die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Motor, Vergaser, Ansaug- und Abgasanlage, Getriebe, Antriebe, Störungen am Motor

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Clara
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die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Dienstag 7. Dezember 2010, 18:36

Liebe Wartbürgerinnen und liebe Wartbürger!

Da ich noch gar keine Wartburgefahrung habe, stelle ich hier eine Frage, die
so wie ich es mitgekriegt habe, ambivalent diskutiert wird:

Welches Zweitaktöl haltet ihr aus welchen Gründen für sinnvoll?
1.) bezüglich Produktionsweise: Mineralisch, teil- oder vollsynthetisch
2.) Markenpräferenzen

Im Anschluß noch eine dumme Frage: der restliche Kraftstoff:
Normal, super, super Plus?

Ich würde ja wegen des niedrigeren Siedepunktes auf Normal tippen.


Vielen Dank für eure Tipps und Ratschläge!

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Tomtom
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 7. Dezember 2010, 18:52

Zum Thema Öl einfach mal die suche oben rechts benutzen.
suche.jpg
suche.jpg (6.18 KiB) 17854 mal betrachtet

Da wurde schon soviel geschrieben.
Suchbegriffe:
teilsynt*
vollsynt*
Zweitaktöl
oder ähnliches...
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Dienstag 7. Dezember 2010, 20:01

Willkommen hier,
das Thema ist in der Tat immer wieder einmal dran, weil jeder so sein Rezept hat!
Wenn Dein Motor bisher mit mineralischem Öl gefahren wurde und einige tausende km auf der Uhr hat, so solltest Du dabei bleiben.
Ist er jedoch gerade überholt worden, so kannst Du teilsynthetisches oder vollsynthetisches Öl verwenden.
Die Frage nach dem Mischungsverhältnis ist auch immer wieder in Diskussion.
Ich empfehle sehr die Lektüre von den Spätbremsern, die trifft auch auf unseren guten alten Wartburg zu!

Ansonsten lies doch einfach mal hier weiter:
viewtopic.php?p=65708#p65708
viewtopic.php?p=70829#p70829
viewtopic.php?p=71045#p71045
viewtopic.php?p=94872#p94872
Beste Grüße
Peter

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon widel » Dienstag 7. Dezember 2010, 22:25

Hallo,
als gutes Zweitaktoel kann man das teilsynthetische von Kaufland für 3,65 EUR der Liter empfehlen :smile:
Grüsse Widel

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Mittwoch 8. Dezember 2010, 16:40



Habe mir die Diskussionen angeschauten und bin noch verwirrter. Es stehen sich so unterschiedliche Positionen
gegenüber:

1. "(Mineralisches) DDR-Öl war wie alles andere in der DDR scheiße" vs "DDR-Motoren wurden für DDR-Öl konzipiert und sollten mit mineralischem betrieben werden."
2. "Fahre seit Jahren mineralisch, hatte nie Probleme" vs. "Fahre immer das teuerdte vollsynthetische und hatte nie Problem"
Zum W353 mit Werkangabe: 1:50
3. "Nehme immer 1:30, geht sehr gut" vs. "1:70 tuts auch"
4. "Ölsorte vor allem bei alten Motoren nicht mehr wechslen" vs. "Tausche alle 2-3 Tankfüllungen die Ölsorte"
5. "Vollsynthetisches löste Rückstände und Ölkohle und führt zu höherem Verschleiß" vs. "Mineralisches fördert Verkokung und damit den Verschleiß"


WartburgPeter hat geschrieben:
Ich empfehle sehr die Lektüre von den Spätbremsern, die trifft auch auf unseren guten alten Wartburg zu!



