Harzquer- und Brockenbahn

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Harzquer- und Brockenbahn

Neuer Beitragvon Rolf » Fr 14 Mär 2008 18:55:53

Schmalspurbahnen in der DDR (Teil 3)

Harzquer- und Brockenbahn

Die Harzquer- und Brockenbahn ging als privatwirtschaftliche "Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft" (NWE) in den Jahren 1897-99 abschnittsweise in Betrieb. Die Harzbahnen sind in Meterspur angelegt.
Die Aufgabe war die Erschließung der Harz-Region, auch der Ausflugsverkehr auf den Brocken entwickelte sich lebhaft.
Der Bahnhof Eisfelder Talmühle war als Gemeinschafts-Bahnhof von NWE und Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn (GHE) angelegt.

Bild
Netzplan der Harzer Schmalspurbahnen. Bitte Bild in die Grafik.

Seitenblick:
Die einstige Bedeutung der Eisenbahnen im Harz wird vielleicht deutlich, wenn man sich das Linien-Netz der ehemals bestehenden Strecken im Zusammenhang anschaut. (Siehe Skizze)
So bestand in Sorge eine Verbindung zur Südharzeisenbahn (SHE) und im Drei-Annen-Hohne ein Anschluss zur normalspurigen Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn (Rübelandbahn).
Aus unserer heutigen Sicht kurios war die Beziehung zwischen NWE und SHE, die als Konkurrenz-Unternehmen angelegt wurden. Die Linien der "feindlichen Brüder" kreuzten sich zwar in Sorge mit einer Unterführung, eine Gleisverbindung kam jedoch erst 1913 zustande. Die preußische Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE), die braunschweigische Südharzeisenbahn (SHE) und die überwiegend anhaltinische Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn (GHE) hatten jedoch die gleiche Spurweite und gleiches Bremssystem. Die Bahnen waren nicht als "Kleinbahnen" konzessioniert, sondern entsprechend dem Eisenbahngesetz als schmalspurige Nebenbahnen zu betreiben. Noch heute hat vor allem die Harzquerbahn den Charakter einer "großen" Eisenbahn.
Mit Herstellung einer Gleisverbindung in Sorge entwickelte sich eine normale Zusammenarbeit der Bahnen. Gelegentlich halfen sogar Leih-Loks auf dem Netz der Nachbarn aus. Vor allem der Ausflugsverkehr zum Brocken profitierte von den Zubringer-Zügen der SHE.
Mit der Grenzziehung 1945 wurde der Abschnitt Sorge - Brunnenbachsmühle nicht mehr bedient und später abgetragen.
Betrachtungen über das Nachkriegs-Schicksal von ursprünglich sehr vergleichbaren Bahnen in Ost und West würden hier zu weit führen. Klar scheint jedoch, dass ein Überleben der Schmalspurbahnen unter den sehr speziellen Bedingungen der DDR eher denkbar gewesen, als im Westen.
(Da sage noch einer, es hätte außer Ampelmännchen und grünem Pfeil nix Bestand gehabt.)

Ab 1934 beschafft die NWE kräftige Dieseltriebwagen als Ergänzung zu den Dampfzügen. Von diesen Fahrzeugen ist der NWE-T3 (187 025) noch vorhanden.

Das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Harzquerbahn fällt in die Zeit zwischen 1943 und 1945. Bei Niedersachswerfen wurden riesige unterirdische Rüstungsbetriebe für "Vergeltungswaffen" angelegt. Zur Arbeit unter unsäglichen Bedingungen wurden Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge herangezogen. Zum Transport von Häftlingen in die KZ-Außenstelle Harzungen (Lager "Dora") entstand ein etwa 3 km langes Anschlussgleis. Für Häftlingstransporte dienten fünf ausgemusterte Wagen ohne Inneneinrichtung, deren Fenster verbrettert und mit Stacheldraht gesichert waren...


Entwicklung ab 1945
Wie alle ehemals privaten Bahnen wurde die NWE 1946 verstaatlicht. Der Betrieb von Harzquer- und Brockenbahn wurde zunächst als VEB geführt und 1950 in die Deutsche Reichsbahn eingegliedert.
Die Verbindung zur Südharzeisenbahn wurde durch die Zonengrenze unterbrochen. Der Übergang zur Rübelandbahn in Drei-Annen-Hohne wurde als Folge der Grenzsicherung stillgelegt. Der Fußgängertunnel zum etwas tiefer gelegenen Bhf. der Rübelandbahn war noch bis etwa 1980 (?) für den Zugang der Mitropa-Gaststätte offen.
Durch die Lage des Brockengipfel im absoluten Grenz-Sperrgebiet war die Brockenbahn ab August 1961 zunächst nur noch für Material- und Militär-Transporte genutzt und lag (nach Bau einer Straße zum Brocken) in den letzten Jahren ganz still, ohne jedoch förmlich eingestellt zu sein.

