84 + 85"
(Alle Rechte beim Urheber)


Neues Mischungsverhältnis 1:50
Das alte Sprichwort „Wer gut schmiert, der gut fährt" mag zwar in vielen Fällen zutreffen, nicht aber bei der Schmierung des Zweitaktmotors. Der weitaus größte Teil aller Wartburg-Fahrer hielt sich zwar an das bisher vom Automobilwerk Eisenach vorgeschriebene Mischungsverhältnis 1:33, trotzdem sollen nach Aussagen der Tankwarte noch verschiedentlich Fahrer darauf bestehen, daß für „ihr" Fahrzeug bzw. für „ihren" Motor das Mischungsverhältnis 1:25 eingehalten wird. Daß sie dabei weder besser schmieren noch fahren, sich dafür aber erhöhte Rückstandsbildung an den Zündkerzen und im Motor (festgehende Kolbenringe) einhandeln, mögen die folgenden Ausführungen beweisen.

Vom Automobilwerk Eisenach wurde ab Januar 1973 für alle Motore der Baumuster 353-1, 353-0, 312-1 und 312-0 ab Motor-Nr. 64167 92, d.h., ab Baujahr April 1964 (Einführung des nadelgelagerten Kolbenbolzens im kleinen Pleuelauge) das Mischungsverhältnis (Öl/ Kraftstoff) 1:50 freigegeben. Dieser Freigabe gingen jahrelange Motorversuche voraus, die den Nachweis erbrachten, daß die Wartburg-Motoren grundsätzlich ohne Schaden bei verschiedenen Vorteilen mit dem Mischungsverhältnis 1:50 betrieben werden können. Wenn sich auch die in bestimmten Betriebszuständen für den Zweitaktmotor charakteristische Abgasrauchfahne nie vollständig vermeiden läßt, so vermindert doch das geänderte Mischungsverhältnis diese Belästigungen. Die Verringerung des Ölanteils im Kraftstoff ist aber auch von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung, da durch den relativ hohen Anteil der Fahrzeuge mit Zweitaktmotoren jährlich Tausende von Tonnen hochwertigen Motorenöls eingespart werden können, dessen Grundstoffe importiert werden. Die Untersuchungen wurden sowohl auf Prüfständen, im Fahrversuch als auch auf breiter Basis in der Kundendienst-Abteilung, im Fuhrpark des Werkes und außerhalb durchgeführt, wobei zur Ermittlung der Verschleißwerte die Erprobung in der Versuchsabteilung bis 80.000 Fahrkilometer, bei den anderen Stellen als reine Funktionsprüfung in der Regel über 50.000 Fahrkilometer lief. Alle Versuchsreihen liefen mit Kraftstoff VK 88 und Hyzet-Zweitaktmotorenöl MZ22. Zum Vergleich bei der Ermittlung der Verschleißwerte liefen innerhalb der 80.000-km-Erprobung auch Motore mit dem Mischungsverhältnis 1:33, die ebenfalls vorher grundvermessen wurden. Nach positivem Abschluß der Versuche kam es zu folgenden wesentlichen Feststellungen:

Zylinderverschleiß
Die Zylinderverschleißwerte der Motoren mit MV 1:50 und MV 1:33 sind unabhängig vom gefahrenen Mischungsverhältnis und weichen voneinander kaum ab. Beim Vergleich mit früher durchgeführten Versuchen an Motoren 311 und 312 wurde festgestellt, daß der Motor 353-1 trotz seiner höheren spezifischen Belastung wesentlich verschleißfester ist. Diese niedrigen Verschleißwerte resultieren aus Weiterentwicklungsmaßnahmen (molybdänisierte Zylinderblöcke, verchromte Kolbenringe, Papierluftfilter mit hohem Entstaubungsgrad).

Kolbenringstoß
Ein Einfluß des Mischungsverhältnisses auf die Stoßspielvergrößerung konnte nicht ermittelt werden. Beim Vergleich lagen die absoluten Verschleißwerte erheblich unter den Werten der Motoren 311 und 312. Im Vergleich zur Stoßspielvergrößerung des verchromten Topringes weist ein unverchromter Graugußtopring den 5-fachen Wert auf, während die Graugußringe 2 und 3 beim 3,4 fachen Wert liegen.