Hier schaut das ganze schon wissenschaftlicher aus. Ich interpretiere das so:
1.Für die neueren Motoren mit nadelgelagerten kurbeltrieben kann Ölmenge reduziert werden, weil es schon zu DDR-Zeiten geplant war und
sich zusätzlich die Ölqualität verbessert hat.
2.Der Protagonist "little" fährt seinen Trabant 1:100, immer noch mit mineralischen Öl, also kann das nicht so verkehrt sein.
3.Die Unterscheidung von nadelgelagerten und gleitgelagerten Kurbeltrieben bei der Ölsorte/Menge verstehe ich nicht so, vor allem weil ich die
Technik noch nicht so kenne.
Mein zukünftiger 311 wird aber doch noch gleitgelagerten Kurbeltrieb haben oder?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 8. Dezember 2010, 18:23

Wenn Du das hier liesst ... viewtopic.php?f=2&t=548&p=57119
... werden es weniger Fragen !
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Friedolin » Mittwoch 8. Dezember 2010, 18:54

Ach ja, der Öl- bzw. Mischungsthread, eine unendliche Geschichte. Ich fahre seit 1994 einszufuffzich mineralisch und bin der Meinung, damit hat man das Optimum zwischen wirtschaftlichem Kraftstoff und Motorlebensdauer gut getroffen. Was andere machen ist mir von jeher egal, denn so stehts in der Betriebsanleitung. An Sprit nehme ich den billigsten, denn 88 Oktan, wie es Vorschrift ist, hat heute sowieso jedes angebotene Benzin. Aber auch mit VPower oder wie das Zeug heißt, würde das Auto sicher fahren, nur ist mir dafür das Geld zu schade.

Gruß,
Friedolin
Zitat des Prüfingenieurs: Ah, Wartburg! Die Perle der Landstraße!

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Mittwoch 8. Dezember 2010, 19:13

Friedolin hat geschrieben:. Ich fahre seit 1994 einszufuffzich mineralisch



Bei meinem 311 sollte ich aber bei "einzudreindreisch" bleiben oder?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Friedolin » Mittwoch 8. Dezember 2010, 19:16

Wenn er noch nen originalen Motor hat, dann schon. Bin aber kein 311er-Fahrer.
Gruß,
Friedolin
Zitat des Prüfingenieurs: Ah, Wartburg! Die Perle der Landstraße!

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Mittwoch 8. Dezember 2010, 19:21

WABUFAN hat geschrieben:Wenn Du das hier liesst ... http://www.w311.info/viewtopic.php?f=2&t=548&p=57119
... werden es weniger Fragen !




Was meinst du konkret?
Über die Ölsorte stand dort nichts.

Was schlußfolgerst du aus deinen m.E. fundierten (hätte ich als Physiker nicht anders gemacht) Berechnungen?


Tommy hat geschrieben, daß bei höherer Last also höherem Verbrauch/Drehzahl ein ölfetteres Gemische verwandt verden sollte als
bei niedrigerer Drezzahl/niedrigem Verbrauch, da habe ich schon mehrmals gelesen und leuchtet mir ein.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Dreielferschrauber » Mittwoch 8. Dezember 2010, 21:01

Clara hat geschrieben:Bei meinem 311 sollte ich aber bei "einzudreindreisch" bleiben oder?


Stelle uns doch bitte mal einige Bilder Deines Motors ein, inkl. der Motornummer. Dann wissen wir, welches Herz in Deinem Wagen schlägt und können etwas mehr dazu sagen.
Beim 311er war anfangs 1:25 vorgeschrieben, später 1:33 und für Motoren ab Ende 1964 mit nadelgelagerten Pleueln war 1:50 freigegeben. Da aber kaum ein 311er noch seinen ersten Motor besitzt, helfen einige Bilder sicher mehr.