Auf dem Streckenabschnitt Drei-Annen-Hohne - Elend - Sorge - Benneckenstein bestand in den Zügen der Harzquerbahn absolutes Foto-Verbot. Die Reisenden schauten natürlich verstohlen-neugierig in Richtung Westen, aber niemand sagte ein Wort. Die Anwesenheit der "Firma" (wie man die Stasi unter vorgehaltener Hand zu nennen pflegte) war ein offenes Geheimnis. - Eine Situation die mir als äußerst bedrückend in Erinnerung ist.
Der wegen der Grenznähe ausschließlich für "handverlesenes" Publikum mit besonderem Passierschein zugängliche Ferien-Ort Schierke wurde nur von täglich zwei Zugpaaren bedient.

Die veralteten Lokomotiven wurden ab 1954 durch Neubau-Lokomotiven ergänzt, die in Anlehnung an die Einheits-Lok 99 222, jedoch nach modernen Baugrundsätzen durch den VEB LKM Babelsberg geliefert wurden. Diese 17 Maschinen (99 7231 bis 99 7247) sind seit der Einstellung der Strecke Eisfeld-Schönbrunn (1973) alle im Harz stationiert und bewältigen bis heute den überwiegenden Verkehr. Ab 1976 waren die Loks auf Öl-Hauptfeuerung umgestellt worden; eine Maßnahme, die nach der Verteuerung sowjetischer Rohöl-Lieferungen ab 1981 eiligst wieder zurückgebaut wurde.

1974 ist der alte Bahnhof Sorge abgebrochen und durch einen näher am Ort gelegenen Haltepunkt ersetzt worden.

Neben dem Ausflugsverkehr hatte die Harzquerbahn sowohl in Nordhausen als auch von Wernigerode ausgehend ein beachtliches Güteraufkommen. In Wernigerode wurde der Güterverkehr mit Rollwagen erbracht, in Nordhausen wurden Rollböcke verwendet. Um eine wirtschaftlichere Betriebsabwicklung zu bewirken, wurden durch die DR sechs Normalspur-Diesel-Lokomotiven der Baureihe 110 mit schmalspurigen Drehgestellen ausgerüstet. Die Maschinen wurden als Baureihe 199.8 in das DR-Nummernschema eingeordnet. Drei dieser als "Harz-Kamel" bezeichneten Maschinen sind auch heute noch betriebsfähig und stehen für den Güterverkehr, Rangierdienste und Schneeräumungen zur Verfügung.

1983 wurde mit der Verbindung Stiege - Straßberg die Verbindung zur Selketalbahn wieder hergestellt. Das Netz der Harzer Schmalspurstrecken umfasste damit (einschließlich Brockenbahn) ca. 130 km.

Am Bahnhof Wernigerode-Westerntor befindet sich eine große Werkstatt, in der auch umfangreichere Arbeiten durchgeführt werden können.

Entwicklung nach 1990
Bald nach Öffnung der Grenzen, noch zu Zeiten der Reichsbahn-Betriebsführung wurde die Brockenbahn in Stand gesetzt und September 1991 in Betrieb genommen. Inzwischen ist der enorme Touristik-Verkehr auf den Brocken die hauptsächliche Einnahme-Quelle der Harzbahnen.

Güterverkehr findet heute fast nur noch für ein Hartsteinwerk bei Nordhausen statt.

Seit 1993/94 werden die Harzbahnen durch die durch die neu gegründete "Harzer Schmalspurbahnen GmbH" (HSB) betrieben. Gesellschafter der HSB sind die Landkreise Wernigerode, Quedlinburg und Nordhausen, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinden Tanne und Braunlage.

Weil sich seither eine mit der Selketalbahn gemeinsame Geschichte ergibt, verweise ich dazu auf diesen nächsten Artikel der Serie:

http://w311.info/viewtopic.php?f=12&t=3891


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Links:
Harzer Schmalspurbahnen GmbH
Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen
http://de.wikipedia.org/wiki/Harzquerbahn
http://de.wikipedia.org/wiki/Harzer_Schmalspurbahnen
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdharzeisenbahn

Bild

Bilder von der Harz-Querbahn aus DDR-Zeiten
Fotos: © Rolf Ebberg

Für eine komfortable Bild-Ansicht bitte Bild in die jeweilige Grafik!