Kolbenverschleiß
Die Mittelwerte des Kolbenverschleißes, die am zylindrischen Teil des Kolbens in Drehrichtung an zwei Punkten ermittelt wurden, lassen keinen Einfluß des Mischungsverhältnisses erkennen. In Fahrtrichtung wächst der Kolben infolge Verformung.

Kolbenlaufbilder
Die Kolbenlaufbilder wurden durch das Mischungsverhältnis nicht beeinflußt. Nach einer Laufleistung von 80.000 unterscheiden sich die Kolbenlaufbilder nicht mehr so deutlich wie nach der Zwischenkontrolle nach 50.000 km.

Zustand der Kolbenringe
Unabhängig vom verwendeten Mischungsverhältnis wiesen alle Kolbenringe gute
Tragbilder auf. Der prozentuale Anteil der leichtgängigen, schwergängigen, kaltfesten und festen Kolbenringe war bei den Mischungsverhältnissen etwa gleich.

Kolbentemperaturen
Bei parallellaufenden Untersuchungen durch den Kolbenhersteller, dem VEB Metallgußwerk Leipzig, konnten an Motoren mit dem MV 1:33 und 1: 50 keine Tendenzen zur Temperaturerhöhung oder -absenkung festgestellt werden.

Belagbildung
Bei den Belägen auf den Kolbenböden und in den Verbrennungsräumen der Motoren mit MV 1:50 und MV 1:33 bestanden keinerlei Unterschiede. Belagdicken und Beschaffenheit der Verbrennungsrückstände der untersuchten Motoren entsprachen untereinander vollkommen. Demgegenüber war die Belagbildung an den Hubscheiben der Kurbelwellen der Motoren mit MV 1:33 ausgeprägter als an den Hubscheiben der 1:50-Motoren.

Geräusche
Die Einschätzung der Motorgeräusche während der Erprobung erfolgte subjektiv durch die Versuchsfahrer. Dabei ergaben sich bezüglich der allgemeinen Motorgeräusche keinerlei Anhaltspunkte des Einflusses der verwendeten Mischungsverhältnisse, in Abhängigkeit von der Laufzeit wurde eine weniger schnell anwachsende Klingelneigung bei Verwendung des Mischungsverhältnisses 1:50 festgestellt. Nach Laufstrecken von 20.000 bis 30.000 km ist die Klingelneigung der Motoren beider Mischungsverhältnisse gleichzusetzen. Die Verbrennungsrückstände haben sich nach diesen Laufzeiten etwa gleichstark ausgebildet. Die Ölkohleablagerungen bauen sich nach den vorliegenden Erfahrungen beim Motorbetrieb langsam bis zu einer bestimmten Dicke auf, um sich danach zu lösen und wieder anzulagern, so daß dann die Stärke der Verbrennungsrückstände aber der weiteren Laufzeit annähernd konstant bleibt. Diese mittlere Belagdicke ist unabhängig vom Ölanteil im Kraftstoff, also dem Mischungsverhältnis. Lediglich die Laufstrecke bis zu dieser maximalen Belagdicke beeinflußt das Mischungsverhältnis, was gleichzeitig eine Verringerung der Klingelneigung beim MV 1: 50 bis etwa 20.000 km Laufzeit bedeutet.

Schmierfilm
An allen zu schmierenden Bauteilen war ein ausreichender Schmierfilm unabhängig vom gefahrenen Mischungsverhältnis vorhanden. Grundsätzlich wurde festgestellt, daß alle Motoren, die mit dem Mischungsverhältnis 1:33 und 1: 50 betrieben wurden, ab 30.000 km Laufstrecke nicht mehr
zu unterscheiden sind. Es gibt ab dieser Laufzeit keinerlei Unterschiede hinsichtlich der Schmierfilmdicke an allen zu schmierenden Bauteilen und auch der Rückstandsbildung.

Abgasrauchfahne
Nicht nur rein subjektiv feststellbar, sondern auch nach Messungen der Abgasprüfstelle Berlin mit einem Rauchdichtemeßgerät wird bei Anwendung, des Mischungsverhältnisses 1: 50 die Abgasrauchfahne gegenüber dem MV 1: 33 wesentlich vermindert. (Das bezieht sich nicht auf die Verminderung der Schadstoffemission, über sie liegen noch keine exakten Meßergebnisse vor. Es ist allerdings kaum mit einer wesentlichen Veränderung der Anteile Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und. Kohlenmonoxid durch das veränderte Mischungsverhältnis zu rechnen).