Zum Glaubenskrieg bezüglich der Ölsorten kann ich nur meine Erfahrungen beisteuern:
Ich habe schon mehreres - und das im Zweifelsfall alles durcheinander- probiert: meistens Fertigmischung von der Tankstelle, teures teilsynthetisches LiquiMoly für 10EUS/Liter, teilsynthetisches ELF-Öl, vollmineralisches NoName-Öl von der Tankstelle und zuletzt das schon genannte Kauflandöl für 3,69€/Liter. Das alles ertrug mein 311 im Verhältnis 1:50 (allerdings mit 353er Block) mit Gleichmut.
Letztlich verwundert das nicht, denn das in der DDR vorgeschriebene Mischungsverhältnis beinhaltete einen "Sicherheitsfaktor", der der damals eher bescheidenen Ölqualität geschuldet war.
So kann man heute mit sehr gutem Öl durchaus etwas magerer fahren oder hat beim vorgeschriebenen Verhältnis etwas Toleranz und kommt auch mit preiswerten Ölen klar.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 8. Dezember 2010, 21:50

Ich habe bewusst als erste Antwort die Suche gepostet, denn die Frage nach dem "richtigen" Zweitaktöl artet unter Umtänden zu einem Glaubenskrieg aus.
Siehe letzter Beitrag, der das andeutet.

Ich persönlich fahre teilsynthetisch Addinol MZ405. Weil ich im 20 ltr Kanister bisher zu guten Preisen gekauft habe.
Zufrieden!
Mehr kann ich nicht sagen, denn ich habe den Motor noch nie inspiziert.
Dieser Motor ist quasi unbekannter Herkunft, unbekannten Alters und unbekannten Zustands und seit mind. 20 Jahren im Wagen, was den Diego angeht.
Er rennt, rasselt nicht, klingelt selten. Und qualmt auch nicht.
Ich kenne das Kaufland Öl für 2,99 pro Liter in der gelben Flasche mit dem roten Deckel. Ist meine zweite Wahl, wenn ich unterwegs bin und nichts mehr habe. Funzt auch.
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Mittwoch 8. Dezember 2010, 22:03

Dreielferschrauber hat geschrieben:
Clara hat geschrieben:Bei meinem 311 sollte ich aber bei "einzudreindreisch" bleiben oder?


Stelle uns doch bitte mal einige Bilder Deines Motors ein, inkl. der Motornummer. Dann wissen wir, welches Herz in Deinem Wagen schlägt und können etwas mehr dazu sagen.
Beim 311er war anfangs 1:25 vorgeschrieben, später 1:33 und für Motoren ab Ende 1964 mit nadelgelagerten Pleueln war 1:50 freigegeben. Da aber kaum ein 311er noch seinen ersten Motor besitzt, helfen einige Bilder sicher mehr.


Bild 395.jpg

Leider habe ich nur ein Bild verfügbar, weiß nicht ob es weiterhilft.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 9. Dezember 2010, 08:50

Doch, es hilft schon weiter.
Ich habe schon etwas besonderes gefunden :

Motor_311er.jpg

Ich habe das Bild etwas bearbeitet.
Die weissen Kreuze sind die Ansauganlage. Dabei ist der Dämpfertopf auf dem Vergaser ( BVF 40 F1x mit Gestänge ) mit einer Sonderkonstruktion versehen.
Die Ansauganlage ist von einem 353er bis 1985.
Was mir noch auffällt, ist der Regler der Lichtmaschine - von mir mit einem Fragezeichen versehen. Dieser Regler stammt von einer Drehstromlichtmaschine, die von 1975 ... 1982 verbaut wurde. Damit wäre ein Umbau auf 12 V erfolgt, was die 2 Hupen vorne rechts andeuten.
Der Motor hat aber noch die aussenliegende Wasserpumpe, so das dort der Einbau einer Drehstromlichtmaschine eine Sonderkonstruktion wäre.
Deshalb meine Bitte - den Bereich rechts unten nochmals vor die Linse nehmen.