Bild Bild Bild

Links: Im Vorfeld des Bhf. Wernigerode: 99 0234 (links) stellt ihren Zug bereit und 99 0236 rangiert. Obwohl im September 1978 bereits vorzugsweise mit Öl gefahren wurde, war man in Wernigerode noch ausreichend auf den Betrieb mit Kohle-Loks eingestellt, wie die Anlagen am rechten Bildrand zeigen. (24.9.78)
Mitte: Bhf. Wernigerode. 99 0236 damals noch mit Ölfeuerung. Das Personal hat ein Thema zum Scherzen gefunden. Ob die Fotografen aus'm Westen Objekt der Belustigung waren, ist nicht verbindlich überliefert, aber durchaus denkbar. (19.5.79)
Rechts: 1984 war das Intermezzo mit der Schweröl-Befeuerung der Harz-Dampfloks längst Geschichte. 99 7247 durchfährt mit einem Personenzug in Wernigerode den Ortsteil Hasserode. Die Kinder vom Bildrand sind heute vermutlich Familien-Väter... (24.4.84)

Bild Bild Bild

Links: 99 7247 bei Drei-Annen-Hohne. Der steile Anstieg vom Nordharz ist fast geschafft. (24.4.84)
Mitte: Der Bhf. Drei-Annen-Hohne sieht heute noch fast so aus. Allerdings ist hier jetzt lebhafter Umsteige-, Kreuzungs- und Abzweig-Betrieb für die Fahrten zum Brocken. Selten finden die Junx von der Bahn noch diese beschauliche Ruhe... (24.4.84)
Rechts: Ruhiger geht es da schon im Bhf. Eisfelder Talmühle zu, obwohl hier die Verbindung ins Selketal besteht. 99 7236 + 99 7247, gesehen am 24.4.84)
Was mir persönlich natürlich besonders gefällt, ist die entspannte Raucher-Pause!
Der Fahrplan der Harzquerbahn ist heute üblicherweise "gebrochen". Von wenigen durchgehenden Zügen bis Nordhausen abgesehen, muß man hier umsteigen.

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Re: Harzquer- und Brockenbahn

Neuer Beitragvon Rolf » Fr 14 Mär 2008 18:58:59

Ich habe noch eine kleine Ergänzung:
Aus einer Presse-Mitteilung der HSB entnehme ich ein Vergleichs-Foto vom Bahnhof Eisfelder Talmühle. Das Bild entstand am 13. Januar 2008 aus Anlass eines "Bahnschnuppertages".

Bild

Das Foto zeigt die aktuelle Situation am Bhf. Eisfelder Talmühle. Das Empfangsgebäude ist in lebhaften Farben ansprechend renoviert, die Toiletten-Häuschen sind abgebrochen und die improvisierte Bahnsteigüberdachung ist entfernt. Der Wasserkran hat seine Einfassung mittels morscher Altschwellen durch was Neueres getauscht, die Bahnsteigbeleuchtung ist teilweise erneuert ohne dafür allzu aufdringliche Masten aufzustellen und an der Stelle, wo die Dampfloks üblicherweise mit Öl kleckern, ist sauber eine Zement-Fläche vorhanden. - Fast schon zu schön...
Rechts im Bild der historische Schlepptriebwagen NWE-T3 (Bj. 1939), der leider selten im Einsatz ist und nur für Sonderfahrten vorgehalten wird. (Foto: HSB)
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Re: Harzquer- und Brockenbahn

Neuer Beitragvon Mossi » Fr 14 Mär 2008 22:40:59

da waren wir letzen Sommer.....von Alexisbad nach Güntersberge ins Mäusefallen- und Toilettenmuseum.... war Klasse..... und:

danach innerhalb von 20 min an den beiden Feuerwerksfabriken der DDR vorbeigefahren... ;)

kleine Immpressionen aus Alexisbad und eins vom Großbahnhof Güntersberge.... ;)
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Re: Harzquer- und Brockenbahn

Neuer Beitragvon Detlef Grau » Sa 15 Mär 2008 9:33:02

Die Schmalspurbahnen im Harz sind wirklich Klasse. Aber auch das von Mossi angesprochene Mausefallenmuseum in Günthersberge und vor allem der Betreiber sind ein echter Tip! Wir waren bei einer Herbst-Ausfahrt vom Deutschen DKW Club da drinnen, ich hab Tränen gelacht!
in diesem Sinne

aus dem IFA Altenpflegeheim
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Re: Harzquer- und Brockenbahn

Neuer Beitragvon Mossi » Sa 15 Mär 2008 14:36:31

jepp, definitiv empfehlenswert!