Zündkerzenstandzeit
Die Zündkerzenstandzeit wird durch das Mischungsverhältnis 1:50 sehr positiv beeinflußt. Die Zündkerzen zeigten gegenüber dem Mischungsverhältnis 1:33 wesentlich sauberere Gesichter, Aussetzer und Bleirückstände wurden während der gesamten Erprobung nicht festgestellt, und der Abbrand war geringer. Die durchschnittliche Zündkerzenlaufzeit erhöhte sich von etwa 10.000 bis 12.000 km beim MV 1:33 auf 20.000 km bei Anwendung des MV 1:50. Die offensichtlichen Vorteile für die Kunden sind überzeugend:

- Senkung des Ölverbrauchs um 33%
- Erhöhung der Zündkerzenstandzeit auf das Doppelte
- Wesentliche Verminderung der Abgasrauchfahne

Jetzt müssen aber auch die Voraussetzungen für die möglichst kurzfristige Einführung des neuen Mischungsverhältnisses an allen Tankstellen geschaffen werden. Voraussetzung dafür ist die Umrüstung der Mischsäulen durch den VEB Minol, um Falschbetankungen durch Mischen von Öl/ Kraftstoff 1:25 und blanken Kraftstoff auszuschalten. Durch die Einsparung von Motorenöl im Vergleich zum Mischungsverhältnis 1:33 werden bei Anwendung des MV 1:50 für die in unserer Republik laufenden und für dieses Mischungsverhältnis in Frage kommenden Wartburg-Wagen etwa 3.100 t hochwertiges Motorenöl eingespart. Durch die laufende Fahrzeugproduktion erhöht sich diese Einsparung jährlich um weitere 170 t.
Noch geben nur wenige Tankstellen fertiges Gemisch 1:50 ab. Hier müssen sich Wartburg- und künftige MZ TS-Fahrer so helfen, daß sie halb "blank" und halb 1:25 tanken.


Zitat Ende
Beste Grüße
Peter

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon rallye311 » Donnerstag 10. März 2011, 09:13

Hallo!

Danke für die Veröffentlichung des sehr interessanten Berichts. Ich kann die Erfahrungen bezüglich der Ablagerungen teilweise bestätigen und sage ganz klar wenn es zu viele Ablagerungen im Motor gibt kann das zu kapitalen Motorschäden führen.
Beim Wartburgmotor sind davon die Ringe und die Kurbelwellenlager betroffen, vor allem das vordere. Wenn es zu erhöhten Ablagerungen an den Ringen kommt sind diese nicht mehr frei beweglich und können die Wärme nicht mehr an die Zylinderwand abgeben. Die Folge ist, und dass ist sehr häufig nach der Wende passiert, wenn man den Motor belastet, z. B. auf der Autobahn, frisst der Kolben, der Motor geht fest. Die Ablagerungen an den Kurbelwellenlagern führen zwar nicht so kurzfristig zu kapitalen Motorschäden, verschlechtern aber die Laufruhe und auch die Schmierung der Lager, so daß auch die Hauptlager irgendwann laut werden und sich im schlimmsten Fall zerlegen.
Nun muß ich allerdings noch in diesem Zusammenhang darauf hinweisen daß es eine Reihe von Untersuchungen und Erfahrungen gibt die Belegen daß das DDR-Hyzet22 Öl qualitativ in Bezug auf Ablagerungen sehr schlecht war.
Bei Verwendung von geeigneten Zweitaktölen sind die Ablagerungen aus eigener Erfahrung wesentlich geringer als beim DDR-Öl und festgehende Ringe gehören der Vergangenheit an.
Und nochmal der Hinweis: Aufgrund dieser Problematik ist von der dauerhaften Verwendung von 4-Taktölen in Zweitakern dringenst abzuraten! Die Additivierung ist komplett anders und die 4-Taktöle veraschen/verkoken deutlich mehr.

Schöne Grüße: rallye311


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