Zum Öl :
Ich fahre alles was noch den Motor schmiert.
Im Moment eine Mischung aus ADDINOL MZ 405 ( 5 Liter für ca. 15,- € ) mineralisch zu 50% und altem Viertaktöl SAE 15 W 40. Das alte Öl geht durch 2 Filtertüten für den Kaffee ...
Nur bei hochsommerlichen Temperaturen > 30°C fahre ich 1:40, ansonsten 1:60 ... 1:80.
Man sollte bedenken, das unter günstigsten Bedingungen der Wartburg mit 5 Liter / 100 km gefahren werden kann. Für einen Normverbrauch von ca. 10 Liter / 100 km bei 100 km Strecke verbraucht er dann 0,2 Liter Öl / Stunde.
Bei 5 Liter / 100 km wären das 0,1 Liter Öl und damit ein Mischungsverhältniss von 1 : 100. Bei gleicher Strecke und Zeit.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon südharzer-wartbürger » Donnerstag 9. Dezember 2010, 09:44

Ist das Leder mit einen Reißversluß um den Dämpfertopf
das sieht aus vie eine Hutschachtel oder Schminktasche :eek: {kratz}
Gruß Tobias {winken}
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Donnerstag 9. Dezember 2010, 12:16

DR.NO hat geschrieben:Ist das Leder mit einen Reißversluß um den Dämpfertopf
das sieht aus vie eine Hutschachtel oder Schminktasche :eek: {kratz}



Genau weiß ich es nicht, hab vergessen, den (Noch)besitzer zu fragen, mein Partner meinte es sei eine Brottasche :lol:

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Donnerstag 9. Dezember 2010, 13:49

DR.NO hat geschrieben:Ist das Leder mit einen Reißversluß um den Dämpfertopf
das sieht aus vie eine Hutschachtel oder Schminktasche :eek: {kratz}



Ich hab gerade mal nachgefragt. Es ist ein Geräuschdämmtasche um die Ansauggeräusche zu minimieren.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Dreielferschrauber » Donnerstag 9. Dezember 2010, 22:42

Clara hat geschrieben:Leider habe ich nur ein Bild verfügbar, weiß nicht ob es weiterhilft.


Hmm,so richtig leider nicht. Auf den ersten Blick würde ich sagen, Du hast einen "breiten" Zylinderblock. Damit hättest Du mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit eine Kurbelwelle mit nadelgelagerten Pleueln, die 1:50 verträgt.

Die Ausführung des Kopfes kann ich nicht wirklich zuordnen - sieht aus wie ein 180° gedrehter 353er. Kann hier ein 353er oder Barkasschrauber helfen?

Der Vergaser und die gesamte Ansauganlage stammt übrigens aus dem 353er Regal. Wobei der herrliche Überzug über dem Ansaugtopf bemerkens- und erhaltenswert ist. Sowas hat nicht jeder. :smile:

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 9. Dezember 2010, 23:06

..Alter Schwede!
Das scheint tatsächlich ein um 180° gedrehter Kopf zu sein. Allerdings ohne Wasserpumpe.
Und gutes Auge. Das Bild ist ja recht klein.
Der Motorblock sieht auch für mich breiter als der Zylinderkopf aus. Also 353er, nadelgelagert und 1:50.
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Donnerstag 9. Dezember 2010, 23:11

Dreielferschrauber hat geschrieben:sieht aus wie ein 180° gedrehter 353er. Kann hier ein 353er oder Barkasschrauber helfen?
Nee. Gedrehter Kopf wohl eher nicht. Dann hätte das Dingens die Wasserpumpe vorne an der Stelle, wo hier die Riemenscheibe sitzt. Und 353 mit abgeflexter WaPu (was mich aber auch nicht wundern würde) isses auch nicht - dann hätte man im Nischel das Loch vom Wasserzulauf zumachen müssen. B1000 scheints auch nicht zu sein - jedenfalls nicht wo weit ich weiß. Da kenne ich nur den modifizierten 353er Kopf mit dem "Thermostatenumdrehgehäuse" und dem Antrieb des Lüfters über nach vorne verlängerte Wasserpumpenwelle.