Wir haben (obwohl wir nur 4 Erwachsene und 2 Kleinkinder waren) eine Sonderführung bekommen (der Zug fuhr erst wieder 2h später zurück und Güntersberge ist mit Verlaub ein Nest ;) ) und haben es wirklich genossen...

und ich was auf die Finger, weil ich vorlauterweise das Eine oder Andere wußte... :razz: :shock: :D
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Re: Harzquer- und Brockenbahn

Neuer Beitragvon Gast » Mi 30 Sep 2009 14:31:29

Hallo,

dies ist zwar schon ein Artikel aus dem vergangenen Jahr, ich möchte mich aber trotzdem mit einer Frage an Sie wenden. Sie scheinen sehr genaue Kenntnis von der Harzquerbahn zu haben. Wissen Sie vielleicht auch, wann die Öl-Hauptfeuerung nach der Wende wieder eingeführt wurde? D.h. ich bin mir gar nicht sicher, ob es Öl war. Jedenfalls: als Anwohner der Harzquerbahn fiel es Anfang der 90er Jahre angenehm auf, daß man nicht mehr vom Qualm der Loks belästigt wurde. Ein Umstand, der seit mittlerweile 4 oder 5 Jahren leider wieder auftritt.

Danke im voraus für Ihre Antwort.

Freundliche Grüße
Beate
Gast
 

Re: Harzquer- und Brockenbahn

Neuer Beitragvon Rolf » Mi 30 Sep 2009 15:54:06

Hallo!

Nach meiner Kenntnis gibt es seit etwa Mitte der 80er Jahre keine betriebsfähigen Öl-Lokomotiven bei den Harzbahnen mehr. Der Rückbau der Dampflokomotiven auf Kohle-Feuerung ist bereits vor der Wende abgeschlossen gewesen. Jahreszahlen liegen mit nicht vor, ich müsste nachforschen.

Mir scheint, hier wird das Umwelt-Thema angesprochen. Dazu ein paar Punkte:

Aus Umwelt-Aspekten ist die Kohle-Feuerung sauberer und weniger schädlich als Öl.
Die Rauchgase von Dampflokomotiven haben im allgemeinen ein angenehm-würziges Aroma, was man bei einem Betrieb mit Schwer-Öl (zu DDR-Zeiten ein stark schwefelhaltiges Abfall-Produkt aus den Raffinerien - mit teerähnlicher Konsistenz) wahrhaft nicht behaupten konnte. Das hat viel mehr nach unsauberer Diesel-Verbrennung gestunken.

Der typische "Duft" einer Kohle-gefeuerten Dampflok entsteht durch die Mischung aus Dampf, Rauch, Aufbereitungsmittel des Speisewassers und Öl. Das was man üblicherweise bei Dampflokomotiven sieht, ist (je nach betrieblicher Situation) überwiegend Wasserdampf, also harmlos. Dieses Kondensat ist bei kühler Witterung natürlich deutlich besser wahrnehmbar, als bei glühender Sommerhitze. Trotzdem ist zu jeder Jahreszeit das selbe drin...
Die Rauchgase können zwar Ruß und nicht vollständig verbrannte Partikel enthalten, der Anteil gesundheitsgefährdender Fein-Partikel ist jedoch verhältnismäßig gering.

Sofern sich Anlieger belästigt fühlen, wäre ein direkter Kontakt mit
http://www.hsb-wr.de/
zu empfehlen. Sofern das betrieblich machbar ist, werden die HSB sicher um Rücksichtnahme bemüht sein.

Bei den Harzbahnen geht man mit dem Umwelt-Thema nach meinen Beobachtungen sehr bewusst und rücksichtsvoll um. So sind die üblichen Stellen, an denen die Lokomotiven behandelt werden (auch an den Unterwegs-Stationen) großteils mit Öl-Auffang-Vorrichtungen versehen.

Davon abgesehen ist der fahrplanmäßige Dampfbetrieb im Harz weltweit einmalig. Es ist eine Touristen-Attraktion erst Ranges. Die Region "lebt" sicher auch zu einem wesentlichen Teil von der Bahn und ihrer typisch Betriebsabwicklung.
Dies als Anlieger hinzunehmen, zu genießen, stolz auf diese unverwechselbare Attraktion zu sein, ist sicher besser, als sich zu ärgern!
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