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Kaulis-Wartburg-Kilometer » Freitag 10. Dezember 2010, 00:41

Hallo Clara

Ich habe fiele Jahre also 10 Jahre und über 120000km gat Öl genommen was sehr gut war und mir 2,50€ gekostet hat.
Ich selber habe das Öl auf treffen verkauft für X,- € .
Fals du das Öl haben möchtest stelle ich dir den Kontackt zu meinen Öl dieler herr. -roll- :twisted:
Ich werde weiter das Gat öl fahren weil ich gute erfahrungen gemacht habe.
Es ist aber immer eine frage ob man das 2 Tackt öl haben möchte es gibt hir Leute die fahren jeder anderes 2 tackt Öl mit denen die Leute auch gute erfahrungen auf langstrecken oder Kurzstrecken gemacht haben.

Schöne Grüße von Kaulis 8)

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon 353W » Freitag 10. Dezember 2010, 06:51

Dreielferschrauber hat geschrieben:
Clara hat geschrieben:Leider habe ich nur ein Bild verfügbar, weiß nicht ob es weiterhilft.


Hmm,so richtig leider nicht. Auf den ersten Blick würde ich sagen, Du hast einen "breiten" Zylinderblock. Damit hättest Du mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit eine Kurbelwelle mit nadelgelagerten Pleueln, die 1:50 verträgt.

Die Ausführung des Kopfes kann ich nicht wirklich zuordnen - sieht aus wie ein 180° gedrehter 353er. Kann hier ein 353er oder Barkasschrauber helfen?

Der Vergaser und die gesamte Ansauganlage stammt übrigens aus dem 353er Regal. Wobei der herrliche Überzug über dem Ansaugtopf bemerkens- und erhaltenswert ist. Sowas hat nicht jeder. :smile:


Der Kopf wurde in die letzen Barkas mit 312er Motor eingebaut. Beim Barkas wurde ja erst 1972 vom 312er auf den 353/1 Motor umgestellt. Außerdem wurde dieser Zylinderkopf als Ersatzteil für den 311 Wartburg verkauft.

Dirk 311
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Dirk 311 » Freitag 10. Dezember 2010, 10:52

Also ich kann dem Kauli beipflichten GAT Öl ist gut und günstig ich fahre meinen 311 mittlerweile mit eins zu fuffzich und er läuft und läuft und läuft. Meine Erfahrung Wartburg und GAT Öl das passt mein 311 dankt es mir .


Schöne Grüße

Dirk 311

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon wartburgdan » Freitag 10. Dezember 2010, 10:55

WABUFAN hat geschrieben: Ich fahre alles was noch den Motor schmiert.
Im Moment eine Mischung aus ADDINOL MZ 405 ( 5 Liter für ca. 15,- € ) mineralisch zu 50% und altem Viertaktöl SAE 15 W 40. Das alte Öl geht durch 2 Filtertüten für den Kaffee ....


Solchen ausgemachten Schwachsinn würde ich hier nicht unbedingt als Tip für einen Wartburg-Neuling abgeben! Am Ende macht den Blödsinn noch einer gutgläubig nach... :?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Freitag 10. Dezember 2010, 16:30

Kaulis-Wartburg-Kilometer hat geschrieben:Hallo Clara

Ich habe fiele Jahre also 10 Jahre und über 120000km gat Öl genommen was sehr gut war und mir 2,50€ gekostet hat.
Ich selber habe das Öl auf treffen verkauft für X,- € .
Fals du das Öl haben möchtest stelle ich dir den Kontackt zu meinen Öl dieler herr. -roll- :twisted:
Ich werde weiter das Gat öl fahren weil ich gute erfahrungen gemacht habe.
Es ist aber immer eine frage ob man das 2 Tackt öl haben möchte es gibt hir Leute die fahren jeder anderes 2 tackt Öl mit denen die Leute auch gute erfahrungen auf langstrecken oder Kurzstrecken gemacht haben.

Schöne Grüße von Kaulis 8)

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Ich hab im Internet nach Gat Öl gesucht und festgestellt, daß die Firma Gat pleite ist. gibt es mehrere Firmen die Gat heißen?
Welche Sorte Öl ist das, die du fährst/verkaufst?

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Kaulis-Wartburg-Kilometer » Freitag 10. Dezember 2010, 17:09

Clara hat geschrieben:
Kaulis-Wartburg-Kilometer hat geschrieben:Hallo Clara

Ich habe fiele Jahre also 10 Jahre und über 120000km gat Öl genommen was sehr gut war und mir 2,50€ gekostet hat.
Ich selber habe das Öl auf treffen verkauft für X,- € .
Fals du das Öl haben möchtest stelle ich dir den Kontackt zu meinen Öl dieler herr. -roll- :twisted:
Ich werde weiter das Gat öl fahren weil ich gute erfahrungen gemacht habe.
Es ist aber immer eine frage ob man das 2 Tackt öl haben möchte es gibt hir Leute die fahren jeder anderes 2 tackt Öl mit denen die Leute auch gute erfahrungen auf langstrecken oder Kurzstrecken gemacht haben.

Schöne Grüße von Kaulis 8)

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Ich hab im Internet nach Gat Öl gesucht und festgestellt, daß die Firma Gat pleite ist. gibt es mehrere Firmen die Gat heißen?
Welche Sorte Öl ist das, die du fährst/verkaufst?




Mach dir mahl keine Sorgen um das Gat Öl ,der Dieler kommt trotzdem an das Öl. [smilie=hi ya!.gif] :twisted:
Per Pn kann ich dir den kontackt herstellen.

SGV Kaulis 8)
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon mick » Freitag 10. Dezember 2010, 17:35

also ich fahre meinen BJ 70 353 mit ca 1:80 (32l Sprit mit 0,4l Öl), das ist teilsynthetisch und habe ich von ebay für3 € pro liter. bisher fährt er super, auch die lange strecke nach dresden und zurück immer viel gas auf der autobahn ( 100 -110 km/h) gabs wegen dem motor keine probleme, da wirds wohl auch so bleiben.

gruß mick
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widel
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon widel » Freitag 10. Dezember 2010, 22:51

Also wie gesagt, ich fahre mit Kauflandoel 1:50 mit meinen Trabant und Wartburg ,beide mit original Motor ohne Probleme.Und die werden auch richtig gefordert mit Wohnwagen Qeki nach Eisenach,Neureetz usw. :smile: Der Hersteller hat soviel Sicherheitsreserven mit einberechnet,schon wegen der Mangelwirtschaft zu DDR Zeiten. Beim original 311 also laut Betriebsanleitung 1:33.Genaue Auskünfte sind immer beim Wartburgtreffen in Eisenach von Konrad von Freyberg zu bekommen,er war in der Motorenentwicklung vom AWE .Grüsse Widel

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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon jube » Sonntag 12. Dezember 2010, 09:40

Billiges öl und benzin reichen doch. Was will man da vollsynthetisches Öl nehmen? Das bringt keinem was. Ein bisschen schmieren und verbrennen muss es wie Westernreiten :D
Zuletzt geändert von jube am Samstag 18. Dezember 2010, 07:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Clara
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Re: die kniffelige Frage nach dem Zweitaktöl

Ungelesener Beitragvon Clara » Sonntag 12. Dezember 2010, 11:14

Wenn ich die Meinungs- und Erfahrungsäußerungen in ihrer Gesamtheit betrachte komme
ich zu dem Schluß, daß günstiges mineralisches Öl gut genug ist, weil die Ölqualität
heute wesentlich höher ist, als die zu der Zeit, in der die Motoren entwickelt worden.

Außerdem sollte man eher weniger schmieren als mehr. Aber wurde immer noch
nicht die Frage benatwortet, ob ich bei meiner gleitgelagerten Kurbelwelle
(Von Motorwechsel hat mein Verkäufer nichts gesagt und 79000km auf dem Tacho)
auch Experimente mit niedrigerem Ölanteil "erlaubt" sind.

Hab ich das richtig zusammengefaßt?